Direkt zum Hauptbereich

Teil 11 - Die Lektion

Die Entspannung währte für Stefan nur kurz. Der bärtige Mann, der schon bei den Büschen eindeutige Signale an Stefan gesandt hatte, kam mit einem Stück Kuchen in der Hand direkt auf ihn zu.

„Ist hier noch frei?“, fragte er freundlich, aber irgendwie auch aufdringlich.

„Äh, ja“, antwortete Stefan und ärgerte sich ein wenig, dass er zu höflich war, den Typen darauf hinzuweisen, dass noch mehrere Tische komplett frei waren.

Stefan beobachtete, wie sich der Mann ihm direkt gegenüber an den Tisch setzte und erst einmal ein Stück von seinem Kuchen in den Mund schob. Die Schätzung Anfang 30 dürfte ganz gut hinkommen, hellbraune Haare, graublaue Augen. Es war Stefan ein Rätsel, wie man sich einen Vollbart wachsen lassen konnte, das gefiel ihm einfach gar nicht.

Unvermittelt schaute der Mann Stefan direkt in die Augen: „Gefällt dir der Junge im Kiosk?“

„Äh, wieso?“, fragte Stefan so teilnahmslos er sich nur zu geben vermochte.

„Deine Rute hat voll ausgeschlagen, als du ihn gesehen hast“, schilderte der Fremde mit fröhlichem Grinsen seine Beobachtung.

„Meine Rute?“, fragte Stefan etwas irritiert, bevor es ihm dämmerte, „Ach so, das meinst du.“ Während Stefan fühlte, wie sein Gesicht rot wurde, überlegte er, ob er erklären sollte, dass es in Wahrheit an den Brezeln lag. Aber diese intime Geschichte wollte Stefan erst recht nicht mit dem aufdringlichen Kerl teilen.

„Bei mir hat deine Rute vorhin aber auch sehr deutlich ausgeschlagen“, wurde der Mann nun wesentlich aufdringlicher.

„Oh, äh, wirklich?“, stellte sich Stefan ahnungslos.

„Aber ja, ich habe es genau gesehen. Als du mir zwischen die Beine geschaut hast, ging es ruck zuck und deine Rute hat sich angehoben“, setzte der Bärtige nach.

„Ähm, sorry, kann passieren“, räumte Stefan peinlich berührt ein.

„Das braucht dir doch nicht peinlich zu sein. Sicher hast du gesehen, dass mein Rohr auch kräftig geschwollen ist bei deinem Anblick, hast doch direkt draufgeschaut“, bedrängte der Fremde Stefan weiter.

Verlegen schob sich Stefan eine Gabel voll Kartoffelsalat in den Mund, um etwas Bedenkzeit für eine gute Antwort zu gewinnen. Diese Dreistigkeit machte ihn sprachlos.

Doch Stefan brauchte gar nicht zu antworten, denn sein Gegenüber redete munter weiter: „Bist nur leider falsch abgebogen, der Spaßbereich wäre geradeaus durch die Büsche gewesen.“

„Oh, tatsächlich?“, war alles, was Stefan in seiner Not herausbrachte.

„Ich kann dir nach dem Essen gerne den Spaßbereich zeigen. Ich denke, unsere Ruten möchten sich unbedingt mal näher kennenlernen. Und vielleicht möchtest du auch etwas über Höhlenforschung erfahren, das ist bestimmt sehr aufregend für dich und wird dir sehr gefallen“, wurde der Mann gänzlich dreist und grinste erwartungsvoll.

Stefan wurde heiß und kalt. Dieses mehr als eindeutige Angebot ging weit über alles hinaus, was er sich vorstellen konnte. Sicher, Björn würde sich totlachen, wenn Stefan mitmachen würde, aus den Büschen käme und erstmal nicht mehr sitzen könnte. Und Stefan würde alles haarklein berichten müssen.

Aber für heute war sich Stefan sicher, dass dieses FKK-Abenteuer seinen Erfahrungshorizont mehr als genug erweitert hatte. Er suchte nach einer Ausrede, um nicht total unhöflich sein zu müssen, denn der Mann war schließlich obendrein so überhaupt gar nicht sein Typ.

„Uhm, äh, ich hab‘ leider 'ne Fahrgemeinschaft und darf meine Kumpels nicht verpassen“, erklärte Stefan durchaus wahrheitsgetreu.

Doch offensichtlich wollte sein Gegenüber die attraktive Beute nicht so einfach entkommen lassen: „Ich kann dich auch heimfahren, das ist doch gar kein Problem.“

Nun wurde Stefan fast ein wenig panisch. Dass der Typ auch noch erfahren würde, wo Stefan wohnt, war fast noch erschreckender als der Gedanke, von ihm in die Geheimnisse der Höhlenforschung eingeweiht zu werden.

„Äh, sorry, tut mir echt leid, ich muss dann noch was erledigen, da darf ich nicht zu spät kommen“, versuchte Stefan den aufdringlichen Verehrer abzuwimmeln.

Dabei ärgerte sich Stefan sehr, dass ihn sein eigener Körper schon wieder betrog. Während seinem Kopf völlig klar war, dass er auf gar keinen Fall mit diesem Typen in die Büsche gehen würde, war sein Penis während des Gesprächs noch härter geworden und stand ihm steil vor dem flachen Bauch nach oben.

Auch mit größter Willensanstrengung konnte Stefan nicht verhindern, dass ihm eine dicke Perle Vorsaft aus dem Pissloch herausquoll und im Sonnenlicht glitzerte. Er konnte nur hoffen, dass sein Gegenüber durch die Tischplatte nichts von diesen Körperreaktionen sehen konnte.

„So, so, Termine, in dem Alter. Bist du sicher, dass es wichtige Termine sind?“, fragte Stefans Gegenüber.

„Ja, ganz sicher“, antwortete Stefan.

„Schade“, sagte der aufdringliche Mann und stand enttäuscht auf. Dabei sah er allerdings Stefans erregtes Glied, grinste, verweilte noch etwas und schaute auf den verlegenen Gymnasiasten herab.

„Deine Rute sagt aber etwas anderes“, kommentierte der Mann sichtlich erfreut.

„Meine Rute kennt meinen Terminkalender nicht“, brummte Stefan genervt und wurde von intensivem Schamgefühl erfüllt, als unter den Augen des Zuschauers der Vorsaft an seinem senkrecht aufragenden Penis herabzulaufen begann.

Doch ganz egal wie sehr er sich schämte, Stefan konnte absolut nichts dagegen tun, dass der Fremde neben ihm stand und das Naturschauspiel genoss. Ebenso wenig konnte Stefan seinen fließenden Vorsaft aufhalten.

„Was für eine Verschwendung“, kommentierte der lästige Zuschauer das Geschehen, „und du bist dir wirklich ganz sicher, dass du nichts Neues lernen willst?“

„Ja, ganz sicher“, bestätigte Stefan genervt, aber vor Scham sehr kleinlaut. Außerdem hatte er an diesem Tag schon sehr viele neue Erfahrungen gemacht, das reichte erst einmal. Spontaner Sex mit einem völlig fremden Mann irgendwo in den Büschen ging einfach zu weit.

Noch eine ganze Weile musste es Stefan einfach erdulden, dass der Mann ihn hemmungslos begaffte und seinen nackten Körper anstarrte, ohne sich dagegen wehren zu können. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit ließ der Spanner Stefan allein.

Erleichtert genoss Stefan den Rest seines Essens und ebenso, dass seine ungewollte sexuelle Erregung nachließ.

„Stefan?“, tönte Rüdigers Stimme von der anderen Seite des Sichtschutzes, der natürlich auch den Essensbereich hinter dem beidseitig nutzbaren Kiosk durchzog.

„Ja“, antwortete Stefan, zum ersten Mal fast froh, wieder etwas von seinen Kollegen am Textilstrand zu hören.

„Wir wollen dann fahren. Hol' dein Handtuch und komm rüber zu uns“, erkläre Rüdiger. Die Aussicht, endlich vom FKK-Strand wegzukommen, erschien Stefan gar nicht so unangenehm.

„Aber das Handtuch erst am Textilstrand umbinden. Du sollst doch jede Minute deines FKK-Abenteuers auskosten“, fügte Björn hinzu.

„Ja, am besten, du hängst es dir beim Laufen um die Schultern, dann bleibt die Steckrübe schön offen sichtbar“, schlug Rüdiger vor.

„Ist gut“, bestätigte Stefan. Gemessen an den Herausforderungen des Tages erschien diese letzte Vorführung durchaus verkraftbar.

„Scheint dem Nacktarsch ja richtig Spaß zu machen“, hörte Stefan, wie Christopher lästerte.

„Du kannst dir auch Zeit lassen. Lauf' schön langsam, wir warten auf dich“, lachte Björn.

„Mach' ich“, antwortete Stefan und stand auf. Er hielt es für besser, nicht darauf zu warten, was den anderen noch alles einfallen könnte, sondern seine Aufgabe zügig, wenn auch mit der geforderten Langsamkeit, umzusetzen.

So brachte Stefan sein Einweggeschirr artig zum Mülleimer, verabschiedete sich kurz von seinen Schulkollegen auf der anderen Seite des Sichtschutzes und ging betont langsam in Richtung seines Liegeplatzes.

Erst jetzt bemerkte Stefan, wie stark seine schleimverschmierten Geschlechtsorgane im Sonnenlicht glänzten, aber er konnte nichts mehr daran ändern. Seine Serviette hatte er im Mülleimer entsorgt und sonst blieb ihm nichts, womit er seinen Vorsaft hätte abwischen können.

Ein wenig sorgte sich Stefan, dass er irgendwie sogar Gefallen am FKK finden könnte, denn insgeheim genoss er die Aufmerksamkeit und die neugierigen Blicke trotz aller Scham. Bislang wurde Stefan doch stets kaum bemerkt, denn neben seiner zurückhaltenden Art konnte er auch nicht mit teuren Klamotten oder Luxusartikeln punkten.

Doch nun wurde sein nackter, junger und durchaus sehenswerter Körper neugierig und durchaus auch bewundernd wahrgenommen, wie Stefan immer mehr bemerkte.

Obwohl seine Kollegen kaum eine Chance hatten, zu überwachen, wie schnell oder langsam Stefan wirklich ging, befolgte Stefan die Anweisung, sich Zeit zu lassen. Immer bereitwilliger ließ er sich bei seinem gemächlichen Spaziergang anschauen und registrierte das Interesse an seinem nackten Körper.

Als Stefan seinen Liegeplatz erreichte, herrschte noch immer recht frostige Stimmung zwischen Vincent und dessen Eltern. Doch das breite Grinsen, das sich schnell über Vincents Gesicht zog, zeigte Stefan, dass dem aufgeweckten jungen Mann der schleimige Glanz an Stefans Geschlechtsorganen nicht entgangen war.

Stefan nahm sein Handtuch vom Boden auf und legte es wie befohlen so um seine Schultern, dass es so wenig wie möglich von seiner Nacktheit bedeckte und vor allem gute Sicht auf seine Geschlechtsorgane gewährleistet blieb.

Und weil sich Stefan absolut sicher war, dass Vincent es nicht wagen würde, ihn im Beisein seiner Eltern zu fotografieren, wagte es Stefan sogar, sich direkt vor Vincent zu stellen und ihm einen langen, ausgiebigen Blick auf seine Körpermitte und die Spuren der sexuellen Erregung zu gewähren.

Höflich und ruhig sprach Stefan Vincents Eltern an: „Meine Freunde fahren jetzt heim. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Nachmittag am See.“

Vincents Eltern wünschten Stefan ebenso einen schönen Abend mit seinen Freunden und auch der alte Spanner am Nachbarplatz verabschiedete sich höflich. Stefan wunderte sich über sich selbst, dass er zum Abschied auch dem alten Spanner noch einen guten Blick auf seine Geschlechtsorgane ermöglichte.

Im Gehen hörte Stefan noch, wie Vincent die Gelegenheit nutzte, seine Eltern zu fragen, ob sie nicht auch gehen möchten, aber diese Freude machten sie ihm nicht. Stefan schwankte zwischen Schadenfreude und Mitleid.

Es verwirrte Stefan doch sehr, dass er seinen letzten, extra langsamen Spaziergang nackt über das FKK-Areal irgendwie sogar ein wenig zu genießen schien. Sogar sein Glied begann wieder anzuschwellen.

Bis Stefan den Durchgang zum Textilstrand erreichte, pendelte sein Penis dick und schwer zwischen seinen Beinen. Und weil er sich nicht ganz sicher war, wann er das Handtuch umbinden durfte, durchschritt Stefan zur Sicherheit den Sichtschutz immer noch komplett nackt.

Entsprechend groß war das Johlen und Grölen der Gruppe, die ihn auf der anderen Seite schon erwartete.

„Wow, unser Nacktarsch genießt das FKK richtig, er kann gar nicht genug davon bekommen“, lachte Christopher.

„Der wird schon wieder hart“, stellte Rüdiger amüsiert fest.

„Ist das Vorsaftschleim, was da so glänzt?“, fragte Björn sehr neugierig.

„Boah, der Ständer-Stefan hat sich selbst vollgeschleimt“, rief Rüdiger nun laut.

Jonas war weitgehend unbemerkt schon wieder ganz nahe herangekommen und schaute sich die Spuren von Stefans Geilheit ganz genau an, was Stefans Penis weiter anschwellen ließ. Er begann sogar wieder, sich aufzurichten.

„Dir muss das Nacktsein ja echt Spaß gemacht haben“, stellte Oliver mit zynischem Unterton fest.

„Wer hätte gedacht, dass unser Stefan ein richtiger Exhibitionist ist“, stimmte Rüdiger zu.

Die Kommentare waren für Stefan durchaus unangenehm, denn ein Exhibitionist zu sein, das konnte er sich noch nicht eingestehen. Der Gedanke war so absurd, über so etwas hatte er noch nie im Leben nachgedacht. Gleichzeitig fühlte er sich aber auch verunsichert, denn zeitweise hatte er neben aller Scham tatsächlich auch einen gewissen Gefallen an der Sache gefunden.

Björn nutzte die Gelegenheit, um noch ungefragt ein paar Nacktfotos von Stefan mit seiner GoPro zu machen.

„Leider muss unser Nachwuchs-Exhibitionist jetzt das Handtuch umbinden, da hinten kommt der Bademeister“, mahnte Rüdiger an.

Warum er das Handtuch nicht selbst schon längst umgebunden hatte, konnte sich Stefan gar nicht erklären, es hatte ihn niemand daran gehindert und niemand hatte ihn aufgefordert, nackt zu bleiben. Trotzdem stand er noch immer nackt mit wachsendem Glied vor seinen Kumpels und ließ sich bereitwillig von Björn fotografieren.

Schnell legte Stefan das Handtuch um die Hüften und die Gruppe setzte sich Richtung Parkplatz in Bewegung. Der Mann von der Badeaufsicht ging weiter in Richtung Kiosk und Stefan grübelte, ob er überhaupt seinetwegen gekommen war, oder nur etwas zu trinken holen wollte. Trotzdem war Stefan auch erleichtert, dass seine öffentliche Zurschaustellung ein vorläufiges Ende hatte.

Eine letzte Entblößung für diesen Tag musste Stefan noch auf dem Parkplatz über sich ergehen lassen. Marcel verlangte zuerst das Handtuch zurück und so stand Stefan bis auf die Badelatschen splitterfasernackt auf dem Parkplatz und die Gruppe kommentierte noch einmal ausgiebig seinen nackten Körper und die stärker werdende Erektion.

Wie selbstverständlich machte Björn noch ein paar Erinnerungsfotos von dieser Szene, bis Marcel sich endlich erbarmte, den Kofferraum zu öffnen und Stefan an seine Klamotten heranzulassen. Sich so öffentlich anzuziehen war noch immer sehr ungewohnt, aber Stefan atmete beruhigt durch. Das Schlimmste würde er wohl überstanden haben.

Die Gruppe löste sich nun auf und Marcel steuerte seinen BMW mit gewohnt überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Heimat. Stefan entspannte sich, so gut es ging und endlich wieder voll bekleidet auf dem Beifahrersitz.

Dann stellte er endlich die Frage, die ihn schon eine Weile beschäftigte: „Du, Marcel, wie viel Geld bekomme ich denn für die ganzen Aktionen heute?“

Marcel gab sich kühl: „Wieso fragst du mich? Ich kann mich nicht erinnern, dass wir beide eine Vereinbarung hatten.“

„Ja, aber“, begann Stefan zu stammeln.

„Vielleicht hattest du eine Vereinbarung mit Björn oder Rüdiger, du hast ihnen gut gehorcht“, legte Marcel nach.

„Nein, nein“, beteuerte Stefan eifrig.

„Nun – dann wüsste ich nicht, von wem oder warum du heute Geld bekommen solltest“, stellte Marcel emotionslos fest.

„Aber, aber, aber, ich hab' doch heute so viel gemacht, und das war alles total erniedrigend, der Brezeltest, und FKK, ich war noch nie in meinem Leben so lange nackt wie heute, und das auch noch öffentlich“, protestierte Stefan schockiert.

„Und?“, fragte Marcel spöttisch.

„Ja, dafür muss ich doch irgendetwas bekommen“, ereiferte sich Stefan.

„Meine Güte, Stefan, hast du denn in Wirtschaftskunde total gepennt? Das funktioniert so doch nicht. Wenn irgendwelche Handwerker ungefragt eure Wohnung renovieren und euch dann eine Rechnung hinlegen, müsst ihr das doch auch nicht bezahlen, wenn ihr keinen Auftrag erteilt habt. Sonst könnte ja jeder kommen. Da würde das gesamte System der freien Marktwirtschaft zusammenbrechen“, tadelte Marcel.

„Die Marktwirtschaft wird nicht gleich zusammenbrechen, wenn du mir für meine Aktivitäten heute als Anerkennung ein paar Euro gibst“, bettelte Stefan nun sehr kleinlaut.

„Nein, System ist System“, sagte Marcel hart.

„Ich hab' gedacht, Rüdiger und Björn machen das in deinem Auftrag“, versuchte Stefan noch einmal zu protestieren.

„Tja, Denken ist eben Glückssache und ganz offensichtlich nicht so deine Stärke“, lachte Marcel.

Stefan schwieg und konnte nur schwer verbergen, dass ihm fast die Tränen in die Augen schossen. Seine Ausrede sich selbst gegenüber, alles nur des Geldes wegen zu tun, und seine Hoffnung, nach diesem herausfordernden Tag das Bündel von Geldscheinen in seiner Tasche erheblich vergrößern zu können, lösten sich gerade in Luft auf.

„Heißt das, ich habe heute alles umsonst gemacht?“, fragte Stefan mit zitternder Stimme.

„Nun ja, wenn du es positiv sehen willst, hast du heute das Spektrum deiner Lebenserfahrungen enorm erweitert. Du hast zum Beispiel gelernt, dass du gerne nackt rumläufst und es dir gefällt, dabei von möglichst vielen Leuten begafft zu werden“, erläuterte Marcel und konnte kaum seine Schadenfreude verbergen.

„Ich hab' das nur gemacht, weil ich dachte, du bezahlst mich dafür“, rief Stefan entsetzt.

„Ach, Stefan, sei doch mal ehrlich zu dir selbst, so lange und so oft wie dir dein Rohr heute gestanden hat, kannst du niemandem erzählen, dass es dir keinen Spaß gemacht hat und dass du es nicht gerne getan hast“, stellte Marcel mit Freude Stefan weiter als zeigefreudigen Exhibitionisten dar, dem gefällt, was er tut.

Stefan schwieg kleinlaut, ihm fiel keine gute Antwort ein.

„Und du hast heute gelernt, wie überaus attraktiv dich schwule Männer finden. Aus deinen Berichten wissen wir, dass mehrere Männer heute sexuell sehr positiv auf dich reagiert haben. Wenn du etwas offener mit ihnen umgehst, kannst du sicher jede Menge Sex mit ihnen haben“, vergiftete Marcel weiter Stefans Gedanken.

„Ich will keinen Sex mit Männern haben. Ich bin doch nicht schwul“, äußerte Stefan nun sehr empört seinen Protest.

„Das erscheint mir anders. Ich denke, du wirst Gefallen daran finden, wenn du ihnen eine Chance gibst“, belehrte Marcel.

„Niemals“, fauchte Stefan.

„Wir werden sehen“, entgegnete Marcel mit spöttischem Unterton.

„Für mich war der komplette Tag heute total sinnlos“, jammerte Stefan.

„Oh nein, ganz und gar nicht. Neben den bereits geschilderten guten Lebenserfahrungen hast du heute auch sehr viel über die freie Marktwirtschaft gelernt, eine sehr wichtige Lektion. Durch konkrete Erlebnisse lernt man sowieso viel besser als aus dem Schulbuch“, erläuterte Marcel bestens gelaunt.

„Ich glaube, das Schulbuch ist weniger anstrengend und weniger peinlich“, konterte Stefan.

„Du kannst es sogar als Werbemaßnahme ansehen. Wenn du meine besten Freunde bei guter Laune hältst, dann habe ich als dein einziger und damit wichtigster Auftraggeber vermutlich auch bessere Laune und erteile dir gerne weitere Aufträge, vielleicht sogar zu großzügigen Konditionen“, lockte Marcel.

„Du meinst, ich kann doch noch Geld verdienen?“, tappte Stefan prompt in die Falle.

„Ja, selbstverständlich. Allerdings hatte deine Werbeaktion einen kleinen Nachteil. Ich weiß jetzt, wie zeigefreudig du bist und was du alles kostenlos machst. Für einen harmlosen Ständer unter der Dusche werde ich dich also nicht mehr bezahlen. Aber wenn du zu mehr bereit bist, bleiben wir sicher gut im Geschäft“, zog Marcel die Schlinge zu.

„Was verstehst du unter mehr?“, fragte Stefan skeptisch.

„Wirst du sehen, wenn es so weit ist. Ich muss da erst einmal ein paar Vorbereitungen treffen“, erwiderte Marcel geheimnisvoll.

Nach kurzem Schweigen sprach Stefan ein weiteres Thema an, das ihn beschäftigte: „Die Bilder und Videos, die heute von mir gemacht wurden, die bekommst du doch sicher auch.“

„Kann sein“, gab sich Marcel unverbindlich.

„Ich hätte die gerne auch, so als persönliche Erinnerung“, räumte Stefan vorsichtig ein.

„Was bekomme ich dafür?“, fragte Marcel kalt.

„Bekommen? Du hast doch viel mehr als ich“, entfuhr es Stefan empört.

„Stefan, wir haben eben lang und breit über Marktwirtschaft gesprochen. Es ist egal, was man selbst hat und was der andere hat, für eine Ware oder Dienstleistung muss man bezahlen“, verfiel Marcel wieder in einen Oberlehrertonfall.

„Marcel, bitte, sei doch nicht so gemein, ich habe nur das wenige Geld, das ich bei dir hart verdient habe“, bettelte Stefan.

„Wie wäre es mit einer Dienstleistung statt Geld?“, fragte Marcel.

„Was für eine Dienstleistung? “, zeigte sich Stefan interessiert.

„Du verpflichtest dich, jedes Bild und jedes Video von dir, das ich an dich schicke, an eine dritte Person, die du dir frei aussuchen darfst, weiterzuleiten“, erklärte Marcel seinen Vorschlag.

Stefan war ein wenig irritiert: „Was hast du davon?“

„Das kann dir egal sein. Deal?“, entgegnete Marcel und streckte Stefan die Hand entgegen.

Nach einem längeren Zögern ergriff Stefan Marcels Hand und bestätigte leise: „Deal.“

Marcels Grinsen verhieß nichts Gutes und Stefan bereute seine Entscheidung fast schon wieder. Doch zum Nachdenken blieb keine Zeit, denn Marcel steuerte seinen BMW schwungvoll in die heimische Einfahrt und bremste zielsicher wenige Zentimeter vor der Rückwand der großzügig dimensionierten Garage.

„So, dann mach's mal gut“, komplimentierte Marcel seinen Beifahrer aus dem Auto.

„Aber ich wohne doch am anderen Ende der Stadt“, bemerkte Stefan.

„Und?“, fragte Marcel mit demonstrativem Schulterzucken.

„Ich dachte, du bringst mich heim“, nörgelte Stefan.

„Was bezahlst du für einen Taxiservice?“, konterte Marcel provozierend.

„Vergiss es!“, antwortete Stefan und machte sich auf den Heimweg, während Marcel ihm triumphierend nachschaute. Er war mit dem Verlauf des Tages mehr als zufrieden.

Als Stefan aus Marcels Blickfeld verschwunden war, ging Marcel ins Haus und steuerte das Zimmer seines älteren Bruders an. Eigentlich wohnte Andy schon lange nicht mehr bei seinen Eltern, sondern hatte für das Medizinstudium ein Haus in Heidelberg erworben. Wenn er schon nicht dem Vater ins Investmentbanking nachfolgen wollte, so wäre es trotzdem undenkbar gewesen, in einem ordinären Studentenwohnheim zur Miete zu wohnen.

In den Semesterferien verbrachte Andy trotzdem gerne noch etwas Zeit zuhause. Anfangs sah Marcel das als Problem für seine Pläne an, aber letztlich war Andy überraschend aufgeschlossen und hilfsbereit.

„Mit Dank zurück“, rief Marcel und warf Andys Badelatschen mitten in dessen Zimmer und wollte gleich zu seinem Zimmer weitergehen.

„He, du Chaot, einmal Desinfektionsmittel reinsprühen und ordentlich hinstellen ist aber das Minimum, wenn du weiter meine Unterstützung willst“, brummte Andy, ohne von seinem Buch aufzusehen, mit dem er sich in seinem bequemen Sessel beschäftigte.

Marcel grinste: „Nicht aufregen, ich hab's gut gemeint und wollte nicht so lange stören. Außerdem ist der Stefan echt gesund.“

„Du und deine Ausreden“, seufzte Andy und beobachtete Marcel sehr genau, als er aus dem Badezimmer zurückkam und die Badelatschen zur Sicherheit mit Desinfektionsmittel einsprühte.

„Reicht. Und den richtigen Platz kennst du auch“, sagte Andy leicht grinsend.

„Wann genau ist eigentlich ein Ordnungsfanatiker aus dir geworden?“, fragte Marcel zynisch.

„Das kommt mit dem ersten eigenen Haus“, lachte Andy.

„Noch ein Jahr, dann habe ich auch eins, nach dem Abi“, grinste Marcel.

„Wird auch Zeit. Wie geht es eigentlich deinem Versuchskaninchen?“, wurde Andy nun neugierig.

„Oh, sehr gut, ausgezeichnet, es hat heute enorme Fortschritte gemacht“, schwärmte Marcel begeistert.

„Erzähl mal“, forderte Andy auf.

Marcel berichtete geduldig und mit strahlendem Gesicht vom Verlauf des Tages.

„Da weiß man gar nicht, ob man Mitleid mit dem armen Schlucker haben oder dich zu deinem Erfolg beglückwünschen soll“, scherzte Andy.

„Natürlich mich beglückwünschen“, stellte Marcel selbstbewusst fest.

„Was genau willst du am Ende eigentlich damit bezwecken? Geld verdienen?“, hakte Andy nach.

„Das eventuell auch. Aber in erster Linie will ich wissen, ob ich einen Menschen nach meinen Vorstellungen formen kann, ihn quasi besitzen kann, aus ihm machen kann, was ich will“, schilderte Marcel offen seine Beweggründe.

„Klingt interessant. Einen Menschen zu besitzen ist ja doch etwas anspruchsvoller und interessanter als ein Auto“, stimmte Andy zu.

„Oh ja, und alles andere habe ich doch schon“, ergänzte Marcel.

„Wie weit willst du gehen?“, fragte Andy.

„Ich fände es geil, wenn ein richtiger Exhibitionist aus ihm wird. Wenn er selbst die Hose nicht mehr anbehalten kann und er sich selbst in Schwierigkeiten bringt, weil er nicht mehr anders kann, als jedem überall ungefragt seinen harten Schwanz zu zeigen. Und geil wäre, wenn ihm normaler Sex gar keinen Spaß macht, sondern er auch beim Sex immer Zuschauer braucht, um geil zu werden“, schwärmte Marcel.

„Heftig, aber geil“, kommentierte Andy.

„Denkst du, das geht?“, suchte Marcel Bestätigung.

„Nach den ersten Erfahrungen scheint er verborgene Anlagen zu haben, die man fördern kann. Mit Ausdauer und Geduld kann man ihn sicher ordentlich versauen“, bestätigte Andy.

„Bringst du mir aus der Uni-Bibliothek noch mehr Bücher über Psychologie und Konditionierung mit?“, wollte Marcel wissen.

„Gerne. Und sogar kostenlos, auch wenn deine erste Frage sicher gewesen wäre, was du dafür bekommst“, lachte Andy.

„Hach, du bist einfach zu gut für diese Welt. Aber wenn du fürs Medizinstudium mal ein Versuchskaninchen brauchst, werde ich dir Stefan gerne ausleihen, als Zeichen meiner Dankbarkeit für deine Unterstützung“, bot Marcel scherzend an.

„Du kommst ganz nach unserem Herrn Vater, Geschäfte auf Kosten anderer sind so ganz nach eurem Geschmack“, stellte Andy fest.

„Irgendjemand muss sich doch um das viele Geld der Familie kümmern, wenn du ein Wohltäter der Menschheit werden willst“, lachte Marcel.

„Wer sagt, dass ich als berühmter Arzt gratis arbeiten will?“, gab Andy ebenso lachend zurück.

„Ein Glück, ich dachte schon, du wärst komplett aus der Art geschlagen“, seufzte Marcel mit gespielter Theatralik.

„Die Idee, dass Stefan seine Nacktfotos auch selbst verbreiten muss, finde ich übrigens gut. Das fördert seinen Exhibitionismus und er muss Leute in seinem Bekanntenkreis über seine noch verborgene Neigung informieren“, lobte Andy.

„Ich bin eben ein Genie“, bestätigte Marcel mit seinem großen Selbstbewusstsein.

„Hast du schon Bilder von heute?“, wollte Andy wissen.

„Noch nicht, muss gleich mal Björn und Rüdiger whatsappen“, stellte Marcel fest.

„Schick' mir auch welche“, forderte Andy, während Marcel aus dem Zimmer stürmte.

„Klar doch, Bruderherz, sollst ja auch sehen, was ich dank deiner Unterstützung aus dem armen Kerl mache“, sagte Marcel den Gefallen zu.

Währenddessen unternahm Stefan notgedrungen einen langen Spaziergang ans andere Ende der Stadt. Das war an diesem schönen Spätsommertag auch nicht weiter schlimm, aber in seinem Kopf herrschte große Verwirrung. Er konnte die vielen intensiven Eindrücke und Erlebnisse des Tages kaum begreifen und verarbeiten.

Völlig ahnungslos, was Marcel tatsächlich mit seinen Aktionen bezwecken wollte, erreichte Stefan schließlich die Wohnung seiner Eltern im Wohnblock und weil es gerade passte, aß er gemeinsam mit seiner Mutter zu Abend.

Dabei erzählte Stefan stolz, dass ihn seine „Freunde“ mit an den Badesee genommen hatten und er dort einen schönen Tag hatte. Er wusste, dass es seine Mutter sehr glücklich machte, wenn Stefan nicht wegen des Geldmangels in der Familie zum Außenseiter wurde.

Weitere Details seines Ausflugs verschwieg Stefan natürlich. Dass er so lange wie noch nie zuvor in seinem Leben nackt war, wie viel Foto- und Videoaufnahmen von seinem nackten Körper gemacht worden waren, dass er dabei auch ein erregtes Geschlechtsteil hatte, davon dürfte seine Mutter ebenso wenig erfahren wie von seinem morgendlichen Brezeltest.

Schließlich zog sich Stefan in sein Zimmer zurück, um noch die nötigsten Hausaufgaben zu erledigen. Seine Mutter brach noch einmal zum Putzen auf, um ein wenig Geld zu verdienen. Stefan bewunderte ihre Aufopferungsbereitschaft.

Noch bevor Stefan seine Hausaufgaben erledigt hatte, meldete sein neues Smarthone eine Nachricht und die Neugier siegte über die Disziplin.

Während das Bild lud und immer schärfer wurde, begann Stefans Hand zu zittern. Das von Marcel übermittelte Bild zeigte Stefan splitternackt mit Brezeln am Penis, der trotz der zusätzlichen Last immer noch beeindruckend steil hochstand.

Stefan fand das Bild einerseits schrecklich peinlich, andererseits erregte es ihn aber so sehr, dass es schon wieder eng wurde in seine Hose und er schließlich zur Entlastung die Hose komplett auszog. In seiner Unterhose wölbte sich ein mächtiges Zelt. Die Qualität der Aufnahme war wesentlich besser, als Stefan erwartet hatte, man sah wirklich alles ganz genau.

„Wem schickst du das Bild?“, fragte Marcel per WhatsApp und erinnerte an den Preis, den Stefan dafür zahlen musste.

Nach kurzem Überlegen antwortete Stefan: „Lars.“

„Wer ist das?“, wollte Marcel wissen.

„Er wohnt bei uns im Haus, wir treffen uns morgens oft im Treppenhaus“, erklärte Stefan kurz.

„Klingt gut“, zeigte sich Marcel einverstanden, „TU ES! JETZT! SOFORT!“

Stefan fühlte Schweißperlen auf seiner Stirn. War es klug, Marcel über Lars zu informieren? Aber wem sonst hätte er das pikante Bild schicken sollen? Lars war ohne Zweifel die beste Wahl. Stefan tippte auf das Smartphone und startete den Sendevorgang.

„Ist raus“, schrieb er an Marcel.

„Sehr gut. Ich werde deine Aussage zur Sicherheit kontrollieren, wenn wir uns wieder treffen. Also sei ehrlich, sonst wirst du es bereuen. Ich erwarte, dass du sofort berichtest, wenn er antwortet“, kommandierte Marcel.

„Mach' ich“, bestätigte Stefan.

„Wie gefällt dir das?“, fragte Marcel und als Anhang lud das nächste Bild. Es zeigte Stefan im hellen Sonnenlicht, nackt und steif auf der Plattform im Badesee. Sein Glied ragte provozierend prall und hart steil nach oben und seine Eichel glänzte im Sonnenlicht.

„Krass, geil“, schrieb Stefan kurz und heftig atmend zurück. Er konnte bei diesem Anblick nicht anders, als seine Unterhose auszuziehen und sein erregtes Geschlechtsorgan zu streicheln.

„Schick es an Lars! SOFORT!“, befahl Marcel und Stefan gehorchte.

„Sobald er antwortet, gibt es Nachschub für dich, den du ohne zu zögern mit Lars teilen musst“, stellte Marcel in Aussicht.

„Ja, mach' ich“, tippte Stefan mit einer Hand, während er mit der anderen Hand hemmungslos onanierte. Aufgeregt wartete er auf eine Reaktion von Lars.

Teil 12 - Der Chat

Kommentare

  1. Die Geschichte wird immer besser ...
    Warte schon ungeduldig auf die Fortsetzungen...

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der gekaufte Exhibitionist: Die Geschichte vom Ständer-Stefan

Anmerkung: Diese Geschichte ist im Kern schon über 15 Jahre alt und brach aus vielen verschiedenen Gründen nach Teil 23 ab. Als ich nach 15 Jahren noch immer Fanpost bekam, dachte ich über eine Fortsetzung wieder nach, musste aber feststellen, dass die Geschichte inzwischen etwas Patina angesetzt hatte und an einigen Stellen nicht mehr so ganz passte. Man bedenke alleine die Weiterentwicklung der Unterhaltungselektronik. Deshalb habe ich mich für eine behutsame Renovierung entschieden, ohne den Kern der Geschichte anzutasten. 

Wie soll sich Stefans Sexualität in dieser Geschichte entwickeln?

Unser Schreiber hat da einige Vorschläge... A) Stefan hat in dieser Geschichte keinen richtigen Sex. Er präsentiert sich öffentlich und bekommt auch öffentlich Orgasmen (Zuschauer, Webcam, öffentliche Orte), bei denen auch jemand nachhelfen kann, aber das war es. B) Stefan schafft es, neben den öffentlichen Aktionen auch heimlich ein eigenes Sexleben zu entwickeln und intimen, heimlichen Geschlechtsverkehr zu haben. C) Stefan hat sowohl intimen Geschlechtsverkehr nach eigenen Wünschen, als auch öffentlichen Geschlechtsverkehr nach Vorgaben von Marcel und Kollegen. D) Marcel und Kollegen schaffen es, die Entwicklung einer eigenen, privaten Sexualität bei Stefan vollständig zu unterbinden. Stefan hat Geschlechtsverkehr, aber nur öffentlich und nur nach den Vorgaben der anderen. Im Club bei Planet-Romeo könnt ihr im Forum abstimmen oder einfach hier über den Link voten: xoyondo.com/ap/a6h6FSvwk6cpXgW