Noch immer lag Stefan mit dem Rücken auf dem Gymnastikball, der sein Becken und die Geschlechtsorgane pervers nach oben drückte. Die völlig ungewohnte Situation, die unglaublichen Erlebnisse in Form des Fotoshootings, die er gedanklich erst einmal verarbeiten musste, und nicht zuletzt der gerade eben erlebte Orgasmus, blockierten sein logisches Denkvermögen.
Es fühlte sich alles sehr seltsam an. Sein Orgasmus war zwar stark, aber in letzter Konsequenz stellte sich die gewohnte Befriedigung nicht ein, weil er das Abspritzen nicht wie üblich mit der Hand hatte unterstützen können. Sein Glied zuckte und tropfte immer noch.
Nach einigen Momenten wurde Stefan klar, dass er aus dieser peinlichen Stellung herauskommen musste. Ihm fiel auch der angekündigte Tischtennisverein wieder ein, dessen Mitglieder jeden Moment kommen konnten. Nicht auszudenken, wenn jemand in diesem Moment die Halle betreten und Stefan direkt vor der Eingangstür so pervers nackt auf dem Gymnastikball liegen sehen würde.
Als Stefan vom Gymnastikball heruntergerollt war, suchte er nach irgend etwas, um das Sperma abzuwischen, aber er war einfach nur splitternackt und kein Stück Stoff war in der Nähe.
Jonas verließ die Umkleide mit seiner Tasche und gönnte sich im Vorbeigehen noch einen langen Blick auf den nackten, spermabeschmierten Stefan.
„Jonas, hast du ein Taschentuch für mich?“, fragte Stefan hoffnungsvoll.
Doch Jonas tat so, als hätte er Stefan gar nicht gehört und ging mit seiner üblichen Teilnahmslosigkeit an Stefan vorbei.
„He, Jonas!“, rief Stefan lauter. Jonas schaute sich nervös um: „Ich möchte keinen Ärger mit den anderen.“
„Aber“, versuchte Stefan ihn zu überzeugen, doch Jonas öffnete die Tür nach draußen und verließ einfach die Sporthalle, als gäbe es da gar keinen verzweifelten, spermabeschmierten Stefan, der um ein wenig Hilfe bettelte.
Zu Stefans Schrecken kamen nun auch Björn und Rüdiger mit ihren Taschen aus der Umkleide. Stefan sprang vom Boden auf und lief ihnen entgegen: „Wo sind meine Sachen?“
„Wie, du weißt nicht, wo deine Sachen sind? Du solltest wirklich besser darauf aufpassen“, witzelte Rüdiger zynisch.
„Warum schaust du nicht an deinem Platz nach, wo du sie gelassen hast?“, fragte Björn.
„Ah“, antwortete Stefan und rannte schnell zur Umkleidekabine. Er glaubte nun wirklich, die beiden hätten seine Sachen nur kurz versteckt und sie nun wieder an den richtigen Platz zurückgestellt. Doch in der Umkleidekabine blickte Stefan enttäuscht auf eine leere Bank.
„Wenn du wüsstest, wie erbärmlich du aussiehst“, lästerte Oliver, der nun auch seine Tasche nahm und ging.
Stefan rannte an Oliver vorbei. Björn und Rüdiger hatten bereits die Ausgangstür geöffnet.
„Meine Sachen sind nicht da!“, schrie Stefan panisch.
„Na, so ein Unglück aber“, kicherte Rüdiger.
„Du hast es versprochen, sogar schriftlich“, wandte sich Stefan direkt an Björn.
„Ich mag‘ es, wenn du so verzweifelt bist“, lachte Björn.
„Ich habe alles gemacht, was ihr verlangt habt, obwohl es saupeinlich war“, erinnerte Stefan an die vorangegangene Aktion.
„Das Abspritzen war nicht perfekt auf Kommando“, tadelte Rüdiger.
„Deswegen könnt ihr mir doch nicht meine Sachen wegnehmen“, protestierte Stefan.
„Also gut, du bekommst deine Sachen zurück, aber weil du den Orgasmus nicht perfekt auf Kommando geliefert hast, bekommst du die Sachen auch nicht perfekt auf die Bank geliefert. Strafe muss sein“, erklärte Björn fies grinsend.
„Was soll das heißen?“, fragte Stefan besorgt.
„Nun, während du geduscht hast, hat Rüdiger schnell deine Sachen zur Bushaltestelle gebracht. Wenn sie niemand mitgenommen hat, findest du sie da“, erläuterte Björn.
„Aber ich kann doch nicht…“, entfuhr es Stefan voller Schrecken.
„So wie ich es sehe, hast du genau zwei Möglichkeiten“, sagte Rüdiger ruhig und schaute noch einmal auf seine kalifornische Armbanduhr, „entweder, du rennst sofort los, sammelst deine Sachen ein und bekommst mit etwas Glück noch deinen Bus, oder du bleibst hier stehen und lässt dir eine kreative Erklärung für deinen Zustand gegenüber den Leuten vom Tischtennisverein einfallen.“
Mit diesen Worten verließen Björn und Rüdiger die Sporthalle, zusammen mit Oliver.
Stefan stand wie versteinert da, er fühlte sein Herz bis zum Hals schlagen. Er konnte doch nicht nackt auf die Straße rennen. Und wenn Björn wieder gelogen hatte, und seine Sachen gar nicht an der Bushaltestelle waren? Dann würde er nackt an der Bushaltestelle stehen.
Aber in der Halle zu bleiben, wo ihn jeden Moment wildfremde Leute von diesem Tischtennisverein sehen würden, war auch keine Lösung. Der Blick auf die Uhr in der Halle sagte ihm, dass sein Bus in zwei Minuten fahren würde. Die Bedenkzeit lief ab.
Während Stefan verzweifelt überlegte, ging auch Christopher an ihm vorbei, grinste noch einmal schadenfroh in Stefans Richtung und verließ die Sporthalle.
Stefan holte tief Luft, es gab keine andere Lösung, er musste da jetzt durch zur Bushaltestelle rennen, bevor die Leute vom Tischtennisverein kamen.
Er öffnete die Tür, rannte los, über den Flur, öffnete mit Schwung die Außentür. Nun war er splitternackt auf dem Schulhof. Es kribbelte am ganzen Körper vor Aufregung. Sein Glied war nach dem Orgasmus nicht mehr steif, aber immer noch dick geschwollen, viel stärker, als Stefan lieb sein konnte.
Stefan rannte weiter. Wenigstens konnte er relativ sicher sein, dass außerhalb der Pausenzeit und am Nachmittag keine Schüler mehr auf dem Gelände waren, vor allem keine jüngeren. Lediglich diejenigen, die länger geblieben waren, um sein Fotoshooting zu verfolgen, waren noch auf dem Schulgelände unterwegs in Richtung Heimat. Und die wussten schließlich, warum Stefan nackt über das Schulgelände rannte.
Auf seinem Weg überholte Stefan zuerst Christopher, der die Halle gerade erst verlassen hatte, als Stefan noch darüber nachdachte, was er tun sollte.
„Nacktarsch!“, rief Christopher laut und begann zu lachen.
Als nächstes holte Stefan Rüdiger, Björn und Oliver ein. Beim Überholen hörte er schallendes, fast pubertär hysterisches Lachen.
„Lauf Stefan, lauf!“, rief ihm Rüdiger hinterher.
Und natürlich lief Stefan weiter und schob alle Gedanken zur Seite. Auf der Treppe zur öffentlichen Straße hin überholte er auch Jonas, der gleich rechts abbiegen würde, weil er in einer anderen Richtung wohnte.
„Feige Sau! Nicht mal ein Taschentuch!“, jammerte Stefan im Vorbeirennen enttäuscht, aber lautstark.
„Geh weg von mir, du Opfer, ich will keinen Ärger“, schrie Jonas aufgeregt. Man merkte ihm die Angst und Verzweiflung an. Vermutlich hätte er Stefan sogar gerne geholfen, denn er war kein schlechter Charakter, aber die Angst vor der Rache durch marcels Clique stand ihm benso im Gesicht geschrieben.
Stefan hatte keine Zeit, mit Jonas zu diskutieren, zumal er auch trotz aller Enttäuschung ein wenig Verständnis für Jonas‘ schwierige Lage hatte. Der Bus konnte jeden Moment kommen. Er bog links auf den öffentlichen Gehweg ein. Zum Glück war nicht allzu viel los. Aber stolze 400 Meter und eine Fußgängerampel trennten ihn von der Bushaltestelle, an der hoffentlich seine Sachen auf ihn warteten.
In Rekordgeschwindigkeit überholte Stefan eine ältere Dame mit Einkaufstaschen. Sie würde maximal seinen nackten Hintern zu sehen bekommen, beruhigte sich Stefan. So schnell ihn seine nackten Füße über das Gehwegpflaster trugen, rannte Stefan weiter.
Der nächste Überholvorgang gelang weniger souverän. Ein junger Mann mit eher südländischem Aussehen hörte wohl das leise Geräusch von Stefans nackten Füßen hinter sich und drehte sich instinktiv um. In Sekundenbruchteilen fiel sein Blick in Stefans Schritt, wo das immer noch deutlich vergrößerte Glied mit jedem Schritt hin- und hergeschleudert wurde.
„He!“, rief der Mann mit weit aufgerissenen Augen.
Auch wenn Stefan nicht deuten konnte, ob das nun eher Begeisterung oder Tadel ausdrückte, wich er aus und rannte an dem Mann vorbei. Nächstes Etappenziel war die Fußgängerampel, die natürlich rot zeigte. Keuchend drückte Stefan auf den Knopf und hoffte, die Ampel würde schnell grün werden.
Die Zwangspause nutzte Stefan, um zur Bushaltestelle zu schauen. Sein Ziel war nun in Sichtweite und zu seiner Freude entdeckte Stefan seine Schul- und seine Sporttasche. Weniger begeisternd fand Stefan allerdings, dass an der Bushaltestelle sehr viele Schüler standen, die auf den Bus warteten. Das war für die Zeit nicht ungewöhnlich, aber er würde gleich auf sie alle ganz nackt zurennen müssen. Und die ersten hatten ihn bereits entdeckt, denn sie zeigten mit den Fingern in seine Richtung.
„He, was machst du denn da?“, hörte Stefan von der Seite den Südländer, der inzwischen wieder näher herangekommen war, nachdem Stefan ihn zuvor überholt hatte. Der Tonfall hörte sich durchaus streng und vorwurfsvoll an, vielleicht auch empört, aber er glotzte auch sehr auffällig auf Stefans Geschlechtsorgane.
Stefan war es sehr unagenehm, dass sein Glied einfach nicht richtig schlaff werden wollte. Auch die Spitze seiner Eichel schaute noch aus der geöffneten Vorhaut heraus und das Glied war deutlich vergrößert, auch wenn es zum Glück nicht auch noch hochstand. Nervös schaute Stefan zur Ampel und hoffte, dass sie grün wird, bevor ihn der Typ endgültig erreicht.
Zu seinem Entsetzen sah Stefan auch noch den Bus ankommen. Und der Südländer kam weiterhin immer näher. Endlich wurde die Ampel für die Autofahrer gelb. Die zwei Autos vor dem Bus bremsten. Stefan atmete erleichtert auf, der Bus musste nun an der Ampel halten. Die Ampel für die Autofahrer wurde rot. Der Bus kam zum Stehen. Der Busfahrer konnte Stefan nun sehen, wie er nackt und mit, nach dem intensiven, aber dennoch unbefriedigenden, Orgasmus, immer noch vergrößertem Glied an der Ampel stand. Und der Busfahrer starrte Stefan intensiv an, ebenso die PKW-Fahrer.
„Warum bist du nackt?“, fragte der Südländer wieder vorwurfsvoll. Er war nur noch einen Schritt von Stefan entfernt. Nicht einmal jetzt, wo er wartend an der Ampel unruhig von einem Bein auf das andere trat, was ihm wenigstens die Illusion zu laufen gab und seine Nervosität etwas senkte, kam es Stefan in den Sinn, seine Geschlechtsteile mit seinen Händen zu verdecken.
Irgendwie war es ohnehin sinnlos, weil ihn doch sowieso schon alle splitterfasernackt gesehen hatten, und bei der immer noch deutlichen Vergrößerung seines Penis würden die Hände vielleicht auch nicht alles verbergen können. Nicht zuletzt würde es sehr albern aussehen, mit den Händen zwischen den Beinen herumzustehen. Den letzten Grund, dass es ihm eventuell sogar eine gewisse Erregung und sexuelle Lust bescherte, sich allen so auszuliefern, mochte sich Stefan selbst nicht eingestehen.
Da alle Autos standen, wartete Stefan nicht mehr auf das grüne Licht der Fußgängerampel. Er rannte los, über die Straße, jetzt war er sozusagen auf der Zielgeraden. Noch 200 Meter bis zu seinen Sachen, zur Bushaltestelle, und der Bus stand noch an der roten Ampel. Stefan fühlte, wie sein Glied von einer Seite auf die andere Seite geschleudert wurde, er konnte sich vorstellen, wie peinlich das aussehen musste, aber seine einzige Chance war nun, zu rennen, so schnell er nur konnte, egal wie unangenehm das eigentlich war und wie peinlich es vermutlich aussehen würde.
Weil sie ihn so früh an der Ampel entdeckt hatten, hatten etliche Schüler an der Haltestelle ihre Handys gezückt und filmten und fotografierten Stefan, wie er auf sie zu rannte. Und je näher Stefan der Bushaltestelle kam, desto besser würden die Videoaufnahmen werden. Doch darüber konnte sich Stefan in diesem Moment keine Gedanken machen. Er musste auf die ihm entgegen gehaltenen Handykameras zurennen, ob es ihm nun gefiel oder nicht.
Rechtzeitig entdeckte Stefan noch Rüdigers letzte Gemeinheit. Seine Unterhose hing am Mast des Haltestellenschilds. Mit einem gewaltigen Sprung zum Abschluss des Spurts schnappte sich Stefan seine Unterhose. Um sich herum hörte er schallendes Gelächter und fiese Kommentare. Doch auch das musste Stefan ignorieren. Während er seine Unterhose anzog, hoffte er, dass der nach seinem heftigen Sprint ausbrechende Schweiß das Sperma auf seinem Körper halbwegs kaschieren würde.
Zu seinen übrigen Sachen musste sich Stefan den Weg durch die Menge bahnen, die bereits in Richtung Bordsteinkante drängte, weil in diesem Moment der Bus einfuhr. Einige Schüler nutzten die gelegenheit, um im Vorbeigehen völlig ungeniert und ohne um Erlaubnis zu fragen noch ein paar Nahaufnahmen von Stefans Geschlechtsteilen zu machen.
Erleichtert sah Stefan seine Nikes in der Sporttasche. Auch seine Fahrkarte steckte am gewohnten Platz in seiner Schultasche. So schnell er konnte schlüpfte er immer noch vor Anstrengung schaufend ind seine ausgeleierte Boxershorts. Seine übrigen Kleidungsstücke konnte er nur noch aufsammeln und notdürftig im Arm festhalten. Als Letzter stieg Stefan in den Bus, gerade noch rechtzeitig. Der Busfahrer schaute ihn streng an, als er ihm die Fahrkarte vorzeigte.
„Normalerweise darf ich dich so gar nicht mitnehmen, in den Beförderungsbedingungen steht, dass die Fahrgäste vollständige Oberbekleidung tragen müssen“, erklärte der Busfahrer mit strengem Blick.
„Oh, bitte, der Sportunterricht hat heute länger gedauert, ich zieh‘ mich sofort an“, bettelte Stefan.
Der Busfahrer grinste und musterte Stefan noch einmal von Kopf bis Fuß mit seinen Blicken: „Muss ja eine sehr interessante Übung gewesen sein, die ihr da im Sportunterricht gemacht habt.“
„Ja, sehr außergewöhnlich“, schnaufte Stefan, halb vom Sprint außer Atem, halb vor Peinlichkeit. Zudem hatte Stefan das gefühl, sein Glied würde schon wieder etwas stärker anschwellen, was so kurz nach dem Orgasmus eigentlich gar nicht passieren dürfte.
„Na, meinetwegen“, lachte der Busfahrer, „aber gleich anziehen.“
Stefan ging am Busfahrer vorbei und die Tür schloss sich. Unter lautem Gelächter und entsprechenden Kommentaren zog sich Stefan mitten im Bus an. Das war im fahrenden Bus im Stehen gar nicht so einfach, aber wer als Letzter in den Schulbus steigt, hat natürlich keine Chance auf einen Sitzplatz. Mit einiger unfreiwilliger Komik schaffte es Stefan schließlich, sich stehend im fahrenden Bus anzuziehen. Stefan versuchte zu ignorieren, dass er auch dabei gefilmt und fotografiert wurde.
„Guck‘ mal, wie sein Ding wedelt“, lachte ein Schüler und hielt dem anderen sein Handy hin.
„Krass, schickst du mir das?“, fragte der andere.
„Klar“, sagte der Erste und tippte auf das Display.
So bekam Stefan unfreiwillig mit, wie das peinliche Video von seinem nackten Sprint zum Bus anfing, sich zu verbreiten. Und er wusste, dass er nichts tun konnte, um es zu stoppen. Und ihm war auch klar, dass noch viel schlimmere Aufnahmen im Besitz seines Dauergegners Björn waren.
„Du hast da was in den Haaren“, rief jemand.
Stefan fasste in seine Haare und fühlte es feucht, schmierig und klebrig zwischen seinen Fingern. Als er die Hand zur Nase führte, wurde die Befürchtung zur Gewissheit, bei seinem intensiven Orgasmus war auch Sperma in den Haaren gelandet.
„Oh, zu viel Haargel“, sagte Stefan verlegen.
„Yo, Haargel, du Penner, sieht jeder Mann sofort“, rief der Unbekannte zurück und wieder füllte wildes Gelächter den Bus.
Mit rotem Kopf und brennendem innerem Schamgefühl stürmte Stefan schließlich aus dem Bus und lief so schnell er konnte nach Hause. Dort warf er sich erst einmal auf sein Bett und zog sich die Decke über den Kopf. Soweit hatte er nie gehen wollen, heute war die Aktion komplett außer Kontrolle geraten.
Er würde Marcel bitten müssen, dass er die Weitergabe von Björns Fotos verhindert. Er würde von Marcel mehr Geld verlangen, weil er diesmal deutlich mehr getan hatte als beim letzten Mal für 100 Euro. Schlimm genug, wenn das Video von seinem Sprint zur Bushaltestelle schon außer Kontrolle war.
Aber im Moment wollte Stefan erst einmal die ganze Welt vergessen. Zusammengekauert unter seiner Bettdecke schlief er ein. Später machte er seine Hausaufgaben.
Danach rief Stefan bei Marcel an und schilderte ihm sein Anliegen. Doch die Reaktion war schockierend.
„Geld?“, fragte Marcel spöttisch, „meine Güte Stefan, du weißt ja gar nichts vom Wirtschaftsleben. Wenn jemand ohne Vereinbarung eine Leistung erbringt, dann kann er dafür kein Geld verlangen. Wir hatten keine Vereinbarung, also gibt es auch kein Geld. Ganz im Gegenteil, demnächst weiß ich, dass ich mehr von dir verlangen kann, es hat dir offensichtlich Spaß gemacht, dich von Björn fotografieren zu lassen.“
„Nein, hat es nicht“, protestierte Stefan.
„Das sieht auf den Fotos aber anders aus, ich hab‘ sie natürlich schon gesehen“, lachte Marcel, „und dein Sprint-Video verbreitet sich auch schon in diversen WhatsApp-Gruppen an unserer Schule. Sieht krass aus.“
„Was?“, rief Stefan.
„Ach, schade, dass du als Außenseiter sowas gar nicht mitbekommst. Warte, ich schick‘s dir. Und über die Konsequenzen deiner heutigen Aktion reden wir später“, sagte Marcel mit zynischem Unterton und beendete das Telefongespräch.
Wenige Sekunden später erhielt Stefan eine WhatsApp-Nachricht von Marcel mit dem Video. Stefan fühlte wieder dieses glühende Schamgefühl, als er sich da selbst rennen sah. Es sah noch peinlicher aus, als er es sich vorgestellt hatte. Stefan war am Boden zerstört.
Doch zu seiner eigenen Verwunderung änderten sich seine Gefühle im Laufe des Abends. Als Stefan vor dem Einschlafen noch einmal das Video anschaute, überkam ihn das dringende Bedürfnis, zu onanieren, weil ihn der Anblick erregte, wie er da nackt mit seinem angeschwollenen Glied und der freiliegenden Eichelspitze am Gehweg entlangrannte, genau auf die Kamera zu. Die Bewegung seiner eigenen Geschlechtsorgane beim Rennen zu beobachten bereitete ihm plötzlich starke sexuelle Gefühle. Insbesondere da ihm Marcel noch weitere Videos mit Zoom und Slowmo geschickt hatte. Das war schon fast Porno-Niveau. Keuchend spritzte Stefan von seinem eigenen Anblick erregt ab und schlief dann schnell ein.
Leider startete der nächste Tag auch nicht besonders angenehm. Bein Frühstück stellte Stefans Mutter viele unangenehme Fragen, weil sie erstmals die neuen Nikes an Stefans Füßen entdeckt hatte. Sie hatte gar Angst, Stefan könnte wegen der schlechten finanziellen Lage der Familie angefangen haben zu klauen.
Die Erklärung, dass ein Mitschüler sich bei der Größe vertan und Stefan die Schuhe geschenkt hatte, weckte doch erhebliche Zweifel bei Stefans Mutter. Es war zwar immerhin die halbe Wahrheit, doch an so viel Großzügigkeit wollte Stefans Mutter nicht so recht glauben. Aber Stefan konnte seiner Mutter auch nicht erzählen, was er als weitere Gegenleistung getan hatte. Die Situation blieb unangenehm und Stefans Mutter misstrauisch. Doch sie musste zur Arbeit, sodass zu Stefans Erleichterung die Befragung ein vorläufiges Ende fand.
Nachdem Stefan das Frühstücksgeschirr abgewaschen und weggeräumt hatte, war es auch für ihn so weit, sich auf den Weg zum Schulbus zu machen. Zu seiner Freude begegnete er im Treppenhaus wieder Lars, der ihn mit einem freundlichen Lächeln begrüßte. Das war der erste angenehme Moment des Tages.
„Und, hat sich die Lage in der Schule wieder beruhigt?“, fragte Lars, offensichtlich auf ein Ja hoffend.
„Nein, ganz im Gegenteil, gestern haben sie nach dem Sportunterricht, während ich geduscht habe, meine Sachen an die Bushaltestelle gebracht, sodass ich dann nackt zum Bus rennen musste“, gestand Stefan seine neue Erniedrigung. Von Björns Fotoshooting erwähnte er lieber erst einmal nichts.
„Wow, krass“, kommentierte Lars.
„Und inzwischen gehen auf WhatsApp Videos und Bilder davon rum“, fügte Stefan hinzu.
„Du Armer. Sieht man sehr viel auf den Videos?“, erkundigte sich Lars mitfühlend.
„Alles“, bestätigte Stefan, „wenn du mir vertraust und mir deine Nummer gibst, kann ich dir mal ein Beispiel schicken.“
„Echt?“, fragte Lars erstaunt, „das kostet dich doch viel mehr Vertrauen, immerhin hast du dann lediglich meine Telefonnummer, ich habe dann Nacktaufnahmen von dir.“
„Ich weiß, aber die verbreiten sich sowieso, und du hast mich schon beim Wichsen gesehen, ist also halb so schlimm, und...“, Stefan zögerte kurz, „ich vertraue dir, keine Ahnung warum, aber vor dir schäme ich mich viel weniger als vor den anderen.“
„Oh, welche Ehre“, bedankte sich Lars, „ich werde auch keinen Unfug damit machen.
Während Stefan das erste Video an Lars schickte, pochte sein Herz heftig und es wurde schnell eng in seiner Hose. Noch mehr stieg Stefans Puls, als er beobachtete, wie sich Lars das Video auf seinem Handy anschaute.
„Woah, abgefahren, krass, wie geil ist das denn, hammer“, kommentierte Lars und seine Hand fuhr kurz in seinen Schritt.
Im nächsten Augenblick zuckte Lars‘ Hand wieder zurück, er wirkte leicht erschrocken und schaute in Stefans Richtung: „Entschuldigung, ich hab‘ da wohl etwas die Kontrolle verloren, ich wollte nicht so respektlos sein und dich beleidigen.“
„Schon gut. Ich betrachte deine Begeisterung nicht als Beleidigung, ganz im Gegenteil. Oh Mist, ich muss zum Bus“, antwortete Stefan, der fast die Zeit vergessen hätte.
„Ich wünsche dir heute einen guten Tag ohne Mobbing“, rief ihm Lars noch hinterher, während Stefan einen ungeplanten Sprint zur Bushaltestelle hinlegen musste.
„Wenigstens bin ich jetzt wach“, dachte sich Stefan, als er die Bushaltestelle noch rechtzeitig erreichte.
Im Bus saß Stefan wieder mit steifem Glied in seiner Hose, während er Lars auch noch die Zoom- und Slowmo-Aufnahmen schickte. Warum er das tat, konnte sich Stefan selbst kaum erklären, aber er hatte ein starkes Gefühl von Vertrauen gegenüber Lars.
Als Stefan das Schulgelände betrat, war er selbst neugierig, was der Tag ihm wohl an neuen Herausforderungen bringen würde.
Es fühlte sich alles sehr seltsam an. Sein Orgasmus war zwar stark, aber in letzter Konsequenz stellte sich die gewohnte Befriedigung nicht ein, weil er das Abspritzen nicht wie üblich mit der Hand hatte unterstützen können. Sein Glied zuckte und tropfte immer noch.
Nach einigen Momenten wurde Stefan klar, dass er aus dieser peinlichen Stellung herauskommen musste. Ihm fiel auch der angekündigte Tischtennisverein wieder ein, dessen Mitglieder jeden Moment kommen konnten. Nicht auszudenken, wenn jemand in diesem Moment die Halle betreten und Stefan direkt vor der Eingangstür so pervers nackt auf dem Gymnastikball liegen sehen würde.
Als Stefan vom Gymnastikball heruntergerollt war, suchte er nach irgend etwas, um das Sperma abzuwischen, aber er war einfach nur splitternackt und kein Stück Stoff war in der Nähe.
Jonas verließ die Umkleide mit seiner Tasche und gönnte sich im Vorbeigehen noch einen langen Blick auf den nackten, spermabeschmierten Stefan.
„Jonas, hast du ein Taschentuch für mich?“, fragte Stefan hoffnungsvoll.
Doch Jonas tat so, als hätte er Stefan gar nicht gehört und ging mit seiner üblichen Teilnahmslosigkeit an Stefan vorbei.
„He, Jonas!“, rief Stefan lauter. Jonas schaute sich nervös um: „Ich möchte keinen Ärger mit den anderen.“
„Aber“, versuchte Stefan ihn zu überzeugen, doch Jonas öffnete die Tür nach draußen und verließ einfach die Sporthalle, als gäbe es da gar keinen verzweifelten, spermabeschmierten Stefan, der um ein wenig Hilfe bettelte.
Zu Stefans Schrecken kamen nun auch Björn und Rüdiger mit ihren Taschen aus der Umkleide. Stefan sprang vom Boden auf und lief ihnen entgegen: „Wo sind meine Sachen?“
„Wie, du weißt nicht, wo deine Sachen sind? Du solltest wirklich besser darauf aufpassen“, witzelte Rüdiger zynisch.
„Warum schaust du nicht an deinem Platz nach, wo du sie gelassen hast?“, fragte Björn.
„Ah“, antwortete Stefan und rannte schnell zur Umkleidekabine. Er glaubte nun wirklich, die beiden hätten seine Sachen nur kurz versteckt und sie nun wieder an den richtigen Platz zurückgestellt. Doch in der Umkleidekabine blickte Stefan enttäuscht auf eine leere Bank.
„Wenn du wüsstest, wie erbärmlich du aussiehst“, lästerte Oliver, der nun auch seine Tasche nahm und ging.
Stefan rannte an Oliver vorbei. Björn und Rüdiger hatten bereits die Ausgangstür geöffnet.
„Meine Sachen sind nicht da!“, schrie Stefan panisch.
„Na, so ein Unglück aber“, kicherte Rüdiger.
„Du hast es versprochen, sogar schriftlich“, wandte sich Stefan direkt an Björn.
„Ich mag‘ es, wenn du so verzweifelt bist“, lachte Björn.
„Ich habe alles gemacht, was ihr verlangt habt, obwohl es saupeinlich war“, erinnerte Stefan an die vorangegangene Aktion.
„Das Abspritzen war nicht perfekt auf Kommando“, tadelte Rüdiger.
„Deswegen könnt ihr mir doch nicht meine Sachen wegnehmen“, protestierte Stefan.
„Also gut, du bekommst deine Sachen zurück, aber weil du den Orgasmus nicht perfekt auf Kommando geliefert hast, bekommst du die Sachen auch nicht perfekt auf die Bank geliefert. Strafe muss sein“, erklärte Björn fies grinsend.
„Was soll das heißen?“, fragte Stefan besorgt.
„Nun, während du geduscht hast, hat Rüdiger schnell deine Sachen zur Bushaltestelle gebracht. Wenn sie niemand mitgenommen hat, findest du sie da“, erläuterte Björn.
„Aber ich kann doch nicht…“, entfuhr es Stefan voller Schrecken.
„So wie ich es sehe, hast du genau zwei Möglichkeiten“, sagte Rüdiger ruhig und schaute noch einmal auf seine kalifornische Armbanduhr, „entweder, du rennst sofort los, sammelst deine Sachen ein und bekommst mit etwas Glück noch deinen Bus, oder du bleibst hier stehen und lässt dir eine kreative Erklärung für deinen Zustand gegenüber den Leuten vom Tischtennisverein einfallen.“
Mit diesen Worten verließen Björn und Rüdiger die Sporthalle, zusammen mit Oliver.
Stefan stand wie versteinert da, er fühlte sein Herz bis zum Hals schlagen. Er konnte doch nicht nackt auf die Straße rennen. Und wenn Björn wieder gelogen hatte, und seine Sachen gar nicht an der Bushaltestelle waren? Dann würde er nackt an der Bushaltestelle stehen.
Aber in der Halle zu bleiben, wo ihn jeden Moment wildfremde Leute von diesem Tischtennisverein sehen würden, war auch keine Lösung. Der Blick auf die Uhr in der Halle sagte ihm, dass sein Bus in zwei Minuten fahren würde. Die Bedenkzeit lief ab.
Während Stefan verzweifelt überlegte, ging auch Christopher an ihm vorbei, grinste noch einmal schadenfroh in Stefans Richtung und verließ die Sporthalle.
Stefan holte tief Luft, es gab keine andere Lösung, er musste da jetzt durch zur Bushaltestelle rennen, bevor die Leute vom Tischtennisverein kamen.
Er öffnete die Tür, rannte los, über den Flur, öffnete mit Schwung die Außentür. Nun war er splitternackt auf dem Schulhof. Es kribbelte am ganzen Körper vor Aufregung. Sein Glied war nach dem Orgasmus nicht mehr steif, aber immer noch dick geschwollen, viel stärker, als Stefan lieb sein konnte.
Stefan rannte weiter. Wenigstens konnte er relativ sicher sein, dass außerhalb der Pausenzeit und am Nachmittag keine Schüler mehr auf dem Gelände waren, vor allem keine jüngeren. Lediglich diejenigen, die länger geblieben waren, um sein Fotoshooting zu verfolgen, waren noch auf dem Schulgelände unterwegs in Richtung Heimat. Und die wussten schließlich, warum Stefan nackt über das Schulgelände rannte.
Auf seinem Weg überholte Stefan zuerst Christopher, der die Halle gerade erst verlassen hatte, als Stefan noch darüber nachdachte, was er tun sollte.
„Nacktarsch!“, rief Christopher laut und begann zu lachen.
Als nächstes holte Stefan Rüdiger, Björn und Oliver ein. Beim Überholen hörte er schallendes, fast pubertär hysterisches Lachen.
„Lauf Stefan, lauf!“, rief ihm Rüdiger hinterher.
Und natürlich lief Stefan weiter und schob alle Gedanken zur Seite. Auf der Treppe zur öffentlichen Straße hin überholte er auch Jonas, der gleich rechts abbiegen würde, weil er in einer anderen Richtung wohnte.
„Feige Sau! Nicht mal ein Taschentuch!“, jammerte Stefan im Vorbeirennen enttäuscht, aber lautstark.
„Geh weg von mir, du Opfer, ich will keinen Ärger“, schrie Jonas aufgeregt. Man merkte ihm die Angst und Verzweiflung an. Vermutlich hätte er Stefan sogar gerne geholfen, denn er war kein schlechter Charakter, aber die Angst vor der Rache durch marcels Clique stand ihm benso im Gesicht geschrieben.
Stefan hatte keine Zeit, mit Jonas zu diskutieren, zumal er auch trotz aller Enttäuschung ein wenig Verständnis für Jonas‘ schwierige Lage hatte. Der Bus konnte jeden Moment kommen. Er bog links auf den öffentlichen Gehweg ein. Zum Glück war nicht allzu viel los. Aber stolze 400 Meter und eine Fußgängerampel trennten ihn von der Bushaltestelle, an der hoffentlich seine Sachen auf ihn warteten.
In Rekordgeschwindigkeit überholte Stefan eine ältere Dame mit Einkaufstaschen. Sie würde maximal seinen nackten Hintern zu sehen bekommen, beruhigte sich Stefan. So schnell ihn seine nackten Füße über das Gehwegpflaster trugen, rannte Stefan weiter.
Der nächste Überholvorgang gelang weniger souverän. Ein junger Mann mit eher südländischem Aussehen hörte wohl das leise Geräusch von Stefans nackten Füßen hinter sich und drehte sich instinktiv um. In Sekundenbruchteilen fiel sein Blick in Stefans Schritt, wo das immer noch deutlich vergrößerte Glied mit jedem Schritt hin- und hergeschleudert wurde.
„He!“, rief der Mann mit weit aufgerissenen Augen.
Auch wenn Stefan nicht deuten konnte, ob das nun eher Begeisterung oder Tadel ausdrückte, wich er aus und rannte an dem Mann vorbei. Nächstes Etappenziel war die Fußgängerampel, die natürlich rot zeigte. Keuchend drückte Stefan auf den Knopf und hoffte, die Ampel würde schnell grün werden.
Die Zwangspause nutzte Stefan, um zur Bushaltestelle zu schauen. Sein Ziel war nun in Sichtweite und zu seiner Freude entdeckte Stefan seine Schul- und seine Sporttasche. Weniger begeisternd fand Stefan allerdings, dass an der Bushaltestelle sehr viele Schüler standen, die auf den Bus warteten. Das war für die Zeit nicht ungewöhnlich, aber er würde gleich auf sie alle ganz nackt zurennen müssen. Und die ersten hatten ihn bereits entdeckt, denn sie zeigten mit den Fingern in seine Richtung.
„He, was machst du denn da?“, hörte Stefan von der Seite den Südländer, der inzwischen wieder näher herangekommen war, nachdem Stefan ihn zuvor überholt hatte. Der Tonfall hörte sich durchaus streng und vorwurfsvoll an, vielleicht auch empört, aber er glotzte auch sehr auffällig auf Stefans Geschlechtsorgane.
Stefan war es sehr unagenehm, dass sein Glied einfach nicht richtig schlaff werden wollte. Auch die Spitze seiner Eichel schaute noch aus der geöffneten Vorhaut heraus und das Glied war deutlich vergrößert, auch wenn es zum Glück nicht auch noch hochstand. Nervös schaute Stefan zur Ampel und hoffte, dass sie grün wird, bevor ihn der Typ endgültig erreicht.
Zu seinem Entsetzen sah Stefan auch noch den Bus ankommen. Und der Südländer kam weiterhin immer näher. Endlich wurde die Ampel für die Autofahrer gelb. Die zwei Autos vor dem Bus bremsten. Stefan atmete erleichtert auf, der Bus musste nun an der Ampel halten. Die Ampel für die Autofahrer wurde rot. Der Bus kam zum Stehen. Der Busfahrer konnte Stefan nun sehen, wie er nackt und mit, nach dem intensiven, aber dennoch unbefriedigenden, Orgasmus, immer noch vergrößertem Glied an der Ampel stand. Und der Busfahrer starrte Stefan intensiv an, ebenso die PKW-Fahrer.
„Warum bist du nackt?“, fragte der Südländer wieder vorwurfsvoll. Er war nur noch einen Schritt von Stefan entfernt. Nicht einmal jetzt, wo er wartend an der Ampel unruhig von einem Bein auf das andere trat, was ihm wenigstens die Illusion zu laufen gab und seine Nervosität etwas senkte, kam es Stefan in den Sinn, seine Geschlechtsteile mit seinen Händen zu verdecken.
Irgendwie war es ohnehin sinnlos, weil ihn doch sowieso schon alle splitterfasernackt gesehen hatten, und bei der immer noch deutlichen Vergrößerung seines Penis würden die Hände vielleicht auch nicht alles verbergen können. Nicht zuletzt würde es sehr albern aussehen, mit den Händen zwischen den Beinen herumzustehen. Den letzten Grund, dass es ihm eventuell sogar eine gewisse Erregung und sexuelle Lust bescherte, sich allen so auszuliefern, mochte sich Stefan selbst nicht eingestehen.
Da alle Autos standen, wartete Stefan nicht mehr auf das grüne Licht der Fußgängerampel. Er rannte los, über die Straße, jetzt war er sozusagen auf der Zielgeraden. Noch 200 Meter bis zu seinen Sachen, zur Bushaltestelle, und der Bus stand noch an der roten Ampel. Stefan fühlte, wie sein Glied von einer Seite auf die andere Seite geschleudert wurde, er konnte sich vorstellen, wie peinlich das aussehen musste, aber seine einzige Chance war nun, zu rennen, so schnell er nur konnte, egal wie unangenehm das eigentlich war und wie peinlich es vermutlich aussehen würde.
Weil sie ihn so früh an der Ampel entdeckt hatten, hatten etliche Schüler an der Haltestelle ihre Handys gezückt und filmten und fotografierten Stefan, wie er auf sie zu rannte. Und je näher Stefan der Bushaltestelle kam, desto besser würden die Videoaufnahmen werden. Doch darüber konnte sich Stefan in diesem Moment keine Gedanken machen. Er musste auf die ihm entgegen gehaltenen Handykameras zurennen, ob es ihm nun gefiel oder nicht.
Rechtzeitig entdeckte Stefan noch Rüdigers letzte Gemeinheit. Seine Unterhose hing am Mast des Haltestellenschilds. Mit einem gewaltigen Sprung zum Abschluss des Spurts schnappte sich Stefan seine Unterhose. Um sich herum hörte er schallendes Gelächter und fiese Kommentare. Doch auch das musste Stefan ignorieren. Während er seine Unterhose anzog, hoffte er, dass der nach seinem heftigen Sprint ausbrechende Schweiß das Sperma auf seinem Körper halbwegs kaschieren würde.
Zu seinen übrigen Sachen musste sich Stefan den Weg durch die Menge bahnen, die bereits in Richtung Bordsteinkante drängte, weil in diesem Moment der Bus einfuhr. Einige Schüler nutzten die gelegenheit, um im Vorbeigehen völlig ungeniert und ohne um Erlaubnis zu fragen noch ein paar Nahaufnahmen von Stefans Geschlechtsteilen zu machen.
Erleichtert sah Stefan seine Nikes in der Sporttasche. Auch seine Fahrkarte steckte am gewohnten Platz in seiner Schultasche. So schnell er konnte schlüpfte er immer noch vor Anstrengung schaufend ind seine ausgeleierte Boxershorts. Seine übrigen Kleidungsstücke konnte er nur noch aufsammeln und notdürftig im Arm festhalten. Als Letzter stieg Stefan in den Bus, gerade noch rechtzeitig. Der Busfahrer schaute ihn streng an, als er ihm die Fahrkarte vorzeigte.
„Normalerweise darf ich dich so gar nicht mitnehmen, in den Beförderungsbedingungen steht, dass die Fahrgäste vollständige Oberbekleidung tragen müssen“, erklärte der Busfahrer mit strengem Blick.
„Oh, bitte, der Sportunterricht hat heute länger gedauert, ich zieh‘ mich sofort an“, bettelte Stefan.
Der Busfahrer grinste und musterte Stefan noch einmal von Kopf bis Fuß mit seinen Blicken: „Muss ja eine sehr interessante Übung gewesen sein, die ihr da im Sportunterricht gemacht habt.“
„Ja, sehr außergewöhnlich“, schnaufte Stefan, halb vom Sprint außer Atem, halb vor Peinlichkeit. Zudem hatte Stefan das gefühl, sein Glied würde schon wieder etwas stärker anschwellen, was so kurz nach dem Orgasmus eigentlich gar nicht passieren dürfte.
„Na, meinetwegen“, lachte der Busfahrer, „aber gleich anziehen.“
Stefan ging am Busfahrer vorbei und die Tür schloss sich. Unter lautem Gelächter und entsprechenden Kommentaren zog sich Stefan mitten im Bus an. Das war im fahrenden Bus im Stehen gar nicht so einfach, aber wer als Letzter in den Schulbus steigt, hat natürlich keine Chance auf einen Sitzplatz. Mit einiger unfreiwilliger Komik schaffte es Stefan schließlich, sich stehend im fahrenden Bus anzuziehen. Stefan versuchte zu ignorieren, dass er auch dabei gefilmt und fotografiert wurde.
„Guck‘ mal, wie sein Ding wedelt“, lachte ein Schüler und hielt dem anderen sein Handy hin.
„Krass, schickst du mir das?“, fragte der andere.
„Klar“, sagte der Erste und tippte auf das Display.
So bekam Stefan unfreiwillig mit, wie das peinliche Video von seinem nackten Sprint zum Bus anfing, sich zu verbreiten. Und er wusste, dass er nichts tun konnte, um es zu stoppen. Und ihm war auch klar, dass noch viel schlimmere Aufnahmen im Besitz seines Dauergegners Björn waren.
„Du hast da was in den Haaren“, rief jemand.
Stefan fasste in seine Haare und fühlte es feucht, schmierig und klebrig zwischen seinen Fingern. Als er die Hand zur Nase führte, wurde die Befürchtung zur Gewissheit, bei seinem intensiven Orgasmus war auch Sperma in den Haaren gelandet.
„Oh, zu viel Haargel“, sagte Stefan verlegen.
„Yo, Haargel, du Penner, sieht jeder Mann sofort“, rief der Unbekannte zurück und wieder füllte wildes Gelächter den Bus.
Mit rotem Kopf und brennendem innerem Schamgefühl stürmte Stefan schließlich aus dem Bus und lief so schnell er konnte nach Hause. Dort warf er sich erst einmal auf sein Bett und zog sich die Decke über den Kopf. Soweit hatte er nie gehen wollen, heute war die Aktion komplett außer Kontrolle geraten.
Er würde Marcel bitten müssen, dass er die Weitergabe von Björns Fotos verhindert. Er würde von Marcel mehr Geld verlangen, weil er diesmal deutlich mehr getan hatte als beim letzten Mal für 100 Euro. Schlimm genug, wenn das Video von seinem Sprint zur Bushaltestelle schon außer Kontrolle war.
Aber im Moment wollte Stefan erst einmal die ganze Welt vergessen. Zusammengekauert unter seiner Bettdecke schlief er ein. Später machte er seine Hausaufgaben.
Danach rief Stefan bei Marcel an und schilderte ihm sein Anliegen. Doch die Reaktion war schockierend.
„Geld?“, fragte Marcel spöttisch, „meine Güte Stefan, du weißt ja gar nichts vom Wirtschaftsleben. Wenn jemand ohne Vereinbarung eine Leistung erbringt, dann kann er dafür kein Geld verlangen. Wir hatten keine Vereinbarung, also gibt es auch kein Geld. Ganz im Gegenteil, demnächst weiß ich, dass ich mehr von dir verlangen kann, es hat dir offensichtlich Spaß gemacht, dich von Björn fotografieren zu lassen.“
„Nein, hat es nicht“, protestierte Stefan.
„Das sieht auf den Fotos aber anders aus, ich hab‘ sie natürlich schon gesehen“, lachte Marcel, „und dein Sprint-Video verbreitet sich auch schon in diversen WhatsApp-Gruppen an unserer Schule. Sieht krass aus.“
„Was?“, rief Stefan.
„Ach, schade, dass du als Außenseiter sowas gar nicht mitbekommst. Warte, ich schick‘s dir. Und über die Konsequenzen deiner heutigen Aktion reden wir später“, sagte Marcel mit zynischem Unterton und beendete das Telefongespräch.
Wenige Sekunden später erhielt Stefan eine WhatsApp-Nachricht von Marcel mit dem Video. Stefan fühlte wieder dieses glühende Schamgefühl, als er sich da selbst rennen sah. Es sah noch peinlicher aus, als er es sich vorgestellt hatte. Stefan war am Boden zerstört.
Doch zu seiner eigenen Verwunderung änderten sich seine Gefühle im Laufe des Abends. Als Stefan vor dem Einschlafen noch einmal das Video anschaute, überkam ihn das dringende Bedürfnis, zu onanieren, weil ihn der Anblick erregte, wie er da nackt mit seinem angeschwollenen Glied und der freiliegenden Eichelspitze am Gehweg entlangrannte, genau auf die Kamera zu. Die Bewegung seiner eigenen Geschlechtsorgane beim Rennen zu beobachten bereitete ihm plötzlich starke sexuelle Gefühle. Insbesondere da ihm Marcel noch weitere Videos mit Zoom und Slowmo geschickt hatte. Das war schon fast Porno-Niveau. Keuchend spritzte Stefan von seinem eigenen Anblick erregt ab und schlief dann schnell ein.
Leider startete der nächste Tag auch nicht besonders angenehm. Bein Frühstück stellte Stefans Mutter viele unangenehme Fragen, weil sie erstmals die neuen Nikes an Stefans Füßen entdeckt hatte. Sie hatte gar Angst, Stefan könnte wegen der schlechten finanziellen Lage der Familie angefangen haben zu klauen.
Die Erklärung, dass ein Mitschüler sich bei der Größe vertan und Stefan die Schuhe geschenkt hatte, weckte doch erhebliche Zweifel bei Stefans Mutter. Es war zwar immerhin die halbe Wahrheit, doch an so viel Großzügigkeit wollte Stefans Mutter nicht so recht glauben. Aber Stefan konnte seiner Mutter auch nicht erzählen, was er als weitere Gegenleistung getan hatte. Die Situation blieb unangenehm und Stefans Mutter misstrauisch. Doch sie musste zur Arbeit, sodass zu Stefans Erleichterung die Befragung ein vorläufiges Ende fand.
Nachdem Stefan das Frühstücksgeschirr abgewaschen und weggeräumt hatte, war es auch für ihn so weit, sich auf den Weg zum Schulbus zu machen. Zu seiner Freude begegnete er im Treppenhaus wieder Lars, der ihn mit einem freundlichen Lächeln begrüßte. Das war der erste angenehme Moment des Tages.
„Und, hat sich die Lage in der Schule wieder beruhigt?“, fragte Lars, offensichtlich auf ein Ja hoffend.
„Nein, ganz im Gegenteil, gestern haben sie nach dem Sportunterricht, während ich geduscht habe, meine Sachen an die Bushaltestelle gebracht, sodass ich dann nackt zum Bus rennen musste“, gestand Stefan seine neue Erniedrigung. Von Björns Fotoshooting erwähnte er lieber erst einmal nichts.
„Wow, krass“, kommentierte Lars.
„Und inzwischen gehen auf WhatsApp Videos und Bilder davon rum“, fügte Stefan hinzu.
„Du Armer. Sieht man sehr viel auf den Videos?“, erkundigte sich Lars mitfühlend.
„Alles“, bestätigte Stefan, „wenn du mir vertraust und mir deine Nummer gibst, kann ich dir mal ein Beispiel schicken.“
„Echt?“, fragte Lars erstaunt, „das kostet dich doch viel mehr Vertrauen, immerhin hast du dann lediglich meine Telefonnummer, ich habe dann Nacktaufnahmen von dir.“
„Ich weiß, aber die verbreiten sich sowieso, und du hast mich schon beim Wichsen gesehen, ist also halb so schlimm, und...“, Stefan zögerte kurz, „ich vertraue dir, keine Ahnung warum, aber vor dir schäme ich mich viel weniger als vor den anderen.“
„Oh, welche Ehre“, bedankte sich Lars, „ich werde auch keinen Unfug damit machen.
Während Stefan das erste Video an Lars schickte, pochte sein Herz heftig und es wurde schnell eng in seiner Hose. Noch mehr stieg Stefans Puls, als er beobachtete, wie sich Lars das Video auf seinem Handy anschaute.
„Woah, abgefahren, krass, wie geil ist das denn, hammer“, kommentierte Lars und seine Hand fuhr kurz in seinen Schritt.
Im nächsten Augenblick zuckte Lars‘ Hand wieder zurück, er wirkte leicht erschrocken und schaute in Stefans Richtung: „Entschuldigung, ich hab‘ da wohl etwas die Kontrolle verloren, ich wollte nicht so respektlos sein und dich beleidigen.“
„Schon gut. Ich betrachte deine Begeisterung nicht als Beleidigung, ganz im Gegenteil. Oh Mist, ich muss zum Bus“, antwortete Stefan, der fast die Zeit vergessen hätte.
„Ich wünsche dir heute einen guten Tag ohne Mobbing“, rief ihm Lars noch hinterher, während Stefan einen ungeplanten Sprint zur Bushaltestelle hinlegen musste.
„Wenigstens bin ich jetzt wach“, dachte sich Stefan, als er die Bushaltestelle noch rechtzeitig erreichte.
Im Bus saß Stefan wieder mit steifem Glied in seiner Hose, während er Lars auch noch die Zoom- und Slowmo-Aufnahmen schickte. Warum er das tat, konnte sich Stefan selbst kaum erklären, aber er hatte ein starkes Gefühl von Vertrauen gegenüber Lars.
Als Stefan das Schulgelände betrat, war er selbst neugierig, was der Tag ihm wohl an neuen Herausforderungen bringen würde.
sehr geil die geschichte wird immer besser. freue mich schon auf die nächsten teile
AntwortenLöschensaugeile geschichte, hoffe es kommen noch viele teile, dieser teil ist der bisher beste
AntwortenLöschengruß
lars
Habe die Geschichte früher schon mit Begeisterung gelesen aber mit den Neuerungen gefällt sie mir noch besser. Weiter so !!!!
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