Stefan fühlte, wie sich sein Herzschlag beschleunigte, als sich die beiden Häkchen unter den Bildern blau färbten und so anzeigten, dass Lars gerade die Bilder betrachtete.
Schrecklich nervös wartete Stefan auf eine Reaktion. War er am Ende gar zu weit gegangen? Nicht dass Lars den erregten Penis zu obszön fand. Es fühlte sich erregend und geil an, völlig nackt und dazu noch onanierend im Zimmer zu sitzen und mit Lars zu chatten, der im gleichen Haus, gerade mal zwei Etagen über ihm auf der anderen Seite des Treppenhauses saß.
Und dann ging eine Message von Lars ein. Mit zitternder Hand las Stefan: 'Boah, wie geil ist das denn? Was treibst du denn da?'
Pflichtgemäß informierte Stefan erst einmal Marcel über die positive Reaktion.
'Sehr gut, erzähl' ihm von deinem hammergeilen Tag, und wie viel Spaß du hattest', verlangte Marcel.
Stefan tippte: 'In der Schule haben sie einen Brezeltest mit mir gemacht und festgestellt, dass ich einen Fünf-Brezel-Penis habe. Danach waren wir am Badesee, weil eine Lehrerin krank geworden ist. Ich hatte keine Badehose dabei und habe deshalb FKK gemacht.'
'Und ich dachte immer, du wärst schüchtern und verklemmt', schrieb Lars.
'Dachte ich auch', räumte Stefan ein.
'Du hast einen tollen Schwanz. Und ordentlich groß ist das Teil auch', lobte Lars und Stefan wurde rot, obwohl er ganz allein in seinem Zimmer saß und nur über WhatsApp kommunizierte.
Wie verlangt informierte Stefan parallel Marcel über seinen Chat mit Lars.
'Du musst positiver klingen. Es gefällt dir doch, ihm dein hartes Rohr zu zeigen', drängte Marcel zu mehr Offenheit.
Die nächste Message von Lars warf Stefan fast vom Stuhl: 'Ich hoffe, du fühlst dich jetzt nicht bedrängt, aber – hast du eventuell noch mehr so tolle Bilder von deinem Tag?'
Mit spürbarem Herzrasen übermittelte Stefan die Anfrage nach mehr an Marcel.
'Sehr gut, du kannst wirklich stolz auf dich sein, dass du ihn so geil machst', übermittelte Marcel zuerst ein heimtückisches Lob, an das er gleich eine Aufgabe anschloss.
'Ich schicke dir jetzt ein Video, und du wirst es sofort an Lars weiterleiten, noch bevor du es selbst angeschaut hast', instruierte Marcel und ließ sofort eine Videodatei folgen.
Auch wenn sein Verstand tausend Bedenken äußern wollte, unterdrückte Stefan jede Vernunft und leitete das Video sofort an Lars weiter.
Erst als das Video unwiderruflich an Lars gesendet war, traute sich Stefan, die Datei selbst zu öffnen.
Auf dem Display erschien Stefan, splitternackt auf einer Wiese, mit Brezeln am Penis, somit war schon mal grob klar, wo das Video entstanden war und was es vermutlich zeigen würde.
Die nächste Szene zeigte Stefans Gesicht in Nahaufnahme, seinen leicht verunsicherten Blick, als laut und deutlich die Stimmen seiner Mitschüler ertönten: „Die Sau soll abrotzen! - Ja, er soll uns zeigen, wie sein Zeug rauskommt - Lass‘ ihn die Brezeln ficken, bis er seinen Schleim nicht mehr halten kann!“
Sehr überrascht sah Stefan, wie er trotz spürbarer Verunsicherung lustvoll mit seiner Zunge über seine Lippen leckte, während er zum Onanieren und Abspritzen aufgefordert wurde. Das hatte er während der Aktion selbst gar nicht bewusst bemerkt.
Zu den schiefen Fangesängen „Wir woll'n dein Sperma seh'n, wir woll'n dein Sperma seh'n“ zeigte das Video nun, wie Stefan mit langen Fickstößen seines schmalen Beckens sein hartes Glied immer wieder durch die Brezeln trieb und die glänzende, pralle Eichel vorne herauskam.
Besonders beeindruckend fand Stefan, wie im Video immer wieder die Perspektive wechselte. Hatte sich ernsthaft jemand die Mühe gemacht, die Videos mehrerer Mitschüler zu sammeln und deren unterschiedliche Perspektiven in einem Film zusammenzuschneiden, während Stefan am See war?
Daran konnte kein Zweifel bestehen, denn Stefan wurde von allen Seiten gezeigt, sogar von hinten hatte jemand gefilmt, wie Stefans Pomuskeln sich bewegten, während er die Fickbewegungen ausführte. Und bei der Nahaufnahme seiner Eichel hatte Stefan schon fast das Gefühl, man könnte durch das Pissloch ein Stück in seinen Penis hineinschauen.
Ein weiteres Detail, das Stefan bis dahin nicht bewusst war, aber im Video deutlich auffiel, wie breitbeinig er dastand, so als wollte er seinen Intimbereich so deutlich es nur ging präsentieren.
Noch während sich Stefan über sein auffallend zeigefreudiges Verhalten wunderte, ertönte im Video seine eigene Stimme. Laut, deutlich und klar verständlich schrie Stefan im Video: „Mein Sperma kommt! Ich bekomme einen Samenerguss! Ich spritze ab!“
Von schräg vorne sah man, wie Stefan sein Sperma verspritzte, dicke, weiße, zähe Schleimbatzen und hörte, wie Stefan sehr laut und sehr heftig stöhnte und keuchte. Wieder einmal konnte sich Stefan nur wundern, denn selbst war ihm gar nicht bewusst, dass er beim Orgasmus so heftige Geräusche von sich gab.
Als Stefan dachte, es wäre vorbei, ertönte wieder seine Stimme: „Mein Sperma kommt! Ich bekomme einen Samenerguss! Ich spritze ab!“. Zum neuen Schlachtruf „Brezelficker, Brezelficker“ wurde der Samenerguss noch einmal in Frontalperspektive vorgeführt, wobei Stefan nun auffiel, wie sehr seine Knie zitterten und sein Körper bebte.
„Mein Sperma kommt! Ich bekomme einen Samenerguss! Ich spritze ab!“, tönte es noch einmal und das Abspritzen wurde von der Seite gezeigt, wodurch man auch gut sehen konnte, wie weit Stefan seinen Samen verspritzte.
Und als Stefan sich keine weitere Perspektive mehr vorstellen konnte, sah er im Display eine frontale Nahaufnahme seiner Eichel mit dem vor Erregung ohnehin schon geöffneten Pissloch. In einer perfekten Zeitlupenaufnahme konnte er genau sehen, wie das herausschießende dicke Sperma seine Eichelöffnung noch weiter aufdrückte. Dazu erklang in Echtzeit mehrfach Stefans Keuchen und Stöhnen.
Fast hätte Stefan bei diesem Anblick abgespritzt, nahm aber die Hand von seinem Schwanz, weil ihm seine Chats mit Marcel und Lars wieder einfielen. Die letzte Szene des Videos zeigte die große Zahl von Zuschauern von hinten, sodass man keine Gesichter außer dem von Stefan erkennen konnte, aber einen guten Eindruck vermittelt bekam, vor welchem Publikum Stefan seine Show vorgeführt hatte. Dazu ertönte das laute Lachen der aufgestachelten Meute.
Während Stefan das Video angeschaut hatte, war tatsächlich schon eine Nachricht von Lars eingegangen: 'Verzeih' mir, dass ich auf dieses krasse Mobbing auch noch wichse, aber das Vid ist so voll fett krass, du bist so hamma, wie du da rumrotzt, ich kann nicht anders.'
Es fiel Stefan nicht schwer zu antworten: 'Mach' ruhig, ich mach' es selbst gerade auch.'
Pflichtbewusst informierte Stefan auch Marcel über die weitere Entwicklung. Dessen Antwort bestand aus kurzen, prägnanten Anweisungen: 'Zurücklehnen, abspritzen, auf den Oberkörper, SOFORT Selfie machen und SOFORT an Lars schicken. Selfie MIT FACE!'
Ohne zu überlegen setzte Stefan die Anweisung um. Er fand die Idee selbst sehr anregend, sich gegenüber Lars derart zu präsentieren. Längst hatte die sexuelle Erregung Stefans Verstand ausgeschaltet und Marcel wusste diese Phasen zu nutzen, um Stefan zu lenken und zu steuern, wie es ihm gefiel.
Erregt wie Stefan war, kam es ihm in wenigen Sekunden und er achtete beim Abspritzen darauf, sein Sperma möglichst über den ganzen Oberkörper zu verteilen, was ihm auch gut gelang. Warum auch immer, er wollte Lars gefallen und er wollte ihn so richtig geil machen.
Noch bevor sein Orgasmus vorüber war, brachte Stefan die Disziplin auf, zum Smartphone zu greifen, es hoch über seinen Kopf zu halten, um mit dem Kopf im Nacken sowohl sein Gesicht, als auch seinen vollgespritzten Oberkörper und seinen zuckenden Penis, aus dem noch der letzte Samentropfen quoll, auf ein einziges Bild zu bannen.
Ein kurzer Kontrollblick zeigte Stefan, dass ihm ein richtiges Meisterwerk gelungen war. Zusammen mit dem Kommentar 'Hab' grad voll fett abgerotzt!' schickte er es sofort an Lars und beobachtete gespannt, wie sich die Häkchen blau färbten. Aufgeregt stellte sich Stefan vor, wie Lars nun das Bild betrachtete.
Es fühlte sich an wie eine kleine Ewigkeit, bis Lars endlich antwortete. Zu Stefans Überraschung schickte Lars auch ein Bild. Es zeigte ein Sofa mit langen, deutlich sichtbaren Spermaspritzern.
'Ich auch, danke, du geiler Wichser', stand unter dem Bild. Stefan war begeistert, dass ihm Lars diesen Blick auf seine intimste Körperflüssigkeit gewährte, auch wenn er selbst wesentlich mehr gezeigt hatte. Aber eine Gegenleistung war nicht vereinbart und diese freiwillige Geste erfreute Stefan sehr.
Es beruhigte auch enorm Stefans Gewissen, dass man Lars mit diesem Bild nichts Schlimmes anhaben konnte, als er den Chatverlauf an Marcel weitergab.
Marcel nutzte die Phase nach dem Orgasmus, in der Stefan noch nicht vollständig klar denken konnte, gnadenlos aus, um den ahnungslosen Mitschüler weiter in die gewünschte Richtung zu lenken.
'Hat es dir gefallen, ihm das alles zu zeigen? Hat es dich erregt, ihn mit deiner Nacktheit zum Abspritzen zu bringen?', fragte Marcel per Message.
'Ja', schrieb Stefan erschöpft und ohne zu denken zurück.
'Seit wann fühlst du diese exhibitionistischen Triebe in dir?', fragte Marcel.
'Wie bitte?', schrieb Stefan erschrocken zurück.
'Exhibitionistische Triebe! Das Wort kennst du doch, bist doch ein cleverer Bursche', legte Marcel nach.
'Ich bin kein Exhibitionist', protestierte Stefan.
'Du hast gesagt, dass es dich erregt hat, Lars das alles von dir zu zeigen. Du hast gesagt, dass es dich erregt hat, Lars durch deine eigene Nacktheit, das Zurschaustellen deiner sexuellen Handlungen, zum Abrotzen gebracht zu haben. Wie lautet deiner Meinung nach der Fachbegriff für so ein Verhalten?' drängte Marcel seinem Opfer noch einmal die passende Darstellung der objektiven Fakten ins Bewusstsein.
Kleinlaut und zitternd tippte Stefan: 'Exhibitionismus'
'Seit wann fühlst du diese exhibitionistischen Triebe in dir?', wiederholte Marcel seine Frage. Das Grinsen über den schnellen Zusammenbruch von Stefans Abwehrhaltung konnte dieser natürlich nicht sehen.
'Keine Ahnung, ich habe noch nie darüber nachgedacht', gab Stefan zu.
'Dann denk' jetzt darüber nach. Wann hat es dich schon mal erregt, anderen deinen nackten Körper, dein erregtes Glied zu zeigen?', trieb ihn Marcel noch tiefer in die psychologische Falle.
'Ich habe bis zu der Duschaktion letzte Woche niemandem meinen nackten Körper gezeigt', gab Stefan zu bedenken.
'Und als du dich letzte Woche zum ersten Mal vor uns allen entblößt und dein erregtes Glied zur Schau gestellt hast, da hast du dann den exhibitionistischen Trieb gefühlt?', bohrte Marcel tiefer.
'Ich habe mich sehr geschämt, das zu tun, aber es hat mich auch irgendwie erregt, du hast ja selbst gesehen, wie hart er war, ohne dass ich ihn anfassen musste', gab Stefan nun offen zu.
'Du hast also deine exhibitionistische Neigung zuerst unter der Gruppendusche gefühlt', fasste Marcel zusammen, 'oder gab es da doch schon früher Anzeichen, in deiner Pubertät?'
'Nein, nicht dass ich wüsste', stellte Stefan fest.
'Du solltest ruhig noch intensiver darüber nachdenken. Wichtig ist, wenn man sexuelle Neigungen bei sich entdeckt, dass man da nichts unterdrückt, das würde auf Dauer krank machen. Aber man sollte sich auch bewusst sein, wie sich das entwickelt hat. Denk' ruhig noch intensiver darüber nach', lockte Marcel.
'Mir brummt schon der Schädel', jammerte Stefan per Messenger. Ein Exhibitionist, das war ein Perverser, von dem man mal im Unterricht gehört hatte, den aber keiner im richtigen Leben kannte. Und nun sollte ausgerechnet er selbst dieser Perverse sein? Konnte das wirklich sein?
'Du hast ja jetzt Zeit, darüber nachzudenken. Tu es!', drängte Marcel noch einmal den von ihm erwünschten Gedanken in Stefans Verstand.
Stefan ging zunächst einmal kurz duschen, um danach endlich seine Hausaufgaben fortsetzen zu können. Doch auch unter der heißen Dusche gelang es ihm nicht, den heimtückischen Gedanken an seinen Exhibitionismus abzuschütteln.
Schließlich setzte sich Stefan nackt an seinen Schreibtisch. Lag das an seinem Exhibitionismus, dass er die Hose nicht mehr anzog, oder war es einfach Faulheit? Obwohl, das musste sich Stefan eingestehen, seine Hausaufgaben hatte er noch nie nackt gemacht. Kam da etwa tatsächlich eine exhibitionistische Veranlagung in ihm hervor?
Sehr weit kam Stefan jedoch nicht mit seinen Schularbeiten, denn sein Smartphone meldete schon wieder eine WhatsApp-Nachricht. Und natürlich war die Neugier immer noch stärker als die Disziplin.
Der Messenger meldete einen neuen Kontakt, der sich als Roman Wildenberger herausstellte, der Mann vom Malkurs der Volkshochschule mit dem künstlerischen Schnauzbart, den Stefan vor einigen Stunden am Badesee kennengelernt hatte. Fast schon automatisch fügte ihn Stefan zu seinen Kontakten hinzu und erwiderte den freundlichen Gruß.
Nach einigen Höflichkeitsfloskeln kam Herr Wildenberger zum Kern der Sache, er wollte wissen, ob Stefan sich schon den kommenden Montag einrichten könnte, um dem Kunstkurs nackt Modell zu stehen.
Nach den vielen vermeintlichen Missverständnissen der letzten Tage fragte Stefan sofort Marcel, ob er zusagen dürfe, denn er fühlte sich besser, wenn er Marcels Einverständnis schriftlich bekommen könnte.
Diesmal zögerte Marcel auch nicht mit der Antwort: 'Mach' dass, das kommt deiner exhibitionistischen Veranlagung doch entgegen. Je früher du es offen auslebst, desto besser.'
Vorsichtig legte Stefan noch eine weitere Frage bei Marcel nach, die ihm wichtig war und die er lernen wollte, immer rechtzeitig zu stellen: 'Kann ich denn diesmal mit einer Belohnung von dir rechnen?'
Marcel ließ sich nun absichtlich etwas Zeit. Immerhin hatte er Stefan schon einen Auftrag gegeben, den dieser erst einmal erfüllen sollte. Zudem fand er es hilfreich, Stefan stärker den Eindruck zu vermitteln, er würde einige Entscheidungen selbst treffen, obwohl Marcel ihn dabei massiv beeinflusste.
Die Minuten verstrichen und Stefan wurde immer nervöser. Wie lange würde er Herrn Wildenberger warten lassen können? Bevor er zu sehr die Antwort verschleppen konnte, kam dieser ihm bereits zuvor, indem er nachfragte, ob er den jungen Mann wohl zu sehr überfallen habe?
Immer noch kam keine Antwort von Marcel und so hatte Stefan das Gefühl, keine Wahl mehr zu haben.
Mit einem lauten Seufzer, den außer Stefan niemand hören konnte, sagte er den Termin zum Modellstehen für Montagabend schließlich zu. Er sollte um 19:00 Uhr da sein, die Kursteilnehmer kämen um 19:30 Uhr. Vorher müsste sich Stefan „umziehen“ und noch den „üblichen Papierkram“ erledigen.
Nach einer kurzen Pause ging eine weitere Message von Herrn Wildenberger ein: 'Es liegt mir zwar fern, mich in dein Privatleben einzumischen, aber du würdest uns eine große Freude machen, wenn du eine angemessene Zeit vor dem Modellstehen enthaltsam bist. Ich fände es toll, wenn wir deine perfekt geformten Geschlechtsorgane in erregtem Zustand malen dürften, weshalb du über eine längere Zeit deine Erektion halten musst.'
Stefans Herz pochte, obwohl er sich das schon halbwegs gedacht hatte, dass eine Erektion nicht nur geduldet, sondern sogar gewünscht war. Verunsichert gab er die Frage an Marcel weiter und erhielt binnen Sekunden eine enttäuschende Antwort: 'So wie ich das sehe, hast du dich bislang rein privat mit Herrn Wildenberger verabredet, bereits am See hast du das getan und jetzt auch. Was geht mich dein Privatvergnügen an?'
Nachdem Stefan fast schon verzweifelte über seinen geschäftlichen Misserfolg war, zog Marcel mit einer zweiten Message die Schlinge weiter zu: 'Vielleicht können wir später ein Gesamtpaket verhandeln, abhängig von ein paar Verabredungen, die ich gerade organisiere. Besser, du behandelst Herrn Wildenberger sehr freundlich und sagst ihm jetzt, wie gerne du für ihn brav, enthaltsam und am Montag ordentlich geil sein willst.'
Stefan atmete tief durch und überlegte, wie er Marcels Wünsche in einer Message an Herrn Wildenberger unterbringen sollte. Dabei war ihm noch gar nicht bewusst, vor welche Probleme ihn die Aufgabe mit der Enthaltsamkeit stellen sollte.
Schließlich tippte Stefan seine Message an Herrn Wildenberger: 'Das ist eine klasse Idee, mich in erregtem Zustand zu malen, ich finde mich so auch viel attraktiver und hätte vermutlich sowieso einen Steifen bekommen, weil ich sehr schnell erregt werde, wenn ich nackt bin. Ich bin auch sehr gerne bereit, durch Enthaltsamkeit diese Eigenschaft zu verstärken, wie Sie es wünschen, damit Ihr Kurs ein voller Erfolg wird.'
Ein wenig peinlich kam Stefan diese Nachricht schon vor, als er sie noch einmal vor dem Absenden durchlas. Aber er war auch überzeugt, dass sie Marcels und letztlich auch Herrn Wildenbergers Wünschen sehr gut entsprach. Und so schickte er den Text unverändert an Herrn Wildenberger.
'Du bist wirklich ein außergewöhnlicher und bemerkenswerter junger Mann', war die vielfältig interpretierbare Antwort.
Nach Übermittlung des letzten Chatabschnitts an Marcel kämpfte sich Stefan mehr schlecht als recht durch den letzten Rest seiner Hausaufgaben und legte sich in sein Bett. Dass er vorher nicht einmal mehr seinen Schlafanzug angezogen hatte, schob Stefan auf seine Erschöpfung, die ihn nach diesem ereignisreichen Tag ergriffen hatte. Oder war es doch Exhibitionismus? Egal was Stefan auch versuchte, die Frage brannte sogar beim Einschlafen in seinem Gehirn.
Während Stefan in einem unruhigen Schlaf lag und sein Gehirn in wirren Träumen die Schlüsselszenen des Tages mehrmals neu durchlebte, zeigte Marcel seinem Bruder Andy triumphierend den Chatverlauf mit Stefan.
„Dein Versuchskaninchen macht Fortschritte. Scheint so, dass er auf den eingeredeten Exhibitionismus positiv reagiert. Da musst du jetzt unbedingt dranbleiben“, stellte Andy grinsend fest.
„Klar, ich suche ihm jetzt noch in ein paar einschlägigen Internetforen eine schöne Beschäftigung fürs Wochenende. In der Schule haben ihn Björn und Rüdiger bestens im Griff, ohne dass ich etwas dazu beitragen muss, was auch besser läuft als erwartet, am Montag lässt er sich dann von den Hausfrauen nackt malen und dann sehen wir weiter“, resümierte Marcel zufrieden.
„Weißt du eigentlich, ob er schon sexuelle Erfahrungen hat?“, fragte Andy neugierig.
„Nicht mit Sicherheit, aber sehr wahrscheinlich nein. Das bekomme ich sicher noch raus“, verkündete Marcel selbstsicher.
„Wenn er noch Jungfrau ist, wäre es eine perfekte Gelegenheit, sein Erstes Mal komplett nach deinen Wünschen zu gestalten und seinen ersten Geschlechtsverkehr vollständig unter deiner Kontrolle und nach deinen Anweisungen stattfinden zu lassen. Das Erste Mal ist für jeden Mann ein sehr einschneidendes Erlebnis, das vergisst er nie“, lachte Andy.
„Krasse Idee, das wäre ein perfekter Meilenstein auf dem Weg, ihn komplett zu versauen und nach meinen Wünschen zu formen“, nahm Marcel den Vorschlag begeistert auf.
„Stell' dir allein mal die Macht vor, wenn du entscheiden könntest, ob er seine Unschuld an jemanden verschenken darf, den er liebt, oder sie an wen auch immer verschleudern muss. Unwiederbringlich!“, schilderte Andy mit leuchtenden Augen.
„Woah, Bro, Alda, mir geht gleich einer ab“, keuchte Marcel.
„Ich kenne doch meinen kleinen Bruder und seine Machtphantasien“, scherzte Andy.
„Lass' uns an der Sache dranbleiben, das geilt mich total, aber erstmal muss ich Stefan sein Wochenende versauen. Oder bereichern, um es mal positiv zu formulieren“, lachte Marcel.
„Viel Erfolg! Halt' mich auf dem Laufenden“, rief ihm Andy hinterher.
Nach gut einer Stunde fuhr Marcel zufrieden seinen PC herunter. Er hatte im Netz einige sehr interessante Kontaktanzeigen ausfindig gemacht und in Stefans Namen geantwortet. Er müsste nur noch warten, was sich ergibt.
Wesentlich entspannter als Stefan legte sich auch Marcel in sein Bett und schlief mit einem breiten Grinsen im Gesicht ein.
Für Stefan war die Nacht wenig erholsam. Die vielen Eindrücke des Tages und zum Abschluss der Chat mit den gezielten Hinweisen auf seine denkbare exhibitionistische Veranlagung hatten ihn doch sehr aufgewühlt.
Und zu allem Überfluss wäre Stefan am nächsten Morgen fast seiner Mutter nackt und mit steinharter Morgenlatte in die Arme gelaufen. Er hatte die Hand schon an der Türklinke, bis ihm schlaftrunken auffiel, dass er ohne Schlafanzug ins Bett gegangen war und genauso nackt auch wieder herausgekommen war.
Sofort war das Wort Exhibitionismus wieder in seinem Kopf. Stefan schüttelte sich. Ganz bestimmt wollte er seiner Mutter nicht sein steifes Glied zeigen, alles nur das nicht. Schnell zog Stefan seinen Schlafanzug über, klemmte sein hartes Glied unter den Hosengummi, zog das Oberteil darüber und huschte mit einem kurzen Gruß an seine Mutter an der offenen Küchentür vorbei auf dem schnellsten Weg ins Badezimmer.
Nach der heißen Dusche fühlte sich Stefan ein wenig klarer im Kopf und in seinen Schulklamotten fühlte er sich wieder ausreichend angezogen, um sich zu seiner Mutter an den Frühstückstisch zu setzen.
Das gemeinsame Frühstück war kurz, weil Stefans Mutter etwas früher aus dem Haus musste. So genoss Stefan noch etwas die Ruhe am Frühstückstisch, bis er abräumte und das Geschirr grob abspülte.
Als Stefan seine Schultasche holte, musste er unwillkürlich an Lars denken und an den gemeinsamen, wenn auch von Marcel eingefädelten Chat. Es fühlte sich fast wie ein intimes Verhältnis an, immerhin hatte Lars sogar ein Foto von seinem Sperma an Stefan geschickt.
Auch wenn Lars inzwischen ungleich viel mehr intime Fotos und Videos von Stefan besaß, auf denen dieser auch mit nacktem Körper und Gesicht zu sehen war, empfand Stefan das Foto der Spermaspritzer auf dem Sofa doch als sehr intim und als eine Art Vertrauensbeweis.
Stefan konnte gar nicht anders, als das Foto auf seinem Smartphone zu betrachten und in seiner Hose wurde es sehr eng. Noch schnell etwas Abhilfe schaffen vor der Schule durfte er aber nicht, denn sein Versprechen an Herrn Wildenberger stand unübersehbar im Chatverlauf. Bis zum Montag war jede sexuelle Erleichterung tabu.
Umso größer wurde der Wunsch, Lars heute im Treppenhaus zu treffen. Trotz eines etwas flauen Bauchgefühls, wie Lars sich heute bei einer persönlichen Begegnung von Angesicht zu Angesicht verhalten könnte, wurde das Bedürfnis so mächtig, dass sich Stefan dabei ertappte, wie er an der Wohnungstür angestrengt lauschte, wann Lars endlich seine Wohnung verlassen und das Treppenhaus betreten würde.
Dann hörte Stefan Lars' Wohnungstür, das Klappern des Schlüsselbundes beim Abschließen und die vertrauten Schritte auf der Treppe. Er atmete noch einmal tief ein und öffnete selbstbewusst die Wohnungstür. Zu seiner Freude lächelte auch Lars, als er die Treppe herunterkam.
„Guten Morgen“, rief Stefan fröhlich.
„Guten Morgen, Mr. Brezel“, scherzte Lars und lenkte das Thema schnell auf den Chat des Vorabends.
„Ich hoffe, du hast dein Sofa wieder sauberbekommen“, machte Stefan das Spiel freudig mit.
„Klar, da habe ich Übung, das hat schon einiges mitgemacht. Aber deine neue Offenheit ist echt atemberaubend“, stellte Lars fest.
„Danke“, sagte Stefan mit spürbarem Stolz. Die ungewohnte Bewunderung tat ihm als bisherigem Außenseiter gut.
Als sie das Treppenhaus verlassen hatten legte Lars unerwartet seine Hand um Stefans Schulter, zog ihn zu sich heran und schaute ihm ernst in die Augen: „Du machst das aber schon freiwillig und wirst nicht gemobbt oder so was?“
„Ein bisschen schon. Aber es fühlt sich auch geil an“, räumte Stefan ein.
„Du bist ein hammergeiler Typ geworden, und dein Schwanz ist wunderschön und außerordentlich erregend für mich, aber ich möchte mich niemals an der Not eines Menschen weiden. Du scheinst nämlich auch ein sehr netter Kerl zu sein, dem ich nicht wehtun will“, erklärte Lars sehr eindringlich.
„Das ist das netteste, was je ein Mensch zu mir gesagt hat“, gestand Stefan, und konnte nur mit Mühe eine kleine Träne unauffällig wegwischen.
„Du bist süß“, flüsterte Lars.
„Denkst du, dass ich pervers bin, wenn ich das mit dem Nacktsein und Zeigen so ausprobiere?“, fragte Stefan vorsichtig.
Lars lächelte freundlich: „Wenn man jung ist, muss man auch etwas wagen und Dinge ausprobieren, sonst kann man nicht rausfinden, was einem gefällt. Du musst nur aufpassen, dass du Herr der Lage bleibst.“
„Da bin ich aber froh, dass du mich nicht für pervers hältst“, seufzte Stefan erleichtert.
„Und du sagst mir, wenn du nicht mehr möchtest, dass ich auf deine Bilder wichse. Auch wenn's schade wäre“, betonte Lars noch einmal und schielte zwischen Stefans Beine, wo die immer deutlicher werdende Schwanzkontur Stefans intime Gefühswelt offenbarte.
„Im Moment finde ich es krass erregend, dass du das machst, wie so ein Kompliment“, räumte Stefan ein.
„Na, dann gehe ich davon aus, dass ich dir noch einige Komplimente machen werde“, scherzte Lars.
„Danke das ist echt geil, aber ich muss leider zum Bus“, stellte Stefan fest und sprintete los. Ob Lars seine Erregung gerade wohl mitbekommen hatte?
„Pass' auf dich auf und bleib' Herr der Lage“, rief ihm Lars noch einmal hinterher.
Stefan nahm sich vor, nicht jeden Morgen als Letzter nach Luft schnappend gerade noch in den Bus zu springen, auch wenn ihm die Treppenhausgespräche mit Lars viel bedeuteten.
Dass aus allen Richtungen die Wörter 'Brezelficker' und 'Ständer-Stefan' zu hören waren, ignorierte Stefan auf seinem Weg durch den Mittelgang. Seine Laune war hervorragend, weil er in Lars plötzlich einen total intimen Freund zu haben schien, wo er früher einfach nur der einsame Außenseiter war.
Weil er so spät gekommen war, musste Stefan im Gang stehenbleiben, was ihn noch etwas mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte. Ob Stefan aber auch diese leicht gehässige Art der Aufmerksamkeit wirklich wollte, da war er sich selbst nicht so ganz sicher. Immerhin saßen außer den Schülern, die auch auf dem Schulhof über Stefans Aktivitäten informiert wurden, nicht gerade wenige bislang Unbeteiligte im Linienbus.
„Du, der Typ da, der hat gestern am Badesee allen Leuten seinen harten Pimmel gezeigt“, sagte ein Junge eine Sitzreihe vor Stefan.
„Was, echt?“, fragte sein Sitznachbar neugierig.
„Ja, ein Kumpel von mir hat Fotos davon“, ereiferte sich der erste und hielt seinem Nachbarn das Handy hin. Auf dem Display sah man Stefan nackt und erigiert auf der künstlichen Insel im Badesee.
„Boah, krass Alda, voll die perverse Sau, ey“, rief dieser spontan aus. Das bescherte Stefan eine Menge fragende, irritierte und auch drohende Blicke der überraschten anderen Fahrgäste, aber auch das wissende und fiese Grinsen derer, die schon bescheid wussten.
Abgesehen von der Peinlichkeit der Situation war Stefan vor allem erschrocken, wie schnell sich die Bilder verbreitet hatten, im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht, an Leute, die er gar nicht kannte.
Zwei Reihen weiter entdeckte Stefan ernsthaft seine Zeitlupen-Ejakulation vom Brezelficken auf einem Display. Er fragte sich, ob es überhaupt noch möglich war, Herr der Lage zu bleiben, wie Lars empfohlen hatte, wenn schon nach weniger als 24 Stunden so viele Schüler im Bus die Nacktfotos und Nacktvideos von ihm besaßen.
Noch nicht einmal Herr über seinen Penis war Stefan, denn trotz aller Peinlichkeit wurde es schon wieder sehr eng in seiner Hose. Oder erregte es ihn tatsächlich, entblößt zu sein? Diese heimtückische Frage, die Marcel in den Raum gestellt hatte, nagte an Stefans Unterbewusstsein.
„Jetzt kriegt er 'nen Harten von seinen eigenen Nacktfotos“, rief jemand direkt neben Stefan und zeigte auch noch völlig ungeniert mit dem Finger auf die Kontur in Stefans Hose. Schallendes Gelächter erfüllte den Bus und Stefan war sich nun endgültig sicher, nicht Herr der Lage zu sein. Aber was sollte er tun, außer einfach geschehen zu lassen, was gerade ohne sein Zutun geschah?
So schaute Stefan weitgehend passiv, aber mit wachsender sexueller Erregung zu, wie seine Nacktfotos und Nacktvideos von einem Smartphone zum anderen weiterverbreitet wurden. Und völlig hilflos ausgeliefert erlebte Stefan, wie sich die Grenzen zwischen Mitschülern und bisher Unbeteiligten auflösten, denn bereitwillig wurde das digitale Material von Stefans Mitschülern auch mit Azubis und sogar älteren Männern geteilt, sobald diese statt Empörung ein gewisses Interesse zeigten.
Nach dieser völlig außer Kontrolle geratenen Bloßstellung stieg Stefan am Ende völlig verwirrt aus dem Bus und konnte selbst nicht verstehen, warum ihn das alles immer stärker erregte.
Auf dem Schulhof wurde es kaum besser, denn auch hier erblickte Stefan schnell die bereits aus dem Bus bekannten Bilder auf einigen Smartphones. Sein Herz pochte, als ihm immer mehr bewusst wurde, wie schnell sich so etwas verbreiten konnte.
Mit einem aufgesetzten Lächeln kam Rüdiger auf Stefan zu, legte ihm kumpelhaft den Arm um die Schulter und fragte geradezu scheinheilig: „Na, Stefan, ist es dir schwer gefallen, wieder etwas anzuziehen? Du warst gestern so glücklich, als du den ganzen Tag nackig rumlaufen durftest, das hat man dir richtig angesehen.“
Da Stefan keine spontane Antwort einfiel, schwieg er zunächst während die anderen ihn schadenfroh angrinsten.
„Wir sollten unserem notgeilen Nacktarsch unbedingt helfen, für den Winter schöne Indoor-FKK-Locations zu finden“, witzelte Christopher.
„Wäre auch zu schade, wenn er seinen Exhibitionismus nur im Sommer ausleben könnte“, brachte Marcel noch einmal zielsicher das Stichwort in Stefans Bewusstsein zurück.
„Schaut nur, wie erregt die Sau schon wieder ist“, wies Jonas die Gruppe auf die Peniskontur in Stefans Hose hin und deutete zur Sicherheit noch mit dem Zeigefinger darauf. Stefan wunderte sich, wie Jonas schon wieder unbemerkt so nah an ihn herangeschlichen war.
Teil 13 - Der Modellvertrag
Schrecklich nervös wartete Stefan auf eine Reaktion. War er am Ende gar zu weit gegangen? Nicht dass Lars den erregten Penis zu obszön fand. Es fühlte sich erregend und geil an, völlig nackt und dazu noch onanierend im Zimmer zu sitzen und mit Lars zu chatten, der im gleichen Haus, gerade mal zwei Etagen über ihm auf der anderen Seite des Treppenhauses saß.
Und dann ging eine Message von Lars ein. Mit zitternder Hand las Stefan: 'Boah, wie geil ist das denn? Was treibst du denn da?'
Pflichtgemäß informierte Stefan erst einmal Marcel über die positive Reaktion.
'Sehr gut, erzähl' ihm von deinem hammergeilen Tag, und wie viel Spaß du hattest', verlangte Marcel.
Stefan tippte: 'In der Schule haben sie einen Brezeltest mit mir gemacht und festgestellt, dass ich einen Fünf-Brezel-Penis habe. Danach waren wir am Badesee, weil eine Lehrerin krank geworden ist. Ich hatte keine Badehose dabei und habe deshalb FKK gemacht.'
'Und ich dachte immer, du wärst schüchtern und verklemmt', schrieb Lars.
'Dachte ich auch', räumte Stefan ein.
'Du hast einen tollen Schwanz. Und ordentlich groß ist das Teil auch', lobte Lars und Stefan wurde rot, obwohl er ganz allein in seinem Zimmer saß und nur über WhatsApp kommunizierte.
Wie verlangt informierte Stefan parallel Marcel über seinen Chat mit Lars.
'Du musst positiver klingen. Es gefällt dir doch, ihm dein hartes Rohr zu zeigen', drängte Marcel zu mehr Offenheit.
Die nächste Message von Lars warf Stefan fast vom Stuhl: 'Ich hoffe, du fühlst dich jetzt nicht bedrängt, aber – hast du eventuell noch mehr so tolle Bilder von deinem Tag?'
Mit spürbarem Herzrasen übermittelte Stefan die Anfrage nach mehr an Marcel.
'Sehr gut, du kannst wirklich stolz auf dich sein, dass du ihn so geil machst', übermittelte Marcel zuerst ein heimtückisches Lob, an das er gleich eine Aufgabe anschloss.
'Ich schicke dir jetzt ein Video, und du wirst es sofort an Lars weiterleiten, noch bevor du es selbst angeschaut hast', instruierte Marcel und ließ sofort eine Videodatei folgen.
Auch wenn sein Verstand tausend Bedenken äußern wollte, unterdrückte Stefan jede Vernunft und leitete das Video sofort an Lars weiter.
Erst als das Video unwiderruflich an Lars gesendet war, traute sich Stefan, die Datei selbst zu öffnen.
Auf dem Display erschien Stefan, splitternackt auf einer Wiese, mit Brezeln am Penis, somit war schon mal grob klar, wo das Video entstanden war und was es vermutlich zeigen würde.
Die nächste Szene zeigte Stefans Gesicht in Nahaufnahme, seinen leicht verunsicherten Blick, als laut und deutlich die Stimmen seiner Mitschüler ertönten: „Die Sau soll abrotzen! - Ja, er soll uns zeigen, wie sein Zeug rauskommt - Lass‘ ihn die Brezeln ficken, bis er seinen Schleim nicht mehr halten kann!“
Sehr überrascht sah Stefan, wie er trotz spürbarer Verunsicherung lustvoll mit seiner Zunge über seine Lippen leckte, während er zum Onanieren und Abspritzen aufgefordert wurde. Das hatte er während der Aktion selbst gar nicht bewusst bemerkt.
Zu den schiefen Fangesängen „Wir woll'n dein Sperma seh'n, wir woll'n dein Sperma seh'n“ zeigte das Video nun, wie Stefan mit langen Fickstößen seines schmalen Beckens sein hartes Glied immer wieder durch die Brezeln trieb und die glänzende, pralle Eichel vorne herauskam.
Besonders beeindruckend fand Stefan, wie im Video immer wieder die Perspektive wechselte. Hatte sich ernsthaft jemand die Mühe gemacht, die Videos mehrerer Mitschüler zu sammeln und deren unterschiedliche Perspektiven in einem Film zusammenzuschneiden, während Stefan am See war?
Daran konnte kein Zweifel bestehen, denn Stefan wurde von allen Seiten gezeigt, sogar von hinten hatte jemand gefilmt, wie Stefans Pomuskeln sich bewegten, während er die Fickbewegungen ausführte. Und bei der Nahaufnahme seiner Eichel hatte Stefan schon fast das Gefühl, man könnte durch das Pissloch ein Stück in seinen Penis hineinschauen.
Ein weiteres Detail, das Stefan bis dahin nicht bewusst war, aber im Video deutlich auffiel, wie breitbeinig er dastand, so als wollte er seinen Intimbereich so deutlich es nur ging präsentieren.
Noch während sich Stefan über sein auffallend zeigefreudiges Verhalten wunderte, ertönte im Video seine eigene Stimme. Laut, deutlich und klar verständlich schrie Stefan im Video: „Mein Sperma kommt! Ich bekomme einen Samenerguss! Ich spritze ab!“
Von schräg vorne sah man, wie Stefan sein Sperma verspritzte, dicke, weiße, zähe Schleimbatzen und hörte, wie Stefan sehr laut und sehr heftig stöhnte und keuchte. Wieder einmal konnte sich Stefan nur wundern, denn selbst war ihm gar nicht bewusst, dass er beim Orgasmus so heftige Geräusche von sich gab.
Als Stefan dachte, es wäre vorbei, ertönte wieder seine Stimme: „Mein Sperma kommt! Ich bekomme einen Samenerguss! Ich spritze ab!“. Zum neuen Schlachtruf „Brezelficker, Brezelficker“ wurde der Samenerguss noch einmal in Frontalperspektive vorgeführt, wobei Stefan nun auffiel, wie sehr seine Knie zitterten und sein Körper bebte.
„Mein Sperma kommt! Ich bekomme einen Samenerguss! Ich spritze ab!“, tönte es noch einmal und das Abspritzen wurde von der Seite gezeigt, wodurch man auch gut sehen konnte, wie weit Stefan seinen Samen verspritzte.
Und als Stefan sich keine weitere Perspektive mehr vorstellen konnte, sah er im Display eine frontale Nahaufnahme seiner Eichel mit dem vor Erregung ohnehin schon geöffneten Pissloch. In einer perfekten Zeitlupenaufnahme konnte er genau sehen, wie das herausschießende dicke Sperma seine Eichelöffnung noch weiter aufdrückte. Dazu erklang in Echtzeit mehrfach Stefans Keuchen und Stöhnen.
Fast hätte Stefan bei diesem Anblick abgespritzt, nahm aber die Hand von seinem Schwanz, weil ihm seine Chats mit Marcel und Lars wieder einfielen. Die letzte Szene des Videos zeigte die große Zahl von Zuschauern von hinten, sodass man keine Gesichter außer dem von Stefan erkennen konnte, aber einen guten Eindruck vermittelt bekam, vor welchem Publikum Stefan seine Show vorgeführt hatte. Dazu ertönte das laute Lachen der aufgestachelten Meute.
Während Stefan das Video angeschaut hatte, war tatsächlich schon eine Nachricht von Lars eingegangen: 'Verzeih' mir, dass ich auf dieses krasse Mobbing auch noch wichse, aber das Vid ist so voll fett krass, du bist so hamma, wie du da rumrotzt, ich kann nicht anders.'
Es fiel Stefan nicht schwer zu antworten: 'Mach' ruhig, ich mach' es selbst gerade auch.'
Pflichtbewusst informierte Stefan auch Marcel über die weitere Entwicklung. Dessen Antwort bestand aus kurzen, prägnanten Anweisungen: 'Zurücklehnen, abspritzen, auf den Oberkörper, SOFORT Selfie machen und SOFORT an Lars schicken. Selfie MIT FACE!'
Ohne zu überlegen setzte Stefan die Anweisung um. Er fand die Idee selbst sehr anregend, sich gegenüber Lars derart zu präsentieren. Längst hatte die sexuelle Erregung Stefans Verstand ausgeschaltet und Marcel wusste diese Phasen zu nutzen, um Stefan zu lenken und zu steuern, wie es ihm gefiel.
Erregt wie Stefan war, kam es ihm in wenigen Sekunden und er achtete beim Abspritzen darauf, sein Sperma möglichst über den ganzen Oberkörper zu verteilen, was ihm auch gut gelang. Warum auch immer, er wollte Lars gefallen und er wollte ihn so richtig geil machen.
Noch bevor sein Orgasmus vorüber war, brachte Stefan die Disziplin auf, zum Smartphone zu greifen, es hoch über seinen Kopf zu halten, um mit dem Kopf im Nacken sowohl sein Gesicht, als auch seinen vollgespritzten Oberkörper und seinen zuckenden Penis, aus dem noch der letzte Samentropfen quoll, auf ein einziges Bild zu bannen.
Ein kurzer Kontrollblick zeigte Stefan, dass ihm ein richtiges Meisterwerk gelungen war. Zusammen mit dem Kommentar 'Hab' grad voll fett abgerotzt!' schickte er es sofort an Lars und beobachtete gespannt, wie sich die Häkchen blau färbten. Aufgeregt stellte sich Stefan vor, wie Lars nun das Bild betrachtete.
Es fühlte sich an wie eine kleine Ewigkeit, bis Lars endlich antwortete. Zu Stefans Überraschung schickte Lars auch ein Bild. Es zeigte ein Sofa mit langen, deutlich sichtbaren Spermaspritzern.
'Ich auch, danke, du geiler Wichser', stand unter dem Bild. Stefan war begeistert, dass ihm Lars diesen Blick auf seine intimste Körperflüssigkeit gewährte, auch wenn er selbst wesentlich mehr gezeigt hatte. Aber eine Gegenleistung war nicht vereinbart und diese freiwillige Geste erfreute Stefan sehr.
Es beruhigte auch enorm Stefans Gewissen, dass man Lars mit diesem Bild nichts Schlimmes anhaben konnte, als er den Chatverlauf an Marcel weitergab.
Marcel nutzte die Phase nach dem Orgasmus, in der Stefan noch nicht vollständig klar denken konnte, gnadenlos aus, um den ahnungslosen Mitschüler weiter in die gewünschte Richtung zu lenken.
'Hat es dir gefallen, ihm das alles zu zeigen? Hat es dich erregt, ihn mit deiner Nacktheit zum Abspritzen zu bringen?', fragte Marcel per Message.
'Ja', schrieb Stefan erschöpft und ohne zu denken zurück.
'Seit wann fühlst du diese exhibitionistischen Triebe in dir?', fragte Marcel.
'Wie bitte?', schrieb Stefan erschrocken zurück.
'Exhibitionistische Triebe! Das Wort kennst du doch, bist doch ein cleverer Bursche', legte Marcel nach.
'Ich bin kein Exhibitionist', protestierte Stefan.
'Du hast gesagt, dass es dich erregt hat, Lars das alles von dir zu zeigen. Du hast gesagt, dass es dich erregt hat, Lars durch deine eigene Nacktheit, das Zurschaustellen deiner sexuellen Handlungen, zum Abrotzen gebracht zu haben. Wie lautet deiner Meinung nach der Fachbegriff für so ein Verhalten?' drängte Marcel seinem Opfer noch einmal die passende Darstellung der objektiven Fakten ins Bewusstsein.
Kleinlaut und zitternd tippte Stefan: 'Exhibitionismus'
'Seit wann fühlst du diese exhibitionistischen Triebe in dir?', wiederholte Marcel seine Frage. Das Grinsen über den schnellen Zusammenbruch von Stefans Abwehrhaltung konnte dieser natürlich nicht sehen.
'Keine Ahnung, ich habe noch nie darüber nachgedacht', gab Stefan zu.
'Dann denk' jetzt darüber nach. Wann hat es dich schon mal erregt, anderen deinen nackten Körper, dein erregtes Glied zu zeigen?', trieb ihn Marcel noch tiefer in die psychologische Falle.
'Ich habe bis zu der Duschaktion letzte Woche niemandem meinen nackten Körper gezeigt', gab Stefan zu bedenken.
'Und als du dich letzte Woche zum ersten Mal vor uns allen entblößt und dein erregtes Glied zur Schau gestellt hast, da hast du dann den exhibitionistischen Trieb gefühlt?', bohrte Marcel tiefer.
'Ich habe mich sehr geschämt, das zu tun, aber es hat mich auch irgendwie erregt, du hast ja selbst gesehen, wie hart er war, ohne dass ich ihn anfassen musste', gab Stefan nun offen zu.
'Du hast also deine exhibitionistische Neigung zuerst unter der Gruppendusche gefühlt', fasste Marcel zusammen, 'oder gab es da doch schon früher Anzeichen, in deiner Pubertät?'
'Nein, nicht dass ich wüsste', stellte Stefan fest.
'Du solltest ruhig noch intensiver darüber nachdenken. Wichtig ist, wenn man sexuelle Neigungen bei sich entdeckt, dass man da nichts unterdrückt, das würde auf Dauer krank machen. Aber man sollte sich auch bewusst sein, wie sich das entwickelt hat. Denk' ruhig noch intensiver darüber nach', lockte Marcel.
'Mir brummt schon der Schädel', jammerte Stefan per Messenger. Ein Exhibitionist, das war ein Perverser, von dem man mal im Unterricht gehört hatte, den aber keiner im richtigen Leben kannte. Und nun sollte ausgerechnet er selbst dieser Perverse sein? Konnte das wirklich sein?
'Du hast ja jetzt Zeit, darüber nachzudenken. Tu es!', drängte Marcel noch einmal den von ihm erwünschten Gedanken in Stefans Verstand.
Stefan ging zunächst einmal kurz duschen, um danach endlich seine Hausaufgaben fortsetzen zu können. Doch auch unter der heißen Dusche gelang es ihm nicht, den heimtückischen Gedanken an seinen Exhibitionismus abzuschütteln.
Schließlich setzte sich Stefan nackt an seinen Schreibtisch. Lag das an seinem Exhibitionismus, dass er die Hose nicht mehr anzog, oder war es einfach Faulheit? Obwohl, das musste sich Stefan eingestehen, seine Hausaufgaben hatte er noch nie nackt gemacht. Kam da etwa tatsächlich eine exhibitionistische Veranlagung in ihm hervor?
Sehr weit kam Stefan jedoch nicht mit seinen Schularbeiten, denn sein Smartphone meldete schon wieder eine WhatsApp-Nachricht. Und natürlich war die Neugier immer noch stärker als die Disziplin.
Der Messenger meldete einen neuen Kontakt, der sich als Roman Wildenberger herausstellte, der Mann vom Malkurs der Volkshochschule mit dem künstlerischen Schnauzbart, den Stefan vor einigen Stunden am Badesee kennengelernt hatte. Fast schon automatisch fügte ihn Stefan zu seinen Kontakten hinzu und erwiderte den freundlichen Gruß.
Nach einigen Höflichkeitsfloskeln kam Herr Wildenberger zum Kern der Sache, er wollte wissen, ob Stefan sich schon den kommenden Montag einrichten könnte, um dem Kunstkurs nackt Modell zu stehen.
Nach den vielen vermeintlichen Missverständnissen der letzten Tage fragte Stefan sofort Marcel, ob er zusagen dürfe, denn er fühlte sich besser, wenn er Marcels Einverständnis schriftlich bekommen könnte.
Diesmal zögerte Marcel auch nicht mit der Antwort: 'Mach' dass, das kommt deiner exhibitionistischen Veranlagung doch entgegen. Je früher du es offen auslebst, desto besser.'
Vorsichtig legte Stefan noch eine weitere Frage bei Marcel nach, die ihm wichtig war und die er lernen wollte, immer rechtzeitig zu stellen: 'Kann ich denn diesmal mit einer Belohnung von dir rechnen?'
Marcel ließ sich nun absichtlich etwas Zeit. Immerhin hatte er Stefan schon einen Auftrag gegeben, den dieser erst einmal erfüllen sollte. Zudem fand er es hilfreich, Stefan stärker den Eindruck zu vermitteln, er würde einige Entscheidungen selbst treffen, obwohl Marcel ihn dabei massiv beeinflusste.
Die Minuten verstrichen und Stefan wurde immer nervöser. Wie lange würde er Herrn Wildenberger warten lassen können? Bevor er zu sehr die Antwort verschleppen konnte, kam dieser ihm bereits zuvor, indem er nachfragte, ob er den jungen Mann wohl zu sehr überfallen habe?
Immer noch kam keine Antwort von Marcel und so hatte Stefan das Gefühl, keine Wahl mehr zu haben.
Mit einem lauten Seufzer, den außer Stefan niemand hören konnte, sagte er den Termin zum Modellstehen für Montagabend schließlich zu. Er sollte um 19:00 Uhr da sein, die Kursteilnehmer kämen um 19:30 Uhr. Vorher müsste sich Stefan „umziehen“ und noch den „üblichen Papierkram“ erledigen.
Nach einer kurzen Pause ging eine weitere Message von Herrn Wildenberger ein: 'Es liegt mir zwar fern, mich in dein Privatleben einzumischen, aber du würdest uns eine große Freude machen, wenn du eine angemessene Zeit vor dem Modellstehen enthaltsam bist. Ich fände es toll, wenn wir deine perfekt geformten Geschlechtsorgane in erregtem Zustand malen dürften, weshalb du über eine längere Zeit deine Erektion halten musst.'
Stefans Herz pochte, obwohl er sich das schon halbwegs gedacht hatte, dass eine Erektion nicht nur geduldet, sondern sogar gewünscht war. Verunsichert gab er die Frage an Marcel weiter und erhielt binnen Sekunden eine enttäuschende Antwort: 'So wie ich das sehe, hast du dich bislang rein privat mit Herrn Wildenberger verabredet, bereits am See hast du das getan und jetzt auch. Was geht mich dein Privatvergnügen an?'
Nachdem Stefan fast schon verzweifelte über seinen geschäftlichen Misserfolg war, zog Marcel mit einer zweiten Message die Schlinge weiter zu: 'Vielleicht können wir später ein Gesamtpaket verhandeln, abhängig von ein paar Verabredungen, die ich gerade organisiere. Besser, du behandelst Herrn Wildenberger sehr freundlich und sagst ihm jetzt, wie gerne du für ihn brav, enthaltsam und am Montag ordentlich geil sein willst.'
Stefan atmete tief durch und überlegte, wie er Marcels Wünsche in einer Message an Herrn Wildenberger unterbringen sollte. Dabei war ihm noch gar nicht bewusst, vor welche Probleme ihn die Aufgabe mit der Enthaltsamkeit stellen sollte.
Schließlich tippte Stefan seine Message an Herrn Wildenberger: 'Das ist eine klasse Idee, mich in erregtem Zustand zu malen, ich finde mich so auch viel attraktiver und hätte vermutlich sowieso einen Steifen bekommen, weil ich sehr schnell erregt werde, wenn ich nackt bin. Ich bin auch sehr gerne bereit, durch Enthaltsamkeit diese Eigenschaft zu verstärken, wie Sie es wünschen, damit Ihr Kurs ein voller Erfolg wird.'
Ein wenig peinlich kam Stefan diese Nachricht schon vor, als er sie noch einmal vor dem Absenden durchlas. Aber er war auch überzeugt, dass sie Marcels und letztlich auch Herrn Wildenbergers Wünschen sehr gut entsprach. Und so schickte er den Text unverändert an Herrn Wildenberger.
'Du bist wirklich ein außergewöhnlicher und bemerkenswerter junger Mann', war die vielfältig interpretierbare Antwort.
Nach Übermittlung des letzten Chatabschnitts an Marcel kämpfte sich Stefan mehr schlecht als recht durch den letzten Rest seiner Hausaufgaben und legte sich in sein Bett. Dass er vorher nicht einmal mehr seinen Schlafanzug angezogen hatte, schob Stefan auf seine Erschöpfung, die ihn nach diesem ereignisreichen Tag ergriffen hatte. Oder war es doch Exhibitionismus? Egal was Stefan auch versuchte, die Frage brannte sogar beim Einschlafen in seinem Gehirn.
Während Stefan in einem unruhigen Schlaf lag und sein Gehirn in wirren Träumen die Schlüsselszenen des Tages mehrmals neu durchlebte, zeigte Marcel seinem Bruder Andy triumphierend den Chatverlauf mit Stefan.
„Dein Versuchskaninchen macht Fortschritte. Scheint so, dass er auf den eingeredeten Exhibitionismus positiv reagiert. Da musst du jetzt unbedingt dranbleiben“, stellte Andy grinsend fest.
„Klar, ich suche ihm jetzt noch in ein paar einschlägigen Internetforen eine schöne Beschäftigung fürs Wochenende. In der Schule haben ihn Björn und Rüdiger bestens im Griff, ohne dass ich etwas dazu beitragen muss, was auch besser läuft als erwartet, am Montag lässt er sich dann von den Hausfrauen nackt malen und dann sehen wir weiter“, resümierte Marcel zufrieden.
„Weißt du eigentlich, ob er schon sexuelle Erfahrungen hat?“, fragte Andy neugierig.
„Nicht mit Sicherheit, aber sehr wahrscheinlich nein. Das bekomme ich sicher noch raus“, verkündete Marcel selbstsicher.
„Wenn er noch Jungfrau ist, wäre es eine perfekte Gelegenheit, sein Erstes Mal komplett nach deinen Wünschen zu gestalten und seinen ersten Geschlechtsverkehr vollständig unter deiner Kontrolle und nach deinen Anweisungen stattfinden zu lassen. Das Erste Mal ist für jeden Mann ein sehr einschneidendes Erlebnis, das vergisst er nie“, lachte Andy.
„Krasse Idee, das wäre ein perfekter Meilenstein auf dem Weg, ihn komplett zu versauen und nach meinen Wünschen zu formen“, nahm Marcel den Vorschlag begeistert auf.
„Stell' dir allein mal die Macht vor, wenn du entscheiden könntest, ob er seine Unschuld an jemanden verschenken darf, den er liebt, oder sie an wen auch immer verschleudern muss. Unwiederbringlich!“, schilderte Andy mit leuchtenden Augen.
„Woah, Bro, Alda, mir geht gleich einer ab“, keuchte Marcel.
„Ich kenne doch meinen kleinen Bruder und seine Machtphantasien“, scherzte Andy.
„Lass' uns an der Sache dranbleiben, das geilt mich total, aber erstmal muss ich Stefan sein Wochenende versauen. Oder bereichern, um es mal positiv zu formulieren“, lachte Marcel.
„Viel Erfolg! Halt' mich auf dem Laufenden“, rief ihm Andy hinterher.
Nach gut einer Stunde fuhr Marcel zufrieden seinen PC herunter. Er hatte im Netz einige sehr interessante Kontaktanzeigen ausfindig gemacht und in Stefans Namen geantwortet. Er müsste nur noch warten, was sich ergibt.
Wesentlich entspannter als Stefan legte sich auch Marcel in sein Bett und schlief mit einem breiten Grinsen im Gesicht ein.
Für Stefan war die Nacht wenig erholsam. Die vielen Eindrücke des Tages und zum Abschluss der Chat mit den gezielten Hinweisen auf seine denkbare exhibitionistische Veranlagung hatten ihn doch sehr aufgewühlt.
Und zu allem Überfluss wäre Stefan am nächsten Morgen fast seiner Mutter nackt und mit steinharter Morgenlatte in die Arme gelaufen. Er hatte die Hand schon an der Türklinke, bis ihm schlaftrunken auffiel, dass er ohne Schlafanzug ins Bett gegangen war und genauso nackt auch wieder herausgekommen war.
Sofort war das Wort Exhibitionismus wieder in seinem Kopf. Stefan schüttelte sich. Ganz bestimmt wollte er seiner Mutter nicht sein steifes Glied zeigen, alles nur das nicht. Schnell zog Stefan seinen Schlafanzug über, klemmte sein hartes Glied unter den Hosengummi, zog das Oberteil darüber und huschte mit einem kurzen Gruß an seine Mutter an der offenen Küchentür vorbei auf dem schnellsten Weg ins Badezimmer.
Nach der heißen Dusche fühlte sich Stefan ein wenig klarer im Kopf und in seinen Schulklamotten fühlte er sich wieder ausreichend angezogen, um sich zu seiner Mutter an den Frühstückstisch zu setzen.
Das gemeinsame Frühstück war kurz, weil Stefans Mutter etwas früher aus dem Haus musste. So genoss Stefan noch etwas die Ruhe am Frühstückstisch, bis er abräumte und das Geschirr grob abspülte.
Als Stefan seine Schultasche holte, musste er unwillkürlich an Lars denken und an den gemeinsamen, wenn auch von Marcel eingefädelten Chat. Es fühlte sich fast wie ein intimes Verhältnis an, immerhin hatte Lars sogar ein Foto von seinem Sperma an Stefan geschickt.
Auch wenn Lars inzwischen ungleich viel mehr intime Fotos und Videos von Stefan besaß, auf denen dieser auch mit nacktem Körper und Gesicht zu sehen war, empfand Stefan das Foto der Spermaspritzer auf dem Sofa doch als sehr intim und als eine Art Vertrauensbeweis.
Stefan konnte gar nicht anders, als das Foto auf seinem Smartphone zu betrachten und in seiner Hose wurde es sehr eng. Noch schnell etwas Abhilfe schaffen vor der Schule durfte er aber nicht, denn sein Versprechen an Herrn Wildenberger stand unübersehbar im Chatverlauf. Bis zum Montag war jede sexuelle Erleichterung tabu.
Umso größer wurde der Wunsch, Lars heute im Treppenhaus zu treffen. Trotz eines etwas flauen Bauchgefühls, wie Lars sich heute bei einer persönlichen Begegnung von Angesicht zu Angesicht verhalten könnte, wurde das Bedürfnis so mächtig, dass sich Stefan dabei ertappte, wie er an der Wohnungstür angestrengt lauschte, wann Lars endlich seine Wohnung verlassen und das Treppenhaus betreten würde.
Dann hörte Stefan Lars' Wohnungstür, das Klappern des Schlüsselbundes beim Abschließen und die vertrauten Schritte auf der Treppe. Er atmete noch einmal tief ein und öffnete selbstbewusst die Wohnungstür. Zu seiner Freude lächelte auch Lars, als er die Treppe herunterkam.
„Guten Morgen“, rief Stefan fröhlich.
„Guten Morgen, Mr. Brezel“, scherzte Lars und lenkte das Thema schnell auf den Chat des Vorabends.
„Ich hoffe, du hast dein Sofa wieder sauberbekommen“, machte Stefan das Spiel freudig mit.
„Klar, da habe ich Übung, das hat schon einiges mitgemacht. Aber deine neue Offenheit ist echt atemberaubend“, stellte Lars fest.
„Danke“, sagte Stefan mit spürbarem Stolz. Die ungewohnte Bewunderung tat ihm als bisherigem Außenseiter gut.
Als sie das Treppenhaus verlassen hatten legte Lars unerwartet seine Hand um Stefans Schulter, zog ihn zu sich heran und schaute ihm ernst in die Augen: „Du machst das aber schon freiwillig und wirst nicht gemobbt oder so was?“
„Ein bisschen schon. Aber es fühlt sich auch geil an“, räumte Stefan ein.
„Du bist ein hammergeiler Typ geworden, und dein Schwanz ist wunderschön und außerordentlich erregend für mich, aber ich möchte mich niemals an der Not eines Menschen weiden. Du scheinst nämlich auch ein sehr netter Kerl zu sein, dem ich nicht wehtun will“, erklärte Lars sehr eindringlich.
„Das ist das netteste, was je ein Mensch zu mir gesagt hat“, gestand Stefan, und konnte nur mit Mühe eine kleine Träne unauffällig wegwischen.
„Du bist süß“, flüsterte Lars.
„Denkst du, dass ich pervers bin, wenn ich das mit dem Nacktsein und Zeigen so ausprobiere?“, fragte Stefan vorsichtig.
Lars lächelte freundlich: „Wenn man jung ist, muss man auch etwas wagen und Dinge ausprobieren, sonst kann man nicht rausfinden, was einem gefällt. Du musst nur aufpassen, dass du Herr der Lage bleibst.“
„Da bin ich aber froh, dass du mich nicht für pervers hältst“, seufzte Stefan erleichtert.
„Und du sagst mir, wenn du nicht mehr möchtest, dass ich auf deine Bilder wichse. Auch wenn's schade wäre“, betonte Lars noch einmal und schielte zwischen Stefans Beine, wo die immer deutlicher werdende Schwanzkontur Stefans intime Gefühswelt offenbarte.
„Im Moment finde ich es krass erregend, dass du das machst, wie so ein Kompliment“, räumte Stefan ein.
„Na, dann gehe ich davon aus, dass ich dir noch einige Komplimente machen werde“, scherzte Lars.
„Danke das ist echt geil, aber ich muss leider zum Bus“, stellte Stefan fest und sprintete los. Ob Lars seine Erregung gerade wohl mitbekommen hatte?
„Pass' auf dich auf und bleib' Herr der Lage“, rief ihm Lars noch einmal hinterher.
Stefan nahm sich vor, nicht jeden Morgen als Letzter nach Luft schnappend gerade noch in den Bus zu springen, auch wenn ihm die Treppenhausgespräche mit Lars viel bedeuteten.
Dass aus allen Richtungen die Wörter 'Brezelficker' und 'Ständer-Stefan' zu hören waren, ignorierte Stefan auf seinem Weg durch den Mittelgang. Seine Laune war hervorragend, weil er in Lars plötzlich einen total intimen Freund zu haben schien, wo er früher einfach nur der einsame Außenseiter war.
Weil er so spät gekommen war, musste Stefan im Gang stehenbleiben, was ihn noch etwas mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte. Ob Stefan aber auch diese leicht gehässige Art der Aufmerksamkeit wirklich wollte, da war er sich selbst nicht so ganz sicher. Immerhin saßen außer den Schülern, die auch auf dem Schulhof über Stefans Aktivitäten informiert wurden, nicht gerade wenige bislang Unbeteiligte im Linienbus.
„Du, der Typ da, der hat gestern am Badesee allen Leuten seinen harten Pimmel gezeigt“, sagte ein Junge eine Sitzreihe vor Stefan.
„Was, echt?“, fragte sein Sitznachbar neugierig.
„Ja, ein Kumpel von mir hat Fotos davon“, ereiferte sich der erste und hielt seinem Nachbarn das Handy hin. Auf dem Display sah man Stefan nackt und erigiert auf der künstlichen Insel im Badesee.
„Boah, krass Alda, voll die perverse Sau, ey“, rief dieser spontan aus. Das bescherte Stefan eine Menge fragende, irritierte und auch drohende Blicke der überraschten anderen Fahrgäste, aber auch das wissende und fiese Grinsen derer, die schon bescheid wussten.
Abgesehen von der Peinlichkeit der Situation war Stefan vor allem erschrocken, wie schnell sich die Bilder verbreitet hatten, im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht, an Leute, die er gar nicht kannte.
Zwei Reihen weiter entdeckte Stefan ernsthaft seine Zeitlupen-Ejakulation vom Brezelficken auf einem Display. Er fragte sich, ob es überhaupt noch möglich war, Herr der Lage zu bleiben, wie Lars empfohlen hatte, wenn schon nach weniger als 24 Stunden so viele Schüler im Bus die Nacktfotos und Nacktvideos von ihm besaßen.
Noch nicht einmal Herr über seinen Penis war Stefan, denn trotz aller Peinlichkeit wurde es schon wieder sehr eng in seiner Hose. Oder erregte es ihn tatsächlich, entblößt zu sein? Diese heimtückische Frage, die Marcel in den Raum gestellt hatte, nagte an Stefans Unterbewusstsein.
„Jetzt kriegt er 'nen Harten von seinen eigenen Nacktfotos“, rief jemand direkt neben Stefan und zeigte auch noch völlig ungeniert mit dem Finger auf die Kontur in Stefans Hose. Schallendes Gelächter erfüllte den Bus und Stefan war sich nun endgültig sicher, nicht Herr der Lage zu sein. Aber was sollte er tun, außer einfach geschehen zu lassen, was gerade ohne sein Zutun geschah?
So schaute Stefan weitgehend passiv, aber mit wachsender sexueller Erregung zu, wie seine Nacktfotos und Nacktvideos von einem Smartphone zum anderen weiterverbreitet wurden. Und völlig hilflos ausgeliefert erlebte Stefan, wie sich die Grenzen zwischen Mitschülern und bisher Unbeteiligten auflösten, denn bereitwillig wurde das digitale Material von Stefans Mitschülern auch mit Azubis und sogar älteren Männern geteilt, sobald diese statt Empörung ein gewisses Interesse zeigten.
Nach dieser völlig außer Kontrolle geratenen Bloßstellung stieg Stefan am Ende völlig verwirrt aus dem Bus und konnte selbst nicht verstehen, warum ihn das alles immer stärker erregte.
Auf dem Schulhof wurde es kaum besser, denn auch hier erblickte Stefan schnell die bereits aus dem Bus bekannten Bilder auf einigen Smartphones. Sein Herz pochte, als ihm immer mehr bewusst wurde, wie schnell sich so etwas verbreiten konnte.
Mit einem aufgesetzten Lächeln kam Rüdiger auf Stefan zu, legte ihm kumpelhaft den Arm um die Schulter und fragte geradezu scheinheilig: „Na, Stefan, ist es dir schwer gefallen, wieder etwas anzuziehen? Du warst gestern so glücklich, als du den ganzen Tag nackig rumlaufen durftest, das hat man dir richtig angesehen.“
Da Stefan keine spontane Antwort einfiel, schwieg er zunächst während die anderen ihn schadenfroh angrinsten.
„Wir sollten unserem notgeilen Nacktarsch unbedingt helfen, für den Winter schöne Indoor-FKK-Locations zu finden“, witzelte Christopher.
„Wäre auch zu schade, wenn er seinen Exhibitionismus nur im Sommer ausleben könnte“, brachte Marcel noch einmal zielsicher das Stichwort in Stefans Bewusstsein zurück.
„Schaut nur, wie erregt die Sau schon wieder ist“, wies Jonas die Gruppe auf die Peniskontur in Stefans Hose hin und deutete zur Sicherheit noch mit dem Zeigefinger darauf. Stefan wunderte sich, wie Jonas schon wieder unbemerkt so nah an ihn herangeschlichen war.
Teil 13 - Der Modellvertrag
Mal wieder eine super Fortsetzung ... Weiter so !!!!
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