Der Durchgang zwischen den beiden Strandabschnitten war sehr simpel, aber doch zweckmäßig konstruiert. Die Zaunteile mit der als Blickschutz daran befestigten dunkelgrünen Plane waren einfach auf einer Strecke von wenigen Metern von beiden Seiten kommend zueinander parallel geführt. So benötigte man keine Tür oder sonstige bewegliche Teile, man konnte ungehindert mit einem leichten Zick-Zack-Kurs hindurchgehen, aber der Blickschutz zwischen den Strandabschnitten war vollständig gewährleistet.
Stefan atmete noch einmal tief durch, bevor er nach links in die Gasse zwischen den beiden Zaunteilen einschwenkte, wenige Schritte ging und sich nach rechts drehte. Es fühlte sich fast ein wenig irreal an, denn nun waren alle Leute auf der Liegewiese, die sich vor Stefan erstreckte, völlig nackt.
Nach einigen Schritten fragte sich Stefan, ob es hier wohl irgendwelche Regeln gab. Durfte er zum Beispiel das Handtuch um die Hüften noch einige Augenblicke anbehalten, um sich einen Liegeplatz zu suchen? Oder musste er sich sofort entblößen? Dass er sich nicht den ganzen Tag lang im Handtuch verstecken konnte, war Stefan selbstverständlich klar. Aber unter dem Handtuch keine Badehose zu tragen, nackt zu sein, fühlte sich schon aufregend genug an und ließ Stefans Glied schon wieder ein Stück anschwellen.
In den wenigen Momenten, die ihm auf dem Weg zum FKK-Bereich geblieben waren, hatte sich Stefan überlegt, dass es am wenigsten peinlich für ihn wäre, wenn er sich in die Nähe von jungen Männern in seinem Alter legen würde. Zu denen ließe sich vielleicht am ehesten Kontakt knüpfen und vielleicht würden sie sogar das Problem spontaner Erektionen mit genügend Verständnis nachvollziehen können.
Wie Stefan nun allerdings feststellen musste, hatte sein Plan einen kleinen Haken: Er konnte keine jungen Männer in seinem Alter entdecken. Die meisten Leute hier waren entweder deutlich älter als Stefan, oder Familien mit kleinen Kindern. In beiden Fällen fand Stefan die Vorstellung, sich vollständig nackt zeigen zu müssen, noch sehr viel unangenehmer, als sie ohnehin schon war.
Stefan gab sich der letzten Hoffnung hin, die jungen Männer könnten vielleicht auf einem Teil der Wiese weiter abseits vom Zaun liegen. So marschierte er los. Besonders weit kam er allerdings nicht, so etwa 200 bis 250 Meter hatte er sich vom Zaun entfernt.
„Junger Mann, hier ist textilfrei!“, knurrte ein älterer Mann mit dickem Bauch unfreundlich.
„Oh, äh, natürlich, selbstverständlich, sorry“, stammelte Stefan. Nun war der Moment der endgültigen Entblößung für ihn gekommen. Dass er es ausgerechnet vor diesem unfreundlichen Mann tun musste, war Stefan mehr als unangenehm, aber sicher würde er es als Provokation empfinden, sollte Stefan versuchen, mit umgebundenem Handtuch weiterzugehen.
Mit leicht zitternden Händen öffnete Stefan den Handtuchknoten und gab den Blick auf sein angeschwollenes, aber nicht versteiftes Glied frei.
Als der Alte sah, dass Stefan keine Badehose trug und wohl wirklich FKK machen wollte, lächelte er gleich freundlich. „Na also, geht doch, ich dachte schon, du wärst ein Spanner“, sagte er wesentlich freundlicher.
„Nein, nein“, versicherte Stefan und hielt das Handtuch nun extra ein Stück von seinem Körper weg, um die letzten Zweifel an seinem Willen zum FKK zu zerstreuen. Das war ihm zwar sehr peinlich, aber erschien ihm als Geste guten Willens angemessen.
„Machst du zum ersten Mal FKK?“, fragte der Alte neugierig.
„Äh, ja“, räumte Stefan ein, „warum?“
„Du wirkst ein wenig nervös und bist sehr blass in der Körpermitte, da ist wohl noch kein Sonnenstrahl hingekommen“, schilderte der Alte seine Beobachtung. Dadurch wurde Stefan bewusst, dass der Mann seinen nackten Körper intensiv musterte.
„Stimmt“, gab Stefan etwas verlegen zu.
„Bist du ganz allein hier?“, bohrte der Alte ungeniert nach.
„Oh, nein“, beteuerte Stefan, „ich bin mit ganz vielen Kumpels aus der Schule hier, unsere Lehrerin hat was mit dem Fuß und der Unterricht ist ausgefallen und da sind wir hierhergefahren.“
„Ich sehe gar niemanden“, stellte der Alte amüsiert fest.
„Na ja, ich hab‘ halt die Badehose vergessen, die anderen sind da drüben“, erklärte Stefan verlegen und zeigte in Richtung Textilstrand.
„Ach, und die anderen waren nicht so solidarisch, ihre Badehosen abzulegen und dich hierher zu begleiten?“, lachte der Alte.
„Nein, das wäre wohl zu viel verlangt, dass alle nackt sein müssen, nur weil ich meine Badehose vergessen habe“, gab Stefan zu bedenken.
„Vielleicht gefällt es euch am Ende viel besser hier als drüben, das kann man ja nicht sagen, wenn man es nicht ausprobiert hat“, lockte der Alte.
„Zumindest ich werde es heute ausprobieren“, stellte Stefan das Unvermeidbare in Aussicht.
„Und wenn es dir gefällt, kannst du ja beim nächsten Mal deine Kumpels mitbringen“, schlug der Alte vor.
„Na ja, ich glaube, das wird nichts mit denen“, dämpfte Stefan die Erwartung. Außerdem wollte er weitergehen, denn es war ihm einerseits unangenehm, wie ungeniert der Alte auf seine Geschlechtsorgane starrte, und andererseits fühlte Stefan, wie sein Glied trotz aller Peinlichkeit schon wieder wuchs. Also fragte Stefan schließlich: „Wissen Sie, wo hier die Jugendlichen in meinem Alter so liegen?“
Der Alte lachte: „Die sind wohl heute fast alle so verklemmt wie deine Kumpels, du bist heute der erste, den ich sehe. Aber du kannst gerne hier liegen, ist ja noch Platz.“
Stefan seufzte. Weitergehen wäre wohl irgendwie unhöflich, aber im Blickfeld des Alten zu liegen, stellte er sich auch unangenehm vor. Nicht zuletzt musste er auch zum Treffpunkt auf der künstlichen Insel. Kurz entschlossen legte Stefan sein Handtuch einigermaßen mittig zwischen den Alten und eine Familie, um zu beiden den größtmöglichen Abstand zu haben. Im Gehen sagte er höflich: „Ich muss erst mal ins Wasser, bin mit den anderen verabredet.“
„Viel Spaß“, rief ihm der Alte hinterher.
Obwohl hier am FKK-Strand alle nackt waren, empfand Stefan es als peinlich, völlig nackt über die Liegewiese zu laufen. Das lag wohl an den enormen Altersunterschieden, oder auch nur daran, dass er noch nie im Leben längere Strecken nackt gegangen war. Sein Sprint neulich nach dem unfreiwilligen Foto-Shooting stellte eine Ausnahme dar. Doch da war er schneller unterwegs und vor allem eilte er der Hoffnung nach, seine Klamotten zurück zu bekommen. Da blieb gar keine Zeit, auf Gefühle zu achten und sich bewusst damit zu beschäftigen.
Nachdenklich ging er weiter. Seine Geschlechtsorgane pendelten mit jedem Schritt hin und her und Stefan wusste nicht, was er dagegen tun sollte. Zudem schwoll sein Penis immer weiter an und begann, sich aufzurichten. Bis zum Wasser waren es aber noch gut 150 Meter. Sollte er rennen? Das wäre aber auch peinlich.
Ein wenig fühlte sich Stefan von seinem eigenen Körper betrogen. Warum bekam er so schnell einen Ständer? Die anderen Jungs in der Schule hatten dieses Problem doch gar nicht. Zumindest die wenigen, die sich trauten, nach dem Sportunterricht regelmäßig nackt zu duschen. Bei den anderen konnte man es natürlich nicht so genau sagen. Aber Stefan hatte in diesem Moment das Gefühl, er wäre der einzige, bei dem sich das Glied so schnell und so unkontrollierbar versteifte, sobald er nackt war.
Kurz bevor Stefan das Wasser erreichte, kam ihm aus dem See ein junger Vater mit zwei Kindern entgegen, der sehr skeptisch auf Stefans nun waagerecht abstehendes Glied schaute. Am liebsten wäre Stefan vor Scham im Erdboden versunken. Was mochte der Mann bloß von ihm denken?
Stefan fiel ein, dass er noch seine Badelatschen, genaugenommen die Badelatschen von Marcels Bruder, den Stefan gar nicht kannte, an den nackten Füßen hatte. So gerne er mit seiner Erektion im Wasser verschwunden wäre, die Badelatschen mussten unbedingt sicher abgestellt werden.
Auf der Suche nach einem geeigneten Platz kam Stefan nicht umhin, sein immer stärker erigierendes Glied mit nun halb freiliegender Eichel noch einem älteren Ehepaar zu zeigen, das aber eher amüsiert auf den jungen Mann mit seiner Versteifung schaute. Trotzdem schämte sich Stefan dafür.
Als Stefan endlich einen guten Platz hinter einem Stein gefunden hatte, an dem die Latschen seiner Meinung nach sicher standen, musste er es noch über sich ergehen lassen, dass ein einzelner älterer Herr äußerst interessiert auf seinen jetzt vollständig versteiften Penis starrte.
Nun hatte Stefan nur noch einen Gedanken, so schnell wie möglich ins Wasser zu kommen, damit man seinen steifen Penis nicht mehr sieht. Zudem würde das kühle Wasse sicher seine außer Kontrolle geratene Erektion ein wenig eindämmen.
Zumindest die Hoffnung auf den Kälteeffekt musste Stefan schnell wieder aufgeben, denn jetzt im Spätsommer war das Wasser des Baggersees den ganzen Sommer lang von der Sonne aufgeheizt worden und deutlich wärmer, als Stefan erwartet oder erhofft hatte. Wenigstens war sein steifes Glied im Seewasser kaum noch sichtbar.
So schwamm Stefan auf die künstliche Insel zu. Allerdings nicht jene, die dem FKK-Bereich zugeordnet war, sondern weiter links zur Insel des Textilbereichs. Dort erblickte Stefan bereits die meisten seiner Kameraden, oder sollte man besser sagen, seiner Peiniger?
„Da kommt ja endlich unser Nacktarsch“, lachte Christopher.
„Sorry, hat etwas länger gedauert“, entschuldigte sich Stefan.
„Komm‘ rauf in die Sonne“, rief Rüdiger.
Stefan bekam einen kleinen Schreck. Er hatte gehofft, im Wasser bleiben zu können, wo seine Nacktheit weniger auffiel. Dabei hätte ihm klar sein können, dass die anderen es ihm nicht so einfach machen würden. Wenigstens war sein Glied nicht mehr vollständig erigiert, wenn das Wasser auch warm war, die körperliche Anstrengung beim Schwimmen hatte ihm etwas an Härte genommen.
Als Stefan seinen Mut zusammennahm und die Leiter zur Holzplattform emporkletterte, hing sein Penis zumindest nach unten, war aber sehr deutlich vergrößert.
„Wow, Stefan, dein Schwanz ist total geschwollen, bekommst du gerade wieder einen Ständer?“, fragte Björn laut und deutlich.
„Ey, der ist ja nackt!“, rief ein junger Mann, vielleicht Anfang 20, der zu einer anderen Gruppe gehörte und durch Björns Äußerung erst auf Stefan aufmerksam geworden war.
„Sorry, ich hab‘ meine Badehose vergessen“, beruhigte Stefan.
„Der gehört zu uns, wir gehen zusammen zur Schule. Er bekommt sehr schnell einen Ständer, deshalb nennen wir ihn Ständer-Stefan, aber ansonsten ist er harmlos“, erklärte Rüdiger grinsend.
„Und vergisst gerne mal was, wie heute seine Badehose, deshalb muss er drüben bei den Nackten liegen“, fügte Christopher hinzu.
Jonas setzte sich schon mal in eine günstige Position, um Stefan besser in den Schritt schauen zu können. Marcel beobachtete die Szene wach, aber etwas abseits und wieder einmal verblüffend teilnahmslos.
„Wie lange kann der Stefan wohl hier in der Sonne liegen, ohne einen Ständer zu bekommen?“, fragte Oliver demonstrativ in die Runde.
„Gar nicht, schaut doch mal, wie er anschwillt“, kicherte Rüdiger.
Durch die vielen Hinweise waren Stefans Gedanken so stark auf seine Erektion gelenkt worden, dass er das Spiel wieder einmal verloren hatte und selbst nur zuschauen konnte, wie zwischen seinen Beinen das Unaufhaltsame passierte.
Auch die Fremden schauten aufmerksam zu, wie Stefans Glied sich zügig aufrichtete und die kurze Vorhaut immer weiter nach hinten glitt, wodurch immer mehr von Stefans Eichel entbößt wurde.
Stefan empfand die Situation als sehr demütigend. Zwar waren jetzt alle Zuschauer etwa in seinem Alter, doch war er nun wieder der Nackte unter Jungs mit großzügig geschnittenen Schwimmshorts.
„Na, was sagt ihr zu unserem Ständer-Stefan?“, fragte Rüdiger neugierig die fremden Zuschauer.
„Das ging echt voll schnell bei ihm“, kommentierte der erste, der bereits auf Stefans Nacktheit hingewiesen hatte.
„Schämst du dich nicht, uns hier dein fickbereites Rohr zu präsentieren?“, wandte sich ein anderer direkt an Stefan.
„Klar ist das peinlich, aber ich kann irgendwie gar nichts dagegen machen, wenn ich nackt bin, wird mein Glied irgendwie automatisch steif“, räumte Stefan verlegen ein.
Im Hintergrund räusperte sich Marcel laut und Stefan dachte an ein Gespräch zurück, das die beiden zum Thema Biologieunterricht und Umgangssprache miteinander geführt hatten.
„Und dann sitz‘ ich eben da mit meinem harten Fickrohr und kann nix machen“, schob Stefan mit erhöhter Peinlichkeit nach. Diese weniger distanzierte Sprache machte es ihm noch unangenehmer, darüber zu reden.
„Spring‘ doch mal ins Wasser, vielleicht hilft das“, schlug ein dritter vor.
„Na ja, warum nicht“, stimmte Stefan zu. Mit seiner Erektion auf der Plattform zu sitzen war ihm sowieso unangenehm. Doch als Stefan aufstand und zum Rand der Plattform ging, bemerkte er schnell seinen Fehler. Konnten bis jetzt nur die Leute auf der Plattform seinen Ständer sehen, so präsentierte er ihn jetzt vor allen Schwimmern und auch von den Stränden aus konnte man zumindest sehen, dass er eine Erektion hatte. Das hämische Lachen der Fremden machte Stefan bewusst, dass dieser Effekt durchaus beabsichtigt war. Auch Stefans Kollegen lachten nun laut los.
Beherzt sprang Stefan ins Wasser, was sich mit steifem Penis ebenfalls sehr ungewöhnlich anfühlte. Bald folgten ihm die anderen, auch die drei fremden jungen Männer, und veranstalteten eine ordentliche Wasserschlacht und einige Raufereien im Wasser.
Das war im Grunde ganz lustig und bereitete Stefan sogar Spaß, allerdings wurde er bei der Rauferei immer wieder am Glied angefasst und konnte überhaupt nicht zuordnen, von wem die Berührungen kamen. Und es waren keine zufälligen Berührungen, wie sie bei so einer Rauferei vorkamen. Mindestens einer der Raufenden, vermutlich aber sogar mehrere, fasste Stefans Glied sehr gezielt an, um es zu stimulieren. Doch so sehr sich Stefan auch anstrengte, er konnte nicht herausfinden, wer es war.
Und so war Stefans Glied sogar noch stärker erregt und seine Vorhaut straff zurückgezogen, als die Gruppe wieder erschöpft auf die Insel kletterte.
„Ey Digga, was macht die Keule?“, fragte einer der Fremden, als Stefan aus dem Wasser stieg.
Beschämt räumte Stefan ein: „Immer noch voll der harte Ständer.“
„Deswegen nennen wir ihn ja Ständer-Stefan“, lachte Rüdiger.
„Könntet ihr mal ein schönes Gruppenfoto zur Erinnerung von uns machen, solange wir noch diese erotisch glitzernden Wasserperlen auf der Haut haben?“, fragte Björn sehr freundlich in Richtung der Fremden. Er hätte wahrheitsgemäß natürlich auch sagen können, solange Stefan noch so stark erregt ist, denn das dürfte eher seine Absicht gewesen sein.
„Dazu bräuchten wir erstmal eine Kamera“, gab einer aus der Gruppe zu bedenken.
„Kein Problem, ich hab‘ rein zufällig meine wasserdichte GoPro einstecken“, erklärte Björn, öffnete den Reißverschluss der seitlichen Beintasche seiner Shorts und zog triumphierend die kompakt gebaute Hochleistungskamera heraus. Stefan seufzte, denn dieser sogenannte Zufall war mit Sicherheit kein wirklicher Zufall.
„Cool“, antwortete sein Gegenüber und nahm die Kamera aus Björns Hand, „dann stellt euch mal da rüber, da bricht sich das Sonnenlicht schön in den Wasserperlen und eure sportlichen Oberkörper werden schön ausgeleuchtet, der Fickbolzen natürlich auch.“
Stefan hasste es, auf dieser Plattform stehen zu müssen, denn so war seine Nacktheit weithin sichtbar.
„Nehmt am besten den Nackten in die Mitte und legt euch die Arme um die Schultern, ihr seid ja gute Kumpels, die einen schönen Tag miteinander verbringen“, dirigierte der spontane Fotograf.
Schnell fand sich Stefan zwischen Jonas und Christopher wieder. Sie legten ihre Arme über seine Schultern und Stefan musste das Gleiche tun. So hatte er keine Chance mehr, irgend etwas in seinem Intimbereich zu verdecken. Jonas schmiegte sich regelrecht an Stefans nackten Körper, während Christopher etwas Abstand hielt und mal wieder verächtlich sein Lieblingswort „Nacktarsch“ raunte.
Besonders eilig hatte es die Gruppe nicht mit dem Bildaufbau, so dass Stefan in seiner peinlichen Lage länger verharren musste, als ihm lieb war. Schließlich schlossen sich Björn und Rüdiger neben Jonas an, während Marcel und Oliver sich auf der anderen Seite an Christopher anhängten.
„Das sieht sehr gut aus, alle mal in die Kamera schauen und lächeln“, rief der Fotograf freundlich.
„Streck‘ die Ficklatte noch weiter raus“, forderte ganz spontan und überraschend der eigentlich ganz stille Jonas von Stefan, schob sein eigenes Becken noch ein Stück weiter hinter Stefans Po und drängte so Stefans Becken samt erigiertem Glied noch obszöner nach vorne.
„Lächeln“, ermahnte der Fotograf noch einmal und drückte auf den Auslöser. Mit prüfendem Blick auf das Display stellte er fest: „Prima, die Steckrübe kommt hammergut raus.“
„Geil, Steckrübe“, lachte Marcel, „Stefan, das musst du in deinen Wortschatz aufnehmen.“
„Jonas, du kannst den Stefan jetzt wieder loslassen“, kicherte Rüdiger, als Jonas sich noch immer an Stefan schmiegte, während Christopher sich schon längst von ihm gelöst hatte.
„Äh, ja, klar“, stammelte Jonas verlegen und nahm seinen Arm von Stefans Schultern.
Stefan war froh, sich wieder setzen zu können, was ihm trotz völliger Nacktheit wenigstens eine kleine Illusion von Privatsphäre bot.
„Hast du schon rausgefunden, wo die Schwulen liegen?“, fragte Björn überraschend und mit fiesem Grinsen.
„Nein, ich wüsste nicht, wie und wozu“, sagte Stefan, wobei er sich relativ sicher war, dass sein Nachbar auf der Legewiese zu dieser Gruppe gehörte.
„Wie ist doch einfach“, erklärte Rüdiger, „du musst einfach nur darauf achten, wer etwas länger und mit stärkerem Interesse auf deine Steckrübe schaut.“
„Und wozu ist auch einfach, du sollst ihnen mit deinem nackten Körper und deiner geilen Steckrübe eine Freude machen, indem du dich brav zeigst, was dir offensichtlich Spaß macht“, belehrte Björn.
„Ich hab‘ mal gehört, die Schwulen liegen ganz da hinten links, bei den Büschen“, ereiferte sich Christopher.
„Also mir hat mal einer erzählt, die liegen da oben am Waldrand, damit sie gleich hinter die Bäume gehen können, wenn sie Lust aufeinander haben“, gab einer der Fremden sein Wissen aus der Gerüchteküche preis.
„Dann muss Stefan wohl mal einen schönen, ausgedehnten Spaziergang machen und genau schauen, wie die Leute auf seine Steckrübe reagieren“, schlug Rüdiger vor.
„Ich kann doch nicht mit einem Ständer ganz offensichtlich rumlaufen. Da sind Familien mit Kindern“, protestierte Stefan.
„Das ist doch dein Problem, wenn du das da unten nicht im Griff hast und dein Ding steif wird. Du läufst eine Runde um das ganze FKK-Areal und schaust, ob irgendwo besonders viele Männer auf deine Steckrübe schauen. Wenn du nicht verhaftet werden willst, musst du eben aufpassen oder dich selbst ein wenig besser im Griff haben“, ordnete Rüdiger an.
„Und nach dem Rundgang nimmst du ein ausgiebiges Sonnenbad, bis wir dich wieder rufen“, fügte Marcel hinzu.
„Wenn du jetzt ins Wasser springst, mach‘ es so, dass die Sonne deine harte Steckrübe optimal beleuchtet. Ich will ein schönes Video von deinem Nacktsprung machen“, verlangte Björn.
„Geile Idee, aber dann mit einem perfekten Ständer“, ermahnte Rüdiger.
Stefan schaute sich verunsichert um. Rüdiger konnte doch nicht ernsthaft erwarten, dass er hier öffentlich onaniert. Zwar waren zum Glück außer seinen Schulkollegen nur die drei fremden Jungs auf der Insel, die wohl ihren Spaß an Stefans Ständer hatten, aber es konnte jeden Augenblick noch jemand dazukommen, der sich aufregt.
„Worauf wartest du, Ständer-Stefan, wichs‘ dir die Steckrübe, wir alle wissen doch, wie gern du das machst, und je länger du wartest, desto peinlicher wird es“, drängte Rüdiger leise, aber bestimmt. Die Jungs rückten etwas näher an Stefan heran, um ihm etwas Blickschutz gegenüber der Umgebung zu verschaffen und gleichzeitig selbst einen besseren Blick auf das Geschehen zu haben.
Stefan fühlte, wie seine Ohren und sein Gesicht vor Scham rot wurden, als er sein ohnehin noch fast vollständig steifes Glied mit Daumen und Zeigefinger ergriff und mit langsamen, gleichmäßigen Bewegungen seine sexuelle Erregung unter intensiver Beobachtung durch seine Zuschauer gezielt und vorsätzlich steigerte.
Einerseits war es wirklich peinlich, so eine intime Handlung vor Zuschauern durchzuführen, und jetzt unter freiem Himmel noch öffentlicher als auf der Schultoilette oder in seinem Zimmer. Andererseits aber gefiel Stefan diese besondere Nervosität, die sich in ihm ausbreitete, auch irgendwie.
An der Reaktion von Stefans Glied auf die mechanische Reizung änderte die Situation freilich nichts, denn schon bald glänzte die erste Perle Vorsaft im Pissloch, beleuchtet vom hellen Sonnenlicht.
„Schau an, wie schnell die kleine Sau geil wird“, kommentierte Rüdiger.
„Ja, der saftet echt schnell“, stimmte einer der Fremden zu.
Stefan hielt kurz inne. Für Björns Video war er nun mehr als genug stimuliert und seine Erektion würde eine ganze Weile anhalten.
„Hat hier jemand was von Aufhören gesagt?“, fragte Rüdiger zynisch.
„Na ja, ich dachte...“, stammelte Stefan.
„Nicht denken, wichsen, auf, ab, auf, ab, auf, ab...“ dirigierte Rüdiger und Stefan folgte brav dem vorgegebenen Takt. Immer mehr Vorsaft lief an seinem Schaft herunter.
„Du hörst erst auf, wenn du deinen Rotz kaum noch zurückhalten kannst“, verlangte Björn.
„Das dauert nicht mehr lange“, keuchte Stefan.
„Dann gib dir Mühe, den Punkt genau zu treffen, nicht dass du hier noch abspritzt und keine schöne Latte mehr fürs Video hast“, beteiligte sich nun auch Christopher an der Diskussion.
Stefan entging nicht, wie verkrampft Jonas ganz nah bei ihm saß. Er hatte beide Arme über seinem Schoß verschränkt, offensichtlich hatte er Angst, man könnte trotz weiter Schlabbershort bemerken, was zwischen seinen Beinen passiert. Jonas‘ Augen waren weit geöffnet und fixierten natürlich alles, was unverhüllt und schutzlos in Stefans Schritt passierte.
„Jetzt!“, wimmerte Stefan.
„Finger weg!“, kommandierte Rüdiger.
Stefan fühlte sich nun besonders ausgeliefert, weil sein Glied nicht nur zu voller Pracht und Größe aufgerichtet war, sondern obendrein unwillkürlich zuckte. Das Bedürfnis, den erlösenden Orgasmus mit einer einzigen weiteren Berührung auszulösen, war gewaltig und Stefan musste all‘ seine Willenskraft anstrengen, um seine Hände seitlich auf den Holzplanken aufgestützt zu lassen, unfähig, die Kontrolle über sein zuckendes Glied zu gewinnen.
„Das sieht ganz gut verwertbar aus“, kicherte Björn, „steh‘ mal auf und geh‘ an die Ecke da drüben, dass du gegen die Sonne läufst.“
Stefan traute seinen Ohren kaum. Das konnte Björn doch nicht verlangen, dass Stefan sich diagonal in Richtung Strand aufstellt und seinen fast abspritzenden Ständer so offen präsentiert.
„Na los, hoch mit dir“, maulte Christopher ungeduldig.
Stefan seufzte leise und stand dann wie befohlen auf. So verließ sein erregtes Geschlechtsorgan den Blickschutz durch seine um ihn herumsitzenden Schulkollegen und war über den Köpfen der Jungs auf der Plattform weithin sichtbar. Warum tat er sich das eigentlich an? Stefan musste zugeben, es fühlte sich schon irgendwie aufregend an. Oder kam der Erregungszustand doch nur von der intensiven Reizung mit der Hand?
Doch das war im Augenblick eigentlich egal. Stefan ging die wenigen Schritte zur Ecke der Plattform, drehte sich um und schaute zu Björn, in der Hoffnung, nicht allzu lange derart exponiert bleiben zu müssen und möglichst unbemerkt ins Wasser springen zu können.
„Das sieht schon mal sehr gut aus, nur noch ein kleiner Augenblick, bis ich die Kamera perfekt eingestellt habe. Warte auf mein Zeichen“, befahl Björn.
Stefan war sich sicher, dass Björn extra langsam machte, denn normalerweise hatte er sein High-Tech-Spielzeug bestens im Griff.
„Macht mal Stimmung für unseren Nacktspringer“, feuerte Rüdiger den Rest der Gruppe an, „Ste-fan, Ste-fan, Ste-fan...“
Nun war also klar, dass Stefan weder schnell noch unbemerkt springen würde. Auch wenn es am Ende nur wenige Sekunden waren, fühlte sich Stefan unendlich entblößt und zur Schau gestellt.
Endlich hob Björn, am anderen Ende der Plattform sitzend und die Kamera auf Stefan ausgerichtet, den Arm und rief: „Drei, Zwo, Eins, Los!“
Ohne weiter nachzudenken lief Stefan los. Er fühlte, wie seine Hoden begannen, stark hin und her zu schwingen. Sein Penis dagegen war so stark versteift, dass er deutlich weniger wippte und weiter steil hochstand.
Unerwartet warf sich Rüdiger auf halber Strecke in Stefans Weg, weshalb Stefan in der Mitte der Plattform schon einen kleinen Sprung über Rüdiger hinweg machen musste, wodurch sein Penis stärker zu wippen begann.
Gerade so konnte Stefan nach der unerwarteten Störung seines Anlaufs wieder in seinen Lauftakt zurückfinden, um am Ende der Plattform einen sauberen Absprung und einen weiten Sprung ins Wasser vor Björns laufender Videokamera präsentieren zu können.
Als Stefan wieder aus dem Wasser auftauchte, vernahm er sofort das laute Grölen, Pfeifen, Beifallklatschen und Jubeln auf der Plattform. Die Stimmung war offensichtlich hervorragend.
Während Stefan in einigem Abstand zur Plattform entlang schwamm und es vorzog, mit seiner Latte nicht wieder aus dem Wasser zu steigen, drängten sich die anderen eng um Björn und schauten nun für einige Sekunden konzentriert und gebannt auf das kleine Display von Björns Kamera.
„Geil, geil, geil, voll getroffen“, jubelte Christopher.
„Die Sache hat Potenzial“, murmelte Rüdiger gedankenversunken, offensichtlich insgeheim schon über neue, fiese Ideen grübelnd.
„Bleib‘ lieber erstmal im Wasser, bevor die Polizei deinetwegen anrücken muss, du perverser Sittenstrolch“, ermahnte Björn mit fiesem Grinsen und alle lachten.
„Wenn du deinen Ständer wieder unter Kontrolle hast, gehst du spazieren und findest raus, wo da drüben die Schwulen liegen. Dann nimmst du ein Sonnenbad und wartest, bis wir wieder ins Wasser gehen“, erteilte Rüdiger noch einmal die bereits bekannten Anweisungen.
Für einen Moment schaute Stefan zu Marcel, der zwar amüsiert wirkte, aber ansonsten teilnahmslos zuschaute. Auch diesmal war keine Andeutung zu erkennen, was Marcel nun eigentlich von Stefan erwartete.
„Wie bekomme ich das mit?“, fragte Stefan schließlich.
„Wir machen uns schon irgendwie bemerkbar“, kicherte Rüdiger.
Stefan schwamm nun wieder in Richtung FKK-Gelände, wo er mangels Badehose zwangsweise hingehörte. Er versuchte, die nackten Menschen auf der Insel im FKK-Bereich ebenso zu ignorieren wie seine eigene Nacktheit und grübelte schon einmal über Lösungsstrategien für die Mathematik-Hausaufgaben, um sein bis fast zum Orgasmus gereiztes, aber unbefriedigtes Glied endlich abschwellen zu lassen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit traute sich Stefan, das Wasser mit weitgehend erschlafftem Glied zu verlassen. Mit seinen nackten Füßen schlüpfte er in die geliehenen Badelatschen von Marcels älterem Bruder und entschied sich, den befohlenen Rundgang sofort anzutreten, solange sein Glied schlaff war.
Immer noch empfand es Stefan als extrem unangenehm, vollständig nackt ganz öffentlich herumzulaufen, auch wenn alle anderen Leute um ihn herum ebenfalls nackt waren.
Während Stefan am Zaun mit der grünen Plane, der den textilfreien Strandabschnitt vom Textilstrand trennte, den leichten Hang aufwärts lief, kam ihm alles weitgehend normal vor. Abgesehen davon, dass er es eigentlich alles andere als normal fand, seine Freizeit nackt zu verbringen. Hauptsächlich ältere Paare und Familien mit Kindern säumten den Weg.
Kurz verweilte Stefan am Kiosk, der von beiden Seiten zugänglich war. Obwohl Stefan nach den bezahlten Aktionen nun für seine Verhältnisse geradezu reich war, konnte er den Aushang nur sehnsüchtig durchlesen, dann sein Bargeld lagerte so sicher wie unerreichbar im Kofferraum von Marcels BMW und außer den fremden Badelatschen an seinen Füßen hatte Stefan weder Geld noch Kleidung am Körper.
So setzte Stefan seinen Rundgang fort, zumal Hunger und Durst eigentlich gar nicht so stark waren. Trotzdem war es irgendwie deprimierend, sich schon wieder nichts leisten zu können.
Der Zaun mit der grünen Sichtschutzplane verlief noch ein Stück weiter auf der oberen Seite des Geländes, solange auf der anderen Seite ein Wirtschaftsweg parallel verlief. Wenige Meter, nachdem der Weg abbog, endete auch der Zaun und das Gelände erstreckte sich in ein Dreieck, das auf einer Seite von einem Waldstück begrenzt wurde, und sich ansonsten irgendwo in dichter werdendem Buschwerk verlief.
Der vordere Teil des Dreiecks war offene Wiese und auch das Publikum unterschied sich nicht wesentlich vom Bereich beim Kiosk und am Wasser.
Bildete sich Stefan das nur ein, weil die Gespräche auf der Plattform in diese Richtung gedeutet hatten, oder lagen in der Spitze des Dreiecks bei Wald und Büschen tatsächlich mehr einzelne Männer? Das musste natürlich nicht heißen, dass diese Männer automatisch schwul wären.
Stefan ging mutig und auch ein wenig neugierig weiter in das Dreieck hinein. War es Zufall, dass dieser Mann die Beine etwas weiter spreizte, als Stefan an ihm vorbeiging? Wurde er hier tatsächlich etwas mehr angestarrt als anderswo?
War es Zufall, dass ein weiterer Mann Anfang 30 mit Bart freundlich lächelte und erwartungsvoll mit dem Kopf Richtung Wald nickte, als er Stefan direkt in die Augen schaute? Dass er sich beiläufig mit der Hand übers Glied fuhr und dieses sich prompt vergrößerte?
Nun war sich Stefan sicher, dass er die Schwulenecke gefunden hatte. Und er fühlte, wie sein eigenes Glied vom bloßen Anblick des wachsenden fremden Geschlechtsorgans ebenfalls wieder anzuschwellen begann. Nun hatte er nur noch einen Gedanken, ganz schnell hier weg zu kommen, bevor jemand seine einsetzende Erektion missverstehen würde.
Während Stefan schnellen Schrittes Richtung Wasser ging, sah er noch aus dem Augenwinkel, wie ein alter Mann auf einem Regenbogenhandtuch ungeniert in seinen Schritt fasste, während er dem vorbeilaufenden Stefan nachschaute.
Mit halbsteifem Glied erreichte Stefan wieder das Wasser, streifte schnell die Badelatschen ab und begab sich in das Seewasser als einzigen verfügbaren Sichtschutz.
Teil 10 - Die Sommerbräune
Stefan atmete noch einmal tief durch, bevor er nach links in die Gasse zwischen den beiden Zaunteilen einschwenkte, wenige Schritte ging und sich nach rechts drehte. Es fühlte sich fast ein wenig irreal an, denn nun waren alle Leute auf der Liegewiese, die sich vor Stefan erstreckte, völlig nackt.
Nach einigen Schritten fragte sich Stefan, ob es hier wohl irgendwelche Regeln gab. Durfte er zum Beispiel das Handtuch um die Hüften noch einige Augenblicke anbehalten, um sich einen Liegeplatz zu suchen? Oder musste er sich sofort entblößen? Dass er sich nicht den ganzen Tag lang im Handtuch verstecken konnte, war Stefan selbstverständlich klar. Aber unter dem Handtuch keine Badehose zu tragen, nackt zu sein, fühlte sich schon aufregend genug an und ließ Stefans Glied schon wieder ein Stück anschwellen.
In den wenigen Momenten, die ihm auf dem Weg zum FKK-Bereich geblieben waren, hatte sich Stefan überlegt, dass es am wenigsten peinlich für ihn wäre, wenn er sich in die Nähe von jungen Männern in seinem Alter legen würde. Zu denen ließe sich vielleicht am ehesten Kontakt knüpfen und vielleicht würden sie sogar das Problem spontaner Erektionen mit genügend Verständnis nachvollziehen können.
Wie Stefan nun allerdings feststellen musste, hatte sein Plan einen kleinen Haken: Er konnte keine jungen Männer in seinem Alter entdecken. Die meisten Leute hier waren entweder deutlich älter als Stefan, oder Familien mit kleinen Kindern. In beiden Fällen fand Stefan die Vorstellung, sich vollständig nackt zeigen zu müssen, noch sehr viel unangenehmer, als sie ohnehin schon war.
Stefan gab sich der letzten Hoffnung hin, die jungen Männer könnten vielleicht auf einem Teil der Wiese weiter abseits vom Zaun liegen. So marschierte er los. Besonders weit kam er allerdings nicht, so etwa 200 bis 250 Meter hatte er sich vom Zaun entfernt.
„Junger Mann, hier ist textilfrei!“, knurrte ein älterer Mann mit dickem Bauch unfreundlich.
„Oh, äh, natürlich, selbstverständlich, sorry“, stammelte Stefan. Nun war der Moment der endgültigen Entblößung für ihn gekommen. Dass er es ausgerechnet vor diesem unfreundlichen Mann tun musste, war Stefan mehr als unangenehm, aber sicher würde er es als Provokation empfinden, sollte Stefan versuchen, mit umgebundenem Handtuch weiterzugehen.
Mit leicht zitternden Händen öffnete Stefan den Handtuchknoten und gab den Blick auf sein angeschwollenes, aber nicht versteiftes Glied frei.
Als der Alte sah, dass Stefan keine Badehose trug und wohl wirklich FKK machen wollte, lächelte er gleich freundlich. „Na also, geht doch, ich dachte schon, du wärst ein Spanner“, sagte er wesentlich freundlicher.
„Nein, nein“, versicherte Stefan und hielt das Handtuch nun extra ein Stück von seinem Körper weg, um die letzten Zweifel an seinem Willen zum FKK zu zerstreuen. Das war ihm zwar sehr peinlich, aber erschien ihm als Geste guten Willens angemessen.
„Machst du zum ersten Mal FKK?“, fragte der Alte neugierig.
„Äh, ja“, räumte Stefan ein, „warum?“
„Du wirkst ein wenig nervös und bist sehr blass in der Körpermitte, da ist wohl noch kein Sonnenstrahl hingekommen“, schilderte der Alte seine Beobachtung. Dadurch wurde Stefan bewusst, dass der Mann seinen nackten Körper intensiv musterte.
„Stimmt“, gab Stefan etwas verlegen zu.
„Bist du ganz allein hier?“, bohrte der Alte ungeniert nach.
„Oh, nein“, beteuerte Stefan, „ich bin mit ganz vielen Kumpels aus der Schule hier, unsere Lehrerin hat was mit dem Fuß und der Unterricht ist ausgefallen und da sind wir hierhergefahren.“
„Ich sehe gar niemanden“, stellte der Alte amüsiert fest.
„Na ja, ich hab‘ halt die Badehose vergessen, die anderen sind da drüben“, erklärte Stefan verlegen und zeigte in Richtung Textilstrand.
„Ach, und die anderen waren nicht so solidarisch, ihre Badehosen abzulegen und dich hierher zu begleiten?“, lachte der Alte.
„Nein, das wäre wohl zu viel verlangt, dass alle nackt sein müssen, nur weil ich meine Badehose vergessen habe“, gab Stefan zu bedenken.
„Vielleicht gefällt es euch am Ende viel besser hier als drüben, das kann man ja nicht sagen, wenn man es nicht ausprobiert hat“, lockte der Alte.
„Zumindest ich werde es heute ausprobieren“, stellte Stefan das Unvermeidbare in Aussicht.
„Und wenn es dir gefällt, kannst du ja beim nächsten Mal deine Kumpels mitbringen“, schlug der Alte vor.
„Na ja, ich glaube, das wird nichts mit denen“, dämpfte Stefan die Erwartung. Außerdem wollte er weitergehen, denn es war ihm einerseits unangenehm, wie ungeniert der Alte auf seine Geschlechtsorgane starrte, und andererseits fühlte Stefan, wie sein Glied trotz aller Peinlichkeit schon wieder wuchs. Also fragte Stefan schließlich: „Wissen Sie, wo hier die Jugendlichen in meinem Alter so liegen?“
Der Alte lachte: „Die sind wohl heute fast alle so verklemmt wie deine Kumpels, du bist heute der erste, den ich sehe. Aber du kannst gerne hier liegen, ist ja noch Platz.“
Stefan seufzte. Weitergehen wäre wohl irgendwie unhöflich, aber im Blickfeld des Alten zu liegen, stellte er sich auch unangenehm vor. Nicht zuletzt musste er auch zum Treffpunkt auf der künstlichen Insel. Kurz entschlossen legte Stefan sein Handtuch einigermaßen mittig zwischen den Alten und eine Familie, um zu beiden den größtmöglichen Abstand zu haben. Im Gehen sagte er höflich: „Ich muss erst mal ins Wasser, bin mit den anderen verabredet.“
„Viel Spaß“, rief ihm der Alte hinterher.
Obwohl hier am FKK-Strand alle nackt waren, empfand Stefan es als peinlich, völlig nackt über die Liegewiese zu laufen. Das lag wohl an den enormen Altersunterschieden, oder auch nur daran, dass er noch nie im Leben längere Strecken nackt gegangen war. Sein Sprint neulich nach dem unfreiwilligen Foto-Shooting stellte eine Ausnahme dar. Doch da war er schneller unterwegs und vor allem eilte er der Hoffnung nach, seine Klamotten zurück zu bekommen. Da blieb gar keine Zeit, auf Gefühle zu achten und sich bewusst damit zu beschäftigen.
Nachdenklich ging er weiter. Seine Geschlechtsorgane pendelten mit jedem Schritt hin und her und Stefan wusste nicht, was er dagegen tun sollte. Zudem schwoll sein Penis immer weiter an und begann, sich aufzurichten. Bis zum Wasser waren es aber noch gut 150 Meter. Sollte er rennen? Das wäre aber auch peinlich.
Ein wenig fühlte sich Stefan von seinem eigenen Körper betrogen. Warum bekam er so schnell einen Ständer? Die anderen Jungs in der Schule hatten dieses Problem doch gar nicht. Zumindest die wenigen, die sich trauten, nach dem Sportunterricht regelmäßig nackt zu duschen. Bei den anderen konnte man es natürlich nicht so genau sagen. Aber Stefan hatte in diesem Moment das Gefühl, er wäre der einzige, bei dem sich das Glied so schnell und so unkontrollierbar versteifte, sobald er nackt war.
Kurz bevor Stefan das Wasser erreichte, kam ihm aus dem See ein junger Vater mit zwei Kindern entgegen, der sehr skeptisch auf Stefans nun waagerecht abstehendes Glied schaute. Am liebsten wäre Stefan vor Scham im Erdboden versunken. Was mochte der Mann bloß von ihm denken?
Stefan fiel ein, dass er noch seine Badelatschen, genaugenommen die Badelatschen von Marcels Bruder, den Stefan gar nicht kannte, an den nackten Füßen hatte. So gerne er mit seiner Erektion im Wasser verschwunden wäre, die Badelatschen mussten unbedingt sicher abgestellt werden.
Auf der Suche nach einem geeigneten Platz kam Stefan nicht umhin, sein immer stärker erigierendes Glied mit nun halb freiliegender Eichel noch einem älteren Ehepaar zu zeigen, das aber eher amüsiert auf den jungen Mann mit seiner Versteifung schaute. Trotzdem schämte sich Stefan dafür.
Als Stefan endlich einen guten Platz hinter einem Stein gefunden hatte, an dem die Latschen seiner Meinung nach sicher standen, musste er es noch über sich ergehen lassen, dass ein einzelner älterer Herr äußerst interessiert auf seinen jetzt vollständig versteiften Penis starrte.
Nun hatte Stefan nur noch einen Gedanken, so schnell wie möglich ins Wasser zu kommen, damit man seinen steifen Penis nicht mehr sieht. Zudem würde das kühle Wasse sicher seine außer Kontrolle geratene Erektion ein wenig eindämmen.
Zumindest die Hoffnung auf den Kälteeffekt musste Stefan schnell wieder aufgeben, denn jetzt im Spätsommer war das Wasser des Baggersees den ganzen Sommer lang von der Sonne aufgeheizt worden und deutlich wärmer, als Stefan erwartet oder erhofft hatte. Wenigstens war sein steifes Glied im Seewasser kaum noch sichtbar.
So schwamm Stefan auf die künstliche Insel zu. Allerdings nicht jene, die dem FKK-Bereich zugeordnet war, sondern weiter links zur Insel des Textilbereichs. Dort erblickte Stefan bereits die meisten seiner Kameraden, oder sollte man besser sagen, seiner Peiniger?
„Da kommt ja endlich unser Nacktarsch“, lachte Christopher.
„Sorry, hat etwas länger gedauert“, entschuldigte sich Stefan.
„Komm‘ rauf in die Sonne“, rief Rüdiger.
Stefan bekam einen kleinen Schreck. Er hatte gehofft, im Wasser bleiben zu können, wo seine Nacktheit weniger auffiel. Dabei hätte ihm klar sein können, dass die anderen es ihm nicht so einfach machen würden. Wenigstens war sein Glied nicht mehr vollständig erigiert, wenn das Wasser auch warm war, die körperliche Anstrengung beim Schwimmen hatte ihm etwas an Härte genommen.
Als Stefan seinen Mut zusammennahm und die Leiter zur Holzplattform emporkletterte, hing sein Penis zumindest nach unten, war aber sehr deutlich vergrößert.
„Wow, Stefan, dein Schwanz ist total geschwollen, bekommst du gerade wieder einen Ständer?“, fragte Björn laut und deutlich.
„Ey, der ist ja nackt!“, rief ein junger Mann, vielleicht Anfang 20, der zu einer anderen Gruppe gehörte und durch Björns Äußerung erst auf Stefan aufmerksam geworden war.
„Sorry, ich hab‘ meine Badehose vergessen“, beruhigte Stefan.
„Der gehört zu uns, wir gehen zusammen zur Schule. Er bekommt sehr schnell einen Ständer, deshalb nennen wir ihn Ständer-Stefan, aber ansonsten ist er harmlos“, erklärte Rüdiger grinsend.
„Und vergisst gerne mal was, wie heute seine Badehose, deshalb muss er drüben bei den Nackten liegen“, fügte Christopher hinzu.
Jonas setzte sich schon mal in eine günstige Position, um Stefan besser in den Schritt schauen zu können. Marcel beobachtete die Szene wach, aber etwas abseits und wieder einmal verblüffend teilnahmslos.
„Wie lange kann der Stefan wohl hier in der Sonne liegen, ohne einen Ständer zu bekommen?“, fragte Oliver demonstrativ in die Runde.
„Gar nicht, schaut doch mal, wie er anschwillt“, kicherte Rüdiger.
Durch die vielen Hinweise waren Stefans Gedanken so stark auf seine Erektion gelenkt worden, dass er das Spiel wieder einmal verloren hatte und selbst nur zuschauen konnte, wie zwischen seinen Beinen das Unaufhaltsame passierte.
Auch die Fremden schauten aufmerksam zu, wie Stefans Glied sich zügig aufrichtete und die kurze Vorhaut immer weiter nach hinten glitt, wodurch immer mehr von Stefans Eichel entbößt wurde.
Stefan empfand die Situation als sehr demütigend. Zwar waren jetzt alle Zuschauer etwa in seinem Alter, doch war er nun wieder der Nackte unter Jungs mit großzügig geschnittenen Schwimmshorts.
„Na, was sagt ihr zu unserem Ständer-Stefan?“, fragte Rüdiger neugierig die fremden Zuschauer.
„Das ging echt voll schnell bei ihm“, kommentierte der erste, der bereits auf Stefans Nacktheit hingewiesen hatte.
„Schämst du dich nicht, uns hier dein fickbereites Rohr zu präsentieren?“, wandte sich ein anderer direkt an Stefan.
„Klar ist das peinlich, aber ich kann irgendwie gar nichts dagegen machen, wenn ich nackt bin, wird mein Glied irgendwie automatisch steif“, räumte Stefan verlegen ein.
Im Hintergrund räusperte sich Marcel laut und Stefan dachte an ein Gespräch zurück, das die beiden zum Thema Biologieunterricht und Umgangssprache miteinander geführt hatten.
„Und dann sitz‘ ich eben da mit meinem harten Fickrohr und kann nix machen“, schob Stefan mit erhöhter Peinlichkeit nach. Diese weniger distanzierte Sprache machte es ihm noch unangenehmer, darüber zu reden.
„Spring‘ doch mal ins Wasser, vielleicht hilft das“, schlug ein dritter vor.
„Na ja, warum nicht“, stimmte Stefan zu. Mit seiner Erektion auf der Plattform zu sitzen war ihm sowieso unangenehm. Doch als Stefan aufstand und zum Rand der Plattform ging, bemerkte er schnell seinen Fehler. Konnten bis jetzt nur die Leute auf der Plattform seinen Ständer sehen, so präsentierte er ihn jetzt vor allen Schwimmern und auch von den Stränden aus konnte man zumindest sehen, dass er eine Erektion hatte. Das hämische Lachen der Fremden machte Stefan bewusst, dass dieser Effekt durchaus beabsichtigt war. Auch Stefans Kollegen lachten nun laut los.
Beherzt sprang Stefan ins Wasser, was sich mit steifem Penis ebenfalls sehr ungewöhnlich anfühlte. Bald folgten ihm die anderen, auch die drei fremden jungen Männer, und veranstalteten eine ordentliche Wasserschlacht und einige Raufereien im Wasser.
Das war im Grunde ganz lustig und bereitete Stefan sogar Spaß, allerdings wurde er bei der Rauferei immer wieder am Glied angefasst und konnte überhaupt nicht zuordnen, von wem die Berührungen kamen. Und es waren keine zufälligen Berührungen, wie sie bei so einer Rauferei vorkamen. Mindestens einer der Raufenden, vermutlich aber sogar mehrere, fasste Stefans Glied sehr gezielt an, um es zu stimulieren. Doch so sehr sich Stefan auch anstrengte, er konnte nicht herausfinden, wer es war.
Und so war Stefans Glied sogar noch stärker erregt und seine Vorhaut straff zurückgezogen, als die Gruppe wieder erschöpft auf die Insel kletterte.
„Ey Digga, was macht die Keule?“, fragte einer der Fremden, als Stefan aus dem Wasser stieg.
Beschämt räumte Stefan ein: „Immer noch voll der harte Ständer.“
„Deswegen nennen wir ihn ja Ständer-Stefan“, lachte Rüdiger.
„Könntet ihr mal ein schönes Gruppenfoto zur Erinnerung von uns machen, solange wir noch diese erotisch glitzernden Wasserperlen auf der Haut haben?“, fragte Björn sehr freundlich in Richtung der Fremden. Er hätte wahrheitsgemäß natürlich auch sagen können, solange Stefan noch so stark erregt ist, denn das dürfte eher seine Absicht gewesen sein.
„Dazu bräuchten wir erstmal eine Kamera“, gab einer aus der Gruppe zu bedenken.
„Kein Problem, ich hab‘ rein zufällig meine wasserdichte GoPro einstecken“, erklärte Björn, öffnete den Reißverschluss der seitlichen Beintasche seiner Shorts und zog triumphierend die kompakt gebaute Hochleistungskamera heraus. Stefan seufzte, denn dieser sogenannte Zufall war mit Sicherheit kein wirklicher Zufall.
„Cool“, antwortete sein Gegenüber und nahm die Kamera aus Björns Hand, „dann stellt euch mal da rüber, da bricht sich das Sonnenlicht schön in den Wasserperlen und eure sportlichen Oberkörper werden schön ausgeleuchtet, der Fickbolzen natürlich auch.“
Stefan hasste es, auf dieser Plattform stehen zu müssen, denn so war seine Nacktheit weithin sichtbar.
„Nehmt am besten den Nackten in die Mitte und legt euch die Arme um die Schultern, ihr seid ja gute Kumpels, die einen schönen Tag miteinander verbringen“, dirigierte der spontane Fotograf.
Schnell fand sich Stefan zwischen Jonas und Christopher wieder. Sie legten ihre Arme über seine Schultern und Stefan musste das Gleiche tun. So hatte er keine Chance mehr, irgend etwas in seinem Intimbereich zu verdecken. Jonas schmiegte sich regelrecht an Stefans nackten Körper, während Christopher etwas Abstand hielt und mal wieder verächtlich sein Lieblingswort „Nacktarsch“ raunte.
Besonders eilig hatte es die Gruppe nicht mit dem Bildaufbau, so dass Stefan in seiner peinlichen Lage länger verharren musste, als ihm lieb war. Schließlich schlossen sich Björn und Rüdiger neben Jonas an, während Marcel und Oliver sich auf der anderen Seite an Christopher anhängten.
„Das sieht sehr gut aus, alle mal in die Kamera schauen und lächeln“, rief der Fotograf freundlich.
„Streck‘ die Ficklatte noch weiter raus“, forderte ganz spontan und überraschend der eigentlich ganz stille Jonas von Stefan, schob sein eigenes Becken noch ein Stück weiter hinter Stefans Po und drängte so Stefans Becken samt erigiertem Glied noch obszöner nach vorne.
„Lächeln“, ermahnte der Fotograf noch einmal und drückte auf den Auslöser. Mit prüfendem Blick auf das Display stellte er fest: „Prima, die Steckrübe kommt hammergut raus.“
„Geil, Steckrübe“, lachte Marcel, „Stefan, das musst du in deinen Wortschatz aufnehmen.“
„Jonas, du kannst den Stefan jetzt wieder loslassen“, kicherte Rüdiger, als Jonas sich noch immer an Stefan schmiegte, während Christopher sich schon längst von ihm gelöst hatte.
„Äh, ja, klar“, stammelte Jonas verlegen und nahm seinen Arm von Stefans Schultern.
Stefan war froh, sich wieder setzen zu können, was ihm trotz völliger Nacktheit wenigstens eine kleine Illusion von Privatsphäre bot.
„Hast du schon rausgefunden, wo die Schwulen liegen?“, fragte Björn überraschend und mit fiesem Grinsen.
„Nein, ich wüsste nicht, wie und wozu“, sagte Stefan, wobei er sich relativ sicher war, dass sein Nachbar auf der Legewiese zu dieser Gruppe gehörte.
„Wie ist doch einfach“, erklärte Rüdiger, „du musst einfach nur darauf achten, wer etwas länger und mit stärkerem Interesse auf deine Steckrübe schaut.“
„Und wozu ist auch einfach, du sollst ihnen mit deinem nackten Körper und deiner geilen Steckrübe eine Freude machen, indem du dich brav zeigst, was dir offensichtlich Spaß macht“, belehrte Björn.
„Ich hab‘ mal gehört, die Schwulen liegen ganz da hinten links, bei den Büschen“, ereiferte sich Christopher.
„Also mir hat mal einer erzählt, die liegen da oben am Waldrand, damit sie gleich hinter die Bäume gehen können, wenn sie Lust aufeinander haben“, gab einer der Fremden sein Wissen aus der Gerüchteküche preis.
„Dann muss Stefan wohl mal einen schönen, ausgedehnten Spaziergang machen und genau schauen, wie die Leute auf seine Steckrübe reagieren“, schlug Rüdiger vor.
„Ich kann doch nicht mit einem Ständer ganz offensichtlich rumlaufen. Da sind Familien mit Kindern“, protestierte Stefan.
„Das ist doch dein Problem, wenn du das da unten nicht im Griff hast und dein Ding steif wird. Du läufst eine Runde um das ganze FKK-Areal und schaust, ob irgendwo besonders viele Männer auf deine Steckrübe schauen. Wenn du nicht verhaftet werden willst, musst du eben aufpassen oder dich selbst ein wenig besser im Griff haben“, ordnete Rüdiger an.
„Und nach dem Rundgang nimmst du ein ausgiebiges Sonnenbad, bis wir dich wieder rufen“, fügte Marcel hinzu.
„Wenn du jetzt ins Wasser springst, mach‘ es so, dass die Sonne deine harte Steckrübe optimal beleuchtet. Ich will ein schönes Video von deinem Nacktsprung machen“, verlangte Björn.
„Geile Idee, aber dann mit einem perfekten Ständer“, ermahnte Rüdiger.
Stefan schaute sich verunsichert um. Rüdiger konnte doch nicht ernsthaft erwarten, dass er hier öffentlich onaniert. Zwar waren zum Glück außer seinen Schulkollegen nur die drei fremden Jungs auf der Insel, die wohl ihren Spaß an Stefans Ständer hatten, aber es konnte jeden Augenblick noch jemand dazukommen, der sich aufregt.
„Worauf wartest du, Ständer-Stefan, wichs‘ dir die Steckrübe, wir alle wissen doch, wie gern du das machst, und je länger du wartest, desto peinlicher wird es“, drängte Rüdiger leise, aber bestimmt. Die Jungs rückten etwas näher an Stefan heran, um ihm etwas Blickschutz gegenüber der Umgebung zu verschaffen und gleichzeitig selbst einen besseren Blick auf das Geschehen zu haben.
Stefan fühlte, wie seine Ohren und sein Gesicht vor Scham rot wurden, als er sein ohnehin noch fast vollständig steifes Glied mit Daumen und Zeigefinger ergriff und mit langsamen, gleichmäßigen Bewegungen seine sexuelle Erregung unter intensiver Beobachtung durch seine Zuschauer gezielt und vorsätzlich steigerte.
Einerseits war es wirklich peinlich, so eine intime Handlung vor Zuschauern durchzuführen, und jetzt unter freiem Himmel noch öffentlicher als auf der Schultoilette oder in seinem Zimmer. Andererseits aber gefiel Stefan diese besondere Nervosität, die sich in ihm ausbreitete, auch irgendwie.
An der Reaktion von Stefans Glied auf die mechanische Reizung änderte die Situation freilich nichts, denn schon bald glänzte die erste Perle Vorsaft im Pissloch, beleuchtet vom hellen Sonnenlicht.
„Schau an, wie schnell die kleine Sau geil wird“, kommentierte Rüdiger.
„Ja, der saftet echt schnell“, stimmte einer der Fremden zu.
Stefan hielt kurz inne. Für Björns Video war er nun mehr als genug stimuliert und seine Erektion würde eine ganze Weile anhalten.
„Hat hier jemand was von Aufhören gesagt?“, fragte Rüdiger zynisch.
„Na ja, ich dachte...“, stammelte Stefan.
„Nicht denken, wichsen, auf, ab, auf, ab, auf, ab...“ dirigierte Rüdiger und Stefan folgte brav dem vorgegebenen Takt. Immer mehr Vorsaft lief an seinem Schaft herunter.
„Du hörst erst auf, wenn du deinen Rotz kaum noch zurückhalten kannst“, verlangte Björn.
„Das dauert nicht mehr lange“, keuchte Stefan.
„Dann gib dir Mühe, den Punkt genau zu treffen, nicht dass du hier noch abspritzt und keine schöne Latte mehr fürs Video hast“, beteiligte sich nun auch Christopher an der Diskussion.
Stefan entging nicht, wie verkrampft Jonas ganz nah bei ihm saß. Er hatte beide Arme über seinem Schoß verschränkt, offensichtlich hatte er Angst, man könnte trotz weiter Schlabbershort bemerken, was zwischen seinen Beinen passiert. Jonas‘ Augen waren weit geöffnet und fixierten natürlich alles, was unverhüllt und schutzlos in Stefans Schritt passierte.
„Jetzt!“, wimmerte Stefan.
„Finger weg!“, kommandierte Rüdiger.
Stefan fühlte sich nun besonders ausgeliefert, weil sein Glied nicht nur zu voller Pracht und Größe aufgerichtet war, sondern obendrein unwillkürlich zuckte. Das Bedürfnis, den erlösenden Orgasmus mit einer einzigen weiteren Berührung auszulösen, war gewaltig und Stefan musste all‘ seine Willenskraft anstrengen, um seine Hände seitlich auf den Holzplanken aufgestützt zu lassen, unfähig, die Kontrolle über sein zuckendes Glied zu gewinnen.
„Das sieht ganz gut verwertbar aus“, kicherte Björn, „steh‘ mal auf und geh‘ an die Ecke da drüben, dass du gegen die Sonne läufst.“
Stefan traute seinen Ohren kaum. Das konnte Björn doch nicht verlangen, dass Stefan sich diagonal in Richtung Strand aufstellt und seinen fast abspritzenden Ständer so offen präsentiert.
„Na los, hoch mit dir“, maulte Christopher ungeduldig.
Stefan seufzte leise und stand dann wie befohlen auf. So verließ sein erregtes Geschlechtsorgan den Blickschutz durch seine um ihn herumsitzenden Schulkollegen und war über den Köpfen der Jungs auf der Plattform weithin sichtbar. Warum tat er sich das eigentlich an? Stefan musste zugeben, es fühlte sich schon irgendwie aufregend an. Oder kam der Erregungszustand doch nur von der intensiven Reizung mit der Hand?
Doch das war im Augenblick eigentlich egal. Stefan ging die wenigen Schritte zur Ecke der Plattform, drehte sich um und schaute zu Björn, in der Hoffnung, nicht allzu lange derart exponiert bleiben zu müssen und möglichst unbemerkt ins Wasser springen zu können.
„Das sieht schon mal sehr gut aus, nur noch ein kleiner Augenblick, bis ich die Kamera perfekt eingestellt habe. Warte auf mein Zeichen“, befahl Björn.
Stefan war sich sicher, dass Björn extra langsam machte, denn normalerweise hatte er sein High-Tech-Spielzeug bestens im Griff.
„Macht mal Stimmung für unseren Nacktspringer“, feuerte Rüdiger den Rest der Gruppe an, „Ste-fan, Ste-fan, Ste-fan...“
Nun war also klar, dass Stefan weder schnell noch unbemerkt springen würde. Auch wenn es am Ende nur wenige Sekunden waren, fühlte sich Stefan unendlich entblößt und zur Schau gestellt.
Endlich hob Björn, am anderen Ende der Plattform sitzend und die Kamera auf Stefan ausgerichtet, den Arm und rief: „Drei, Zwo, Eins, Los!“
Ohne weiter nachzudenken lief Stefan los. Er fühlte, wie seine Hoden begannen, stark hin und her zu schwingen. Sein Penis dagegen war so stark versteift, dass er deutlich weniger wippte und weiter steil hochstand.
Unerwartet warf sich Rüdiger auf halber Strecke in Stefans Weg, weshalb Stefan in der Mitte der Plattform schon einen kleinen Sprung über Rüdiger hinweg machen musste, wodurch sein Penis stärker zu wippen begann.
Gerade so konnte Stefan nach der unerwarteten Störung seines Anlaufs wieder in seinen Lauftakt zurückfinden, um am Ende der Plattform einen sauberen Absprung und einen weiten Sprung ins Wasser vor Björns laufender Videokamera präsentieren zu können.
Als Stefan wieder aus dem Wasser auftauchte, vernahm er sofort das laute Grölen, Pfeifen, Beifallklatschen und Jubeln auf der Plattform. Die Stimmung war offensichtlich hervorragend.
Während Stefan in einigem Abstand zur Plattform entlang schwamm und es vorzog, mit seiner Latte nicht wieder aus dem Wasser zu steigen, drängten sich die anderen eng um Björn und schauten nun für einige Sekunden konzentriert und gebannt auf das kleine Display von Björns Kamera.
„Geil, geil, geil, voll getroffen“, jubelte Christopher.
„Die Sache hat Potenzial“, murmelte Rüdiger gedankenversunken, offensichtlich insgeheim schon über neue, fiese Ideen grübelnd.
„Bleib‘ lieber erstmal im Wasser, bevor die Polizei deinetwegen anrücken muss, du perverser Sittenstrolch“, ermahnte Björn mit fiesem Grinsen und alle lachten.
„Wenn du deinen Ständer wieder unter Kontrolle hast, gehst du spazieren und findest raus, wo da drüben die Schwulen liegen. Dann nimmst du ein Sonnenbad und wartest, bis wir wieder ins Wasser gehen“, erteilte Rüdiger noch einmal die bereits bekannten Anweisungen.
Für einen Moment schaute Stefan zu Marcel, der zwar amüsiert wirkte, aber ansonsten teilnahmslos zuschaute. Auch diesmal war keine Andeutung zu erkennen, was Marcel nun eigentlich von Stefan erwartete.
„Wie bekomme ich das mit?“, fragte Stefan schließlich.
„Wir machen uns schon irgendwie bemerkbar“, kicherte Rüdiger.
Stefan schwamm nun wieder in Richtung FKK-Gelände, wo er mangels Badehose zwangsweise hingehörte. Er versuchte, die nackten Menschen auf der Insel im FKK-Bereich ebenso zu ignorieren wie seine eigene Nacktheit und grübelte schon einmal über Lösungsstrategien für die Mathematik-Hausaufgaben, um sein bis fast zum Orgasmus gereiztes, aber unbefriedigtes Glied endlich abschwellen zu lassen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit traute sich Stefan, das Wasser mit weitgehend erschlafftem Glied zu verlassen. Mit seinen nackten Füßen schlüpfte er in die geliehenen Badelatschen von Marcels älterem Bruder und entschied sich, den befohlenen Rundgang sofort anzutreten, solange sein Glied schlaff war.
Immer noch empfand es Stefan als extrem unangenehm, vollständig nackt ganz öffentlich herumzulaufen, auch wenn alle anderen Leute um ihn herum ebenfalls nackt waren.
Während Stefan am Zaun mit der grünen Plane, der den textilfreien Strandabschnitt vom Textilstrand trennte, den leichten Hang aufwärts lief, kam ihm alles weitgehend normal vor. Abgesehen davon, dass er es eigentlich alles andere als normal fand, seine Freizeit nackt zu verbringen. Hauptsächlich ältere Paare und Familien mit Kindern säumten den Weg.
Kurz verweilte Stefan am Kiosk, der von beiden Seiten zugänglich war. Obwohl Stefan nach den bezahlten Aktionen nun für seine Verhältnisse geradezu reich war, konnte er den Aushang nur sehnsüchtig durchlesen, dann sein Bargeld lagerte so sicher wie unerreichbar im Kofferraum von Marcels BMW und außer den fremden Badelatschen an seinen Füßen hatte Stefan weder Geld noch Kleidung am Körper.
So setzte Stefan seinen Rundgang fort, zumal Hunger und Durst eigentlich gar nicht so stark waren. Trotzdem war es irgendwie deprimierend, sich schon wieder nichts leisten zu können.
Der Zaun mit der grünen Sichtschutzplane verlief noch ein Stück weiter auf der oberen Seite des Geländes, solange auf der anderen Seite ein Wirtschaftsweg parallel verlief. Wenige Meter, nachdem der Weg abbog, endete auch der Zaun und das Gelände erstreckte sich in ein Dreieck, das auf einer Seite von einem Waldstück begrenzt wurde, und sich ansonsten irgendwo in dichter werdendem Buschwerk verlief.
Der vordere Teil des Dreiecks war offene Wiese und auch das Publikum unterschied sich nicht wesentlich vom Bereich beim Kiosk und am Wasser.
Bildete sich Stefan das nur ein, weil die Gespräche auf der Plattform in diese Richtung gedeutet hatten, oder lagen in der Spitze des Dreiecks bei Wald und Büschen tatsächlich mehr einzelne Männer? Das musste natürlich nicht heißen, dass diese Männer automatisch schwul wären.
Stefan ging mutig und auch ein wenig neugierig weiter in das Dreieck hinein. War es Zufall, dass dieser Mann die Beine etwas weiter spreizte, als Stefan an ihm vorbeiging? Wurde er hier tatsächlich etwas mehr angestarrt als anderswo?
War es Zufall, dass ein weiterer Mann Anfang 30 mit Bart freundlich lächelte und erwartungsvoll mit dem Kopf Richtung Wald nickte, als er Stefan direkt in die Augen schaute? Dass er sich beiläufig mit der Hand übers Glied fuhr und dieses sich prompt vergrößerte?
Nun war sich Stefan sicher, dass er die Schwulenecke gefunden hatte. Und er fühlte, wie sein eigenes Glied vom bloßen Anblick des wachsenden fremden Geschlechtsorgans ebenfalls wieder anzuschwellen begann. Nun hatte er nur noch einen Gedanken, ganz schnell hier weg zu kommen, bevor jemand seine einsetzende Erektion missverstehen würde.
Während Stefan schnellen Schrittes Richtung Wasser ging, sah er noch aus dem Augenwinkel, wie ein alter Mann auf einem Regenbogenhandtuch ungeniert in seinen Schritt fasste, während er dem vorbeilaufenden Stefan nachschaute.
Mit halbsteifem Glied erreichte Stefan wieder das Wasser, streifte schnell die Badelatschen ab und begab sich in das Seewasser als einzigen verfügbaren Sichtschutz.
Teil 10 - Die Sommerbräune
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