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Teil 4 - Das Fenster

Nur mühsam konnte sich Stefan von seiner immer noch sehr starken Erektion ablenken. Aber er wollte Marcel eine perfekte Show abliefern, weshalb er es nicht wagte, sich an diesem Nachmittag selbst mit der Hand zu erleichtern. Lange kreisten seine Gedanken noch um das Gespräch mit Lars und dessen unerwartete Freundlichkeit. Ein paar weitere Arbeiten im Haushalt halfen schließlich, wieder etwas Beruhigung in Stefans Hose einkehren zu lassen.

Nach erledigter Arbeit gönnte sich Stefan ein wenig Ruhe in seinem Zimmer und beschäftigte sich mit seinem Smartphone, das er zwischendurch immer wieder wie eine Trophäe bewunderte. Trotz der Ablenkung stiegen ganz langsam Aufregung und Vorfreude, denn immer mehr drehten sich seine Gedanken um das, was Marcel in der beginnenden Nacht von ihm erwarten würde.

Inzwischen hatte Stefan sein Smartphone gut im Griff. Für die nun abzuliefernde Show hatte er die Oberfläche so eingestellt, dass die aktuellen Nachrichten auch im Ruhemodus auf dem Display erschienen.

Stefan war beruhigt, dass seine Mutter nach einem sehr harten Arbeitstag völlig erschöpft in ihr Bett gefallen war. Sie sollte von dieser Aktion wirklich nichts mitbekommen. Sein Vater würde ohnehin an diesem Wochenende nicht heimkommen. Noch immer war Stefan sich nicht sicher, ob die Erfüllung dieser Aufgabe eine gute Idee war. Doch seine Neugier auf diese unglaubliche Erfahrung war stärker.

Immer wieder starrte Stefan nervös auf sein neues Smartphone. Durch das gekippte Fenster hörte er, wie die ersten Heimkehrer aus der Disco grölend und lallend vorbeiliefen. Nun würde es bald so weit sein. Stefan stand auf und schloss das Fenster, um später glaubwürdig so tun zu können, als würde er die Leute auf dem Weg nicht bemerken. Er versuchte, das Rollo so gut wie möglich zu ignorieren, denn dieses musste er nun, ebenso wie die Vorhänge, offenlassen, um sich selbst ungeschützt auf dem Bett präsentieren zu können.

Stefan ging noch einmal kurz duschen. Um auf Marcels Meldung schnell reagieren zu können, wäre es günstiger und glaubwürdiger, schon weitgehend nackt zu sein, anstatt sich dann erst hektisch ausziehen zu müssen.

Nach dem Duschen band Stefan nur ein Handtuch um seine schmalen Hüften, atmete tief durch und betrat sein hell erleuchtetes Zimmer. Er blickte zum dunklen Fenster und sah das Spiegelbild seines sportlich schlanken Körpers, der nur noch in der Mitte von einem weißen Handtuch verhüllt war. Keine Chance zu sehen, wer gerade draußen vorbeiging und ihn beobachten könnte.

Stefan ging auf sein Bett zu. Er spürte, wie sich bei jedem Schritt sein Penis vergrößerte. Aber noch konnte das Handtuch seine Erregung verbergen. Er legte sich auf sein Bett, die Decke würde er an diesem Spätsommerabend ohnehin nicht brauchen. Das Smartphone lehnte er so gegen den Nachttisch, dass er unauffällig auf das Display schauen konnte, ohne dass jemand von außen das Smartphone bemerken würde.

Mit einem Buch in der Hand tat Stefan so, als würde er lesen und richtete die Leselampe so aus, dass sie später seine Geschlechtsorgane gezielt beleuchten würde, sobald er das Buch zur Seite legt. So konnte er die Wartezeit überbrücken, ohne auf draußen vor dem Fenster vorbeigehende Passanten zu auffällig zu wirken. Durch die helle Beleuchtung in seinem Zimmer und die Dunkelheit draußen hatte Stefan keine Chance, auch nur einen Hauch vom Geschehen draußen vor dem Fenster zu erkennen. Alles was er sah, war das Spiegelbild seines Zimmers mit ihm selbst, fast nackt, mitten auf dem Bett liegend.

Mit jeder Minute Wartezeit wurde Stefan nervöser, aufgeregter und auch geiler. Sein Penis hob inzwischen das Handtuch leicht an. Stefan spürte, wie seine mittlerweile schon rund zur Hälfte freiliegende Eichel am Handtuch rieb, was seine Erregung noch steigerte. Er hätte sofort loslegen können, musste aber in dieser peinlichen Stellung ausharren und vortäuschen das Buch zu lesen, bis Marcel das Startsignal gab.

Ohne wirklich etwas zu lesen schaute Stefan angestrengt in sein Buch und grübelte, was eigentlich peinlicher war. Von einem komplett Fremden beim Onanieren beobachtet zu werden, oder von jemandem, der ihn kennt. Und wie es wohl wäre, niemals wirklich endgültig Gewissheit haben zu können, wer ihm dabei alles zugesehen hat.

Schließlich riss der Signalton des Smartphones Stefan aus seinen Gedanken. Ein kurzes Piepen verkündete den Eingang einer WhatsApp-Nachricht, natürlich von Marcel. Auf dem Display stand kurz und bündig: „3 Minuten“.

Es war so weit. Stefan legte das Buch beiseite und schaute an sich herunter, wo der Lichtkegel der Leselampe deutlich betonte, was auch bei weniger Licht unübersehbar gewesen wäre. Stefans Hand griff nach dem Handtuch. Ja, er war so sehr erregt, dass er seinen Schwanz befreien wollte, auch vor Zuschauern, egal, wer in diesem Augenblick gerade draußen vor dem Fenster, oder aus Stefans Sicht, hinter der Reflexion in der Fensterscheibe, stehen würde.

Mit einer kurzen Handbewegung streifte er das Handtuch beiseite und sein bereits stark vergrößertes Glied stellte sich sofort auf. Mit den nächsten Herzschlägen vergrößerte sich die Eichel so stark, dass die Vorhaut von ganz allein vollständig zurückrutschte. Selten war Stefan schon vor dem Onanieren so erregt.

Stefan legte den Kopf zurück und schloss die Augen. Er drehte sein Becken zusätzlich leicht in Richtung Fenster, um seinen nackten Körper und vor allem seinen stark erregten Penis gut ins Sichtfeld zu rücken.

Da draußen vor dem Fenster konnte ihn jetzt jeder sehen, der zufällig vorbeikam, zusätzlich zur gerade angekündigten Gruppe rund um Marcel, die jeden Moment eintreffen würde. Völlig nackt, steif und mit harter, glänzender Eichel, lag Stefan auf seinem Bett. Der Gedanke erregte ihn stark. Er ließ auf der Fensterseite ein Bein aus dem Bett gleiten, um sein schmales Becken noch mehr zum Fenster zu drehen und sein steifes Glied und seinen vom warmen Duschwasser schön entspannten Hodensack bestmöglich den Blicken der für ihn unsichtbaren Zuschauer auszuliefern.

Zur Überbrückung der Zeit bis zu Marcels Eintreffen streichelte sich Stefan zärtlich am Oberkörper herum, spielte immer wieder mit den Brustwarzen, die ebenfalls schnell hart und spitz wurden.

Jeden Augenblick musste wohl auch Marcel mit seinen Kumpels eintreffen, darunter wohl auch Jungs aus seiner Klasse, die schon die Duschaktion mitbekommen hatten. Aber auch Leute, die Stefan nicht kannte. Vielleicht sogar Leute, die ihn kannten und die ihm öfter begegneten. Stefan würde vielleicht nie erfahren, dass sie ihn gesehen hatten, während diese ihn wiederum wissend belächeln könnten. In diesem Moment empfand Stefan den Gedanken als geil.

Spielerisch berührte er mehrfach seine Eichel und begann zudem, mit seinen Hoden zu spielen. Stefan achtete gewissenhaft darauf, dass er mit dem Arm auf der Fensterseite nichts verdeckte. Jeder der angetrunkenen Typen vor dem Fenster sollte die Eier durch seine Finger gleiten sehen. Jeder sollte sehen, wie Stefans steifer Penis bei jeder Berührung an den Hoden zuckte.

„Gut so“, erschien auf seinem Smartphone und Stefan hatte Gewissheit, dass Marcel mit seinen Kumpels nun zuschaute. Er fühlte sich wie elektrisiert und hätte sofort abspritzen können, aber die Bedingung lautete, 15 Minuten zu onanieren und erst auf Befehl abzuspritzen.

Stefan nahm sich trotz aller Geilheit zusammen, so gut er konnte. Inzwischen trat Vorsaft aus dem Schlitz an der Eichelspitze. Stefan massierte damit vorsichtig die harte Eichel. Dann ließ er den Mittelfinger vorsichtig an der Unterseite des harten Schwanzes auf und ab gleiten. Immer wenn der Finger über das Bändchen glitt, zuckte das harte Glied heftig und gab einen neuen Tropfen Vorsaft ab.

Um nicht vorzeitig abzuspritzen, drückte Stefan seinen harten Schwanz mehrfach nach vorn zwischen die Beine und ließ ihn mit Schwung zum Bauch zurückschnappen. Das zunehmende Grölen und Pfeifen, das auch durch das geschlossene Fenster zu hören war, zeigte Stefan, dass die angetrunkenen Spanner diese Nummer offensichtlich besonders gut fanden. Deshalb baute er sie noch mehrfach in sein Selbstbefriedigungsspiel ein. Zudem half es ihm, den Samenerguss hinauszuzögern. Stefan genoss das Spiel mit den Zuschauern, die er aufgrund der Lautstärke sogar durch das geschlossene Fenster hörte, obwohl er natürlich so tat, als würde er davon absolut nichts mitbekommen und sich nur "versehentlich" bei offenem Rollo selbstbefriedigen.

Ein kurzer Signalton ließ Stefan wieder auf das Smartphone schielen: „Bleiben immer mehr Leute stehen, echt Hammer Mann, lass ihn nochmal wippen!“

Sofort drückte Stefan seinen Penis zwischen seine Beine, was ihm bei der enormen Härte ziemlich schwerfiel, hielt ihn dort einen Augenblick und ließ ihn dann los. Sofort schnappte der Penis nach oben an Stefans flachen Bauch und wippte ein wenig nach. Fast bedauerte Stefan, dass man draußen nicht das perverse Geräusch hören konnte, dass sein Penis machte, wenn er an den Bauch klatschte.

„Eier zeigen!“, verlangte Marcel per WhatsApp und Stefan ließ wie selbstverständlich seine Hoden durch die Finger gleiten. Es war gut, dass er vorher geduscht hatte, denn durch die warme, weiche Haut seines Hodensacks konnte er gut seine beiden Hoden einzeln zeigen und jeden sehen lassen, wie seine Fingerspitzen damit spielten.

Die Regieanweisungen per Messenger funktionierten sehr gut, niemand bekam mit, wie Marcel heimlich tippte oder Stefan las, die Szene wirkte ganz natürlich, als hätte Stefan schlicht und ergreifend vergessen, das Rollo herunterzuziehen und würde sich gerade ganz allein aus eigenem Antrieb voller jugendlicher Geilheit selbstbefriedigen.

Dass es Stefan nicht gerade Überwindung kostete, Marcels Anweisungen zu folgen, sondern es sogar kribbelnde sexuelle Erregung in ihm auslöste, seinen nackten, erregten Körper wunschgemäß zu präsentieren, war ein ganz anderes Thema, über das Stefan in diesem Moment auch nicht nachdenken konnte und wollte.

„Nippel!“ lautete die nächste Anweisung und Stefan streichelte mit der freien Hand seine Brustwarzen, bis sie wieder ganz hart und spitz waren.

„Vorsaft lecken!“, verlangte Marcel nun und ohne nachzudenken fuhr Stefan mit seinem Zeigefinger tief durch seinen Eichelschlitz und führte die glänzende Schleimperle an seine Lippen. Auch ohne Message war die bombastische Stimmung der Zuschauer selbst durch das geschlossene Fenster kaum zu überhören.

Nach einem weiteren „Wippen!“ enthielt die Botschaft für das Finale der Show nur drei große Buchstaben: „CUM!“

Mit Daumen und Zeigefinger, um möglichst wenig vor der grölenden Meute zu verbergen, begann Stefan gleichmäßige Wichsbewegungen. Viel Reizung brauchte er ohnehin nicht. Kaum eine halbe Minute hielt er dieser Stimulation seines extrem erregten Gliedes stand, dann fühlte er, wie sein ganzer Körper zitterte und bebte. Sein Sperma spritzte druckvoll bis zum Kinn. Überall am Oberkörper fühlte er Tropfen landen. Draußen vor dem Fenster war ordentlich Stimmung, aber das nahm Stefan nur am Rande wahr. Er genoss den wahnsinnig intensiven Orgasmus und vergaß alles um sich herum. Es fühlte sich an, als würde sein Glied gar nicht mehr aufhören zu spritzen.

Noch immer bebte Stefans Brustkorb und der Orgasmus war noch nicht richtig abgeebbt, als per WhatsApp die nächste Anweisung bei Stefan landete: „Gut abgerotzt. Leck es auf!“

Ohne nachzudenken steckte Stefan seine Finger in den Mund und lutschte daran. Draußen wurde es noch einmal laut. Stefan fuhr über seinen Oberkörper und sammelte mit den Fingern eine zweite Portion Sperma, die er ebenfalls an seine Lippen führte und mit der Zunge aufschleckte. Das wiederholte Stefan so lange, bis er alles Sperma von seinem Oberkörper aufgeleckt hatte.

„Gute Show. Brav einschlafen!“, lobte Marcel.

Stefan legte seinen Kopf zurück, entspannte sich und tat so, als würde er mit weit von sich gestreckten Armen und Beinen einschlafen. Selbstverständlich konnte Stefan nicht wirklich einschlafen, dafür war er viel zu aufgeregt, und der Gedanke, dass ihn noch immer Fußgänger völlig unkontrolliert von draußen sehen konnten, ließ Stefan kaum zur Ruhe kommen. Aber zumindest für Marcel und seine Kumpels musste die Show natürlich stimmig durchgezogen werden.

Je mehr Stefan wieder klar denken konnte, desto unwohler fühlte er sich in seiner Lage. Noch immer konnte jeder, der am Fenster vorbeikam, eindeutig sehen, was gerade passiert war. Wenn er morgen über die Straße ging, würde er sich bei jedem Passanten fragen müssen, ob der ihn vielleicht gesehen haben könnte. An die Schule am Montag wollte Stefan lieber gar nicht denken.

Am liebsten hätte Stefan sich sofort gereinigt und wieder angezogen. Aber er hatte Angst, Marcel könnte irgendwo lauern und ihm in letzter Minute noch einen Regelverstoß nachweisen. Nachdem er so weit gegangen war, wollte Stefan nicht auf der Zielgeraden noch stolpern. Tapfer blieb er in dieser erniedrigenden Stellung liegen, bis endlich der erlösende Signalton des Handys ertönte. Beim Blick auf die Uhr stellte Stefan fest, dass es eigentlich nur zehn Minuten gedauert hatte, die ihm aber ewig vorkamen.

„Wirst gleich angerufen. Tu überrascht!“, sagte die WhatsApp-Nachricht. Kurz darauf ertönte der Rufton des Telefons.

„Hey, du perverser Wixer“ hörte Stefan Marcels leicht lallende Stimme „hast eine geile Show abgezogen, gerade eben in deinem Zimmer. Machst du's dir immer bei offenem Rollo?“

„Hey, oh Mann, echt jetzt? Hab‘ ich das Rollo vergessen? Fuck!“, rief Stefan gespielt überrascht und immer noch total erregt.

Stefan hörte vielstimmiges Grölen im Hintergrund. Offensichtlich war Marcel noch nicht allein. „Ich bin vorhin mit meinen Kumpels zufällig bei dir am Fenster vorbeigekommen. Warst grad voll fett am Wixen, du alte Sau. Wir hatten jede Menge Spaß, auch unsere Mädels“, prahlte Marcel.

Mädels - daran hatte Stefan noch gar nicht gedacht. Natürlich war die Disco nicht die Gruppendusche für Jungs. Natürlich waren da auch Frauen. Irgendwie hatte er daran noch gar nicht gedacht. Stefan spürte, wie er rot wurde. Er sprang auf und schloss endlich das Rollo.

„Ich will den Ständer-Stefan auch mal verarschen“ hörte Stefan Björns Stimme im Hintergrund. Stefan konnte den arroganten Angeber noch nie leiden. Und nun wusste er, dass auch Björn alles gesehen hatte. So kurz nach dem vergangenen Orgasmus fühlte sich das umso peinlicher an. Marcel gab das Handy kurzerhand weiter.

„Ey, du notgeile Ratte“ lallte Björn, „war voll geil wie dein Ständer da rum zuckt. Meine beiden Freundinnen fanden's auch voll krass. Die wollen das gleich bei mir daheim mit meinem Schwanz auch ausprobieren.“ prahlte Björn.

„Viel Spaß. Hoffentlich kriegst du ihn auch hoch!“ erwiderte Stefan mit gespielt besorgtem Ton. Björn wurde still. Stefan war selbst von seinem spontanen Gegenschlag überrascht und fühlte sich gleich viel besser. Eigentlich war es doch ein geiles Erlebnis. Stefans Schwanz jedenfalls regte sich schon wieder.

„He, was war'n das? Du sollst meine Kumpels net anpöbeln.“ hörte Stefan jetzt wieder Marcels angetrunkene Stimme.

„Sorry“, entschuldigte sich Stefan bei Marcel, ohne das Gefühl zu haben, damit seinen Triumph gegenüber Björn zu schmälern.

„Ich fand das sooooo gay, wie er sein abgerotztes Zeug da aufgeleckt hat“, hörte Stefan eine heisere Stimme im Hintergrund krächzen. Rüdiger? Mit letzter Sicherheit war das nicht zu sagen, er musste sehr viel in der Disco rumgegrölt haben.

„Ich werd' mal mit meinen Kumpels noch'n paar coole Cocktails ausprobieren“, meldete sich nun eindeutig Marcel wieder, „über dich quatschen wir dann am Montag in der Schule weiter, alter Wixer. Wird bestimmt lustig.“

Kaum hatte Marcel aufgelegt, fand sich Stefan plötzlich in bester Stimmung. Die Drohung mit Montag wirkte noch nicht so recht, da noch der ganze Sonntag dazwischenlag. Stefan hatte einen irrsinnig tollen Orgasmus hinter sich. Zudem hatte er seinen Erzrivalen Björn zum ersten Mal sprachlos erlebt.

Der Sonntag verlief unspektakulär. Stefan widmete sich seinen Schulbüchern, die er angesichts der Ereignisse ein wenig vernachlässigt hatte. Wenn seine Eltern schon so hart arbeiteten, wollte er sie nicht enttäuschen. Und eigentlich standen seine Chancen auch ganz gut, ein ordentliches Abi zu machen. Zwar nicht als Jahrgangsbester, aber doch gut genug für einen der besseren Ausbildungsplätze. An ein Studium war aus finanziellen Gründen gar nicht zu denken.

Zwischendurch machte Stefan ein paar Pausen, um seinen Schwanz zu verwöhnen. Schließlich konnte man nicht nur lernen. Oft dachte Stefan dabei an seinen ‚öffentlichen‘ Auftritt vom Vorabend. An diesem Tag bevorzugte er allerdings, ohne Zuschauer zu wichsen. Und auch die Wohnung verließ er an diesem Sonntag lieber nicht.

Schließlich kam der Montag, den Stefan bis dahin ganz gut verdrängt hatte. Heute würde er seinen Klassenkameraden in die Augen schauen müssen. Stefans Mutter hatte sich früh verabschiedet, zur Arbeit natürlich. Stefan packte seine Tasche und verließ die Wohnung.

Im Treppenhaus begegnete ihm Lars. Das war eigentlich nichts Besonderes, da die bieden sich fast jeden Morgen im Treppenhaus begegneten, weil der Fahrplan von Stefans Schulbus wohl zufällig zu Lars‘ Arbeitszeiten passte.

Nach der sehr angenehmen Begegnung vom Vortag freute sich Stefan, Lars wiederzusehen. Ob die Freundlichkeit eine Ausnahme war, oder ob Stefan wohl endlich eine Gelegenheit hätte, sich mit jemandem anzufreunden, den Stefans Armut nicht zu stören schien? Er war sich natürlich unsicher, ob es sich um einen einmaligen Glücksfall gehandelt haben könnte, oder ob Lars immer so nett sein würde. Deshalb beobachtete Stefan mit besonderer Neugier jede Geste und Regung bei Lars.

Lars grüßte und lächelte. War es das gleiche Lächeln wie immer, oder ein schadenfrohes Grinsen? Stefan grübelte, ob Lars etwas von der Wixshow mitbekommen haben könnte. Aber vermutlich war es eher eine Art Verfolgungswahn, gerade weil er am Samstag seinerseits die Zuschauer nicht sehen konnte. So erklärte sich Stefan selbst seinen vermutlich grundlosen Verdacht, dass Lars‘ Lächeln heute anders sein könnte als sonst. Ganz sicher gesehen hatten ihn nur Marcel und seine Kumpels, und die Begrüßung in der Schule würde bald entsprechend peinlich werden.

Vor der Haustür drehte Lars sich noch einmal unerwartet zu Stefan um: „Hey, Kleiner! Wenn dich heute in der Schule jemand blöd angrinst, dann denk‘ demnächst ans Rollo, wenn du abends am Wichsen bist. Oder mach' das Licht aus.“

Lars grinste jetzt ganz offensichtlich. Stefan wudre abwechselnd heiß und kalt. Nun wusste er, dass Lars etwas gesehen hatte. Sein erstes Gefühl war genau richtig gewesen, trotz aller Versuche, sich selbst zur Beruhigung etwas anderes einzureden. Wäre das schon wieder das Ende der gerade erst aufgekeimten Hoffnung auf eine Freundschaft? Bestimmt wollte Lars nicht mit einem Perversen befreundet sein. Stefans Herz pochte wild und er atmete tief durch.

„Oh, ähm, ehrlich, das war, au weia, denk‘ bitte nichts Falsches von mir, das war ganz bestimmt nicht gewollt, das war, ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte, weißt du, nicht dass du jetzt denkst, ich meine, du weißt schon...“, stammelte Stefan.

„Also ich fand's lustig", beruhigte Lars, „brauchst dich auch nicht schämen, mit deinem Schwanz, der ist größer, als ich gedacht hätte, und sieht echt geil aus. Aber ich glaub', da waren auch Typen von deiner Schule. Die kannten auf jeden Fall deinen Namen. Dachte, 'ne kleine Vorwarnung ist nicht schlecht, bevor du denen heute in der Schule unvorbereitet in die Arme läufst.“

„Oh, danke“, presste Stefan hervor, während sein Körper von glühendem Schamgefühl erfasst wurde. Fast hätte er sich schon abgewendet, um zum Bus zu gehen, da drängte sich ihm doch noch eine frage in den Kopf: „Hat man denn viel gesehen?“

„Alles“, bestätigte Lars, „man hätte glatt die Haare an deinem Sack zählen können. Und dadurch, dass deine Leselampe an war, konnte man perfekt das spritzende Sperma sehen.“

„Oh, so schlimm?“, fragte Stefan nach.

„Für dich schon, für die Zuschauer war es geil“, bestätigte Lars.

„Fühlt sich echt komisch an, zu wissen, dass du es so genau gesehen hast. Aber ich glaube, die anderen sind nicht so nett zu mir“, vertraute sich Stefan mit seinen Bedenken Lars an. Trotz aller Peinlichkeit fühlte er sich gegenüber Lars irgendwe wohl.

„Wirst drüber wegkommen. Alles Gute für den Tag heute“, sagte Lars und klopfte Stefan aufmunternd kumpelhaft auf die Schulter.

Stefan brachte nur noch ein kurzes „Danke“ hervor, bevor er zum Bus rannte. Dabei war für ihn in diesem Moment die Überraschung nicht, dass er Zuschauer aus seiner Schule hatte, sondern dass ausgerechnet Lars alles gesehen hatte und er ihm jeden Tag begegnen würde. Gleichzeitig fand er den Gedanken sehr erregend, dass Lars ihm beim Onanieren zugeschaut hatte. Insgesamt war das alles furchtbar verwirrend für Stefan, der sich seiner eigenen Gefühle nun schon lange nicht mehr sicher war.

Schon bald saß Stefan mit hartem Schwanz in der Hose im Bus und wartete gespannt auf seine Ankunft in der Schule.

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Der gekaufte Exhibitionist: Die Geschichte vom Ständer-Stefan

Anmerkung: Diese Geschichte ist im Kern schon über 15 Jahre alt und brach aus vielen verschiedenen Gründen nach Teil 23 ab. Als ich nach 15 Jahren noch immer Fanpost bekam, dachte ich über eine Fortsetzung wieder nach, musste aber feststellen, dass die Geschichte inzwischen etwas Patina angesetzt hatte und an einigen Stellen nicht mehr so ganz passte. Man bedenke alleine die Weiterentwicklung der Unterhaltungselektronik. Deshalb habe ich mich für eine behutsame Renovierung entschieden, ohne den Kern der Geschichte anzutasten. 

Wie soll sich Stefans Sexualität in dieser Geschichte entwickeln?

Unser Schreiber hat da einige Vorschläge... A) Stefan hat in dieser Geschichte keinen richtigen Sex. Er präsentiert sich öffentlich und bekommt auch öffentlich Orgasmen (Zuschauer, Webcam, öffentliche Orte), bei denen auch jemand nachhelfen kann, aber das war es. B) Stefan schafft es, neben den öffentlichen Aktionen auch heimlich ein eigenes Sexleben zu entwickeln und intimen, heimlichen Geschlechtsverkehr zu haben. C) Stefan hat sowohl intimen Geschlechtsverkehr nach eigenen Wünschen, als auch öffentlichen Geschlechtsverkehr nach Vorgaben von Marcel und Kollegen. D) Marcel und Kollegen schaffen es, die Entwicklung einer eigenen, privaten Sexualität bei Stefan vollständig zu unterbinden. Stefan hat Geschlechtsverkehr, aber nur öffentlich und nur nach den Vorgaben der anderen. Im Club bei Planet-Romeo könnt ihr im Forum abstimmen oder einfach hier über den Link voten: xoyondo.com/ap/a6h6FSvwk6cpXgW