Zwar hatte Stefan bereits im Bus leichtes Kichern vernommen und auch auf einigen Handydisplays Bilder und Videos von seinem unfreiwilligen Flitzerauftritt erblickt, aber insgesamt verlief die Busfahrt vergleichsweise ruhig. Alle waren wohl mehr mit den Bildern und Videos auf ihren Handys beschäftigt.
Allerdings gab es auch den ein oder anderen verstohlenen Blick auf das Original, das sich wieder steif und hart als Umriss in Stefans Jeans abzeichnete. Warum Stefan sich keine Mühe mehr gab, es zu verstecken, wusste er selbst nicht so genau, es passierte ganz einfach, geradezu automatisch.
Auf dem Schulgelände ging es dann schon ganz anders zur Sache. Schon bald hörte Stefan den ersten lauten Ruf: „Hey, da kommt der Wackelpimmel!“
„Das ist doch der Ständer-Stefan, der Typ ist total notgeil und hat den ganzen Tag `nen Harten in der Hose“, korrigierte ein anderer.
„Aber im Video wackelt er“, beharrte der erste und hielt den anderen sein Smartphone vor die Nase.
„Sonst wäre das auch nicht jugendfrei“, lachte ein dritter, älterer Mitschüler.
„Guck‘ mal, wie geil der Penner nach seiner Unterhose hüpft, der is‘ echt voll peinlich“, tönte es aus einer anderen Ecke.
Stefan versuchte, die Kommentare so gut wie möglich zu ignorieren und ging zielstrebig zu seinem Unterrichtsraum. Er merkte, wie die vielen Sprüche langsam dafür sorgten, dass er äußerlich rot anlief vor Scham, aber innerlich schon fast wieder geile Gefühle bekam. Allerdings konnte er im Klassenzimmer, wo er auf alle Beteiligten von gestern treffen würde, noch weniger erwarten, nicht mit seinen Erlebnissen konfrontiert und gedemütigt zu werden.
„Ah, der Ständer-Stefan, schon wieder hart in der Hose?“, begrüßte Rüdiger laut und anzüglich den gerade durch die Türe kommenden Stefan.
„Nö, kann ja nicht ständig hart sein“, wiegelte Stefan ab.
„Das schauen wir uns in der Pause natürlich wieder etwas genauer an“, kündigte Rüdiger dreist die nächste Erektionskontrolle an. Stefan ignorierte die Ankündigung und ging weiter zu seinem Platz.
„Wann schickst du eigentlich die richtig harten Fotos rum?“, wandte sich Rüdiger an Björn.
„Da musst du dich noch gedulden“, erklärte Björn und Stefan war für einen kurzen Augenblick erleichtert. Die Softcore-Flitzeraufnahmen waren ihm schon peinlich genug.
„Hä?“, zeigte sich Rüdiger verwundert.
„Ich bin mit verschiedenen Pornovertrieben im Gespräch. Die Kamera war teuer, da will ich mit den Bildern erstmal Kohle machen“, erzählte Björn mit einer unglaublichen Beiläufigkeit, als wäre das die normalste Sache der Welt.
„Ach so“, stellte Rüdiger fest und grinste begeistert, „also richtig offiziell als Wichsvorlage?“
„Ja, seine Bilder werden dann erst einmal auf teuren Bezahlseiten zum Download angeboten, solange sie noch frisch sind und die Schwulen dafür ordentlich Moneten lockermachen. Vielleicht kommt er auch in Printmedien, Kalender und so Zeugs, oder Pornozeitungen für Frauen. Aber Schwule sind die Hauptkundengruppe. Das meiste Geld wird in den ersten drei Monaten gemacht, danach verbreiten sich die Bilder erfahrungsgemäß auch auf kostenlosen Wichsseiten, hat man mir gesagt. Ich denke mal, spätestens im Herbst hat hier jeder auch die Hardcore-Bilder auf seinem Handy“, schilderte Björn fies grinsend seine Pläne.
„Krass, das ist noch derber als die Bilder einfach so rumzuschicken“, fand Rüdiger durchaus Gefallen an den weiteren Plänen.
Stefan blickte zu Jonas, der wie immer so unbeteiligt wie möglich zu wirken versuchte, während er gleichzeitig die Ohren spitzte. Der Gesichtsausdruck war eher enttäuscht, offensichtlich hätte Jonas die Nacktfotos von Stefan gerne früher zu sehen bekommen. Dagegen war Stefan über den zeitlichen Aufschub durchaus froh, auch wenn ihm klar war, dass die Bilder bereits bald auf Bezahlseiten angeboten würden.
Und irgendwie war er auch noch sauer auf Jonas, da dieser ihm gestern so gar nicht helfen wollte. Von daher war er froh, gerade keinen Ständer in der Hose zu haben, an dem sich Jonas erfreuen könnte, und steuerte zielstrebig seinen Platz an.
Weitere Diskussionen wurden zunächst vom Unterricht unterbrochen. Doch die erste Erektionskontrolle des Tages rückte unaufhaltsam näher. Stefan hatte sich fest vorgenommen, sich diesmal nicht von Rüdiger bequatschen zu lassen und auf dem Weg zur Toilette heute keinen Ständer zu bekommen.
„Wow, Stefan, hast du dir schon mal ausgemalt wie das aussehen würde? Du, als Atlas, nackt und mit hartem Ständer, so als Hochglanz-Bild, Großformat auf einem schwulen Porno-Kalender?“, begann Rüdiger sofort nach dem Unterricht sein bewährtes Spiel, sexuell anregende Bilder in Stefans Kopf zu erzeugen.
„Rüdiger, du nervst total“, versuchte sich Stefan zu wehren.
„Schwule Bezahlseiten, Männer bezahlen richtig Geld, um sich deinen Ständer anzuschauen. Wie findest du den Gedanken, eine Wichsvorlage zu sein?“, drängte Rüdiger weiter in Stefans Verstand.
„Schön für sie“, antwortete Stefan beiläufig und versuchte, keine Bilder in seinem Kopf entstehen zu lassen.
„Wir biegen heute mal rechts ab“, sagte Rüdiger überraschend und drängte Stefan in die gewünschte Richtung.
„Was…?“, fragte Stefan verblüfft.
„Ich hab‘ keinen Bock auf die stinkende Pissbude, und die Chicks wollen dich auch mal live sehen“, lachte Rüdiger.
Schlagartig war Stefan nervös und sein Herz pochte. Rüdiger war wirklich unberechenbar. Die Erektionskontrolle würde also heute anders ablaufen als gewohnt.
„Aber, aber...“, protestierte Stefan.
„Kein aber, frische Luft in der Pause ist wichtig“, belehrte Rüdiger und drängte Stefan weiter zum Seitenausgang des Schulgebäudes und hinaus ins Freie.
Als sie sich schließlich auf eine Rabatte mit niedrigen Sträuchern zubewegten, stoppte Stefan: „Das Betreten der Rasenfläche ist doch verboten.“
„Ey, Alda, mach‘ dir net in die Hose, du bist volljährig und heute hat der dicke Grünberger Aufsicht, der holt sich jetzt am Kiosk erstmal süße Gebäckteilchen. Und ob der seine fette Wampe überhaupt hier runter schleppt, ist unwahrscheinlich. No risk, no fun“, motivierte Rüdiger zum Regelbruch und schob Stefan weiter.
Nach einem großen Schritt über die Sträucher bewegten sie sich nun im Niemandsland, auf einer Wiese, die zwischen der Rückseite des Schulgebäudes und der Rückseite eines Bürogebäudes auf dem Nachbargrundstück lag. Als sie schließlich noch um die Ecke gebogen waren, konnte man die Gruppe zumindest vom offiziellen Pausengelände aus nicht mehr sehen.
Stefan versuchte, den Abstand zum Bürogebäude einzuschätzen. Es war schon recht weit, man würde von dort nicht unbedingt Details erkennen, aber wenn er hier die Hose runterlassen müsste, wäre das schon eindeutig erkennbar. Er konnte nur hoffen, dass die Leute dort beschäftigt waren und nicht gerade aus dem Fenster schauten.
„Wir warten noch einen Moment, bis alle Zuschauer da sind, wir mussten uns in mehrere Gruppen aufteilen, um nicht zu sehr aufzufallen“, erklärte Rüdiger.
Stefan war nun verunsichert und nervös, der öffentliche Ort, das Bürogebäude, die ersten Mädchen, die eintrafen, die übliche Jungs-Gruppe um Björn und Rüdiger, ein paar fremde Jungen, die wohl irgendwie informiert worden waren, die Situation war wieder völlig ungewohnt und neu.
„Ich frage mich, für welche Bilder die Schwulen wohl das meiste Geld bezahlen, um sich einen darauf runterzuholen. Ich finde ja den Sprung im Fußballtor sehr dynamisch. Aber auch wie dein Sperma spritzt, im hohen Bogen in den offenen Mund. Erinnerst du dich noch, Stefan, wie du da auf dem Gymnastikball lagst und dein Sperma nicht mehr halten konntest? Wie du gespritzt hast? Diese riesige Samenfontäne, die du nicht halten konntest?“, redete Rüdiger auf den nervösen Stefan ein und legte dabei auch noch freundlich seine Hände auf Stefans Schulter. So konnte sich Stefan endgültig nicht mehr gegen die Bilder in seinem Kopf wehren. Schnell versteifte sich das Glied in seiner Hose.
Stefan seufzte. Er wusste, dass er wieder verloren hatte. Seine Erektion wurde mit jedem Augenblick härter.
„So, ich glaube, es sind alle da. Stefan, mach‘ doch den Chicks die Freude und zeig‘ auch deinen blanken Oberkörper, vielleicht mag ja jemand deine Hühnerbrust“, begann Rüdiger nun endgültig mit der Erniedrigung.
Mit einem leisen Grummeln zog sich Stefan T-Shirt und Unterhemd über den Kopf. Er wusste, dass er keine Hühnerbrust hatte, sondern einen schön definierten Oberkörper. Schnell wurden ihm die Kleidungsstücke aus der Hand genommen und Stefan dachte schon wieder an den Vortag. Der Gedanke, keine Kontrolle über seine Kleidungsstücke zu haben, war sehr unangenehm. Dennoch wurde sein steifes Glied in der Hose dadurch noch mehr mit Blut gefüllt.
„Ich glaube, deine Nippel sind heute spitzer als sonst. Bist du erregt, Stefan?“, bohrte Rüdiger fies grinsend nach, während immer mehr Handys auf Stefan gerichtet wurden, um die Demütigung aufzuzeichnen.
„Na ja, ein bisschen“, räumte Stefan ein und fühlte, wie seine Ohren rot wurden vor Scham.
„Nun, das werden wir gleich genauer sehen. Hat der Ständer-Stefan wieder einen Ständer?“, fragte Rüdiger in die Gruppe, die sich neugierig um Stefan herum geschart hatte.
„Ausziehn! Ausziehn! Ausziehn!“, schallte Stefan der Sprechchor entgegen.
„Für diese besondere Erektionskontrolle solltest du dich ganz nackt ausziehen, Stefan, auch die Schuhe“, ordnete Rüdiger an.
Stefan schaute sich unsicher um. Doch das vielstimmige „Ausziehn!“ ließ keinen Widerspruch zu. Vorsichtig stieg Stefan aus seinen blauen Nikes, streifte die Socken ab und stand barfuß im Gras. Stefan spürte alles viel intensiver als sonst. Was, wenn nun doch ein Lehrer kam? Es sprach alles dafür, die Sache schnell zu erledigen und keinen Widerstand zu leisten. Schnell öffnete er seine Jeans und schob sie mitsamt Unterhose nach unten. Sein vollständig versteifter Penis stand steil nach oben, die Eichel lag zur Hälfte frei.
„Ist das ein Ständer?“, fragte Rüdiger scheinheilig, während die Menge laut grölte.
„Ja, Rüdiger, das ist ein Ständer“, seufzte Stefan.
„Ständer-Stefan! Ständer-Stefan! Ständer-Stefan!“, schallte es aus dem Publikum.
Rüdiger stützte Stefan, während Björn schon an der Hose zerrte, die nur noch an Stefans nackten Fußknöcheln hing. Kaum hob Stefan seine Füße an, war die Hose auch schon ins Publikum verschwunden und Stefan wusste nicht mehr, wo sie sich befand.
„Jetzt, wo der Ständer-Stefan sowieso schon mal nackt ist, und weil er sowieso so gerne einen Ständer hat, soll er ihn auch für euch wichsen?“, heizte Rüdiger die Zuschauer weiter an.
„Wix ihn! Wix ihn! Wix ihn!“, jubelte das Publikum.
„Du hast es gehört, rubbel‘ deine harte Ficklatte, bis du fast kommst, und dann zieh‘ die Vorhaut ganz stramm zurück, damit man die Eichel gut sieht“, befahl Rüdiger.
Nervös und mit immer röter werdendem Kopf nahm Stefan sein Glied zwischen Daumen und Zeigefinger und begann dann, seine Vorhaut gleichmäßig vor und zurück zu bewegen.
„Wix ihn! Wix ihn! Wix ihn!“, feuerten ihn die anderen weiter an. Stefan schaute peinlich berührt zum Bürogebäude. Standen da Leute an den Fenstern? Zumindest, dass er gerade masturbierte, konnte man auch von dort sehen.
„Wie heißt du?“, fragte Rüdiger.
„Ständer-Stefan“, entfuhr es Stefan ganz automatisch und das Lachen wurde lauter und lauter. Stefan war überrascht, dass er seinen Spitznamen selbst, ohne darüber nachzudenken, bestätigt hatte.
Als Stefan schließlich spürte, dass es ihm bald kommen würde, zog er seine Vorhaut noch einmal ganz weit zurück, hielt sie in dieser Stellung einige Augenblicke fest und nahm dann die Hände weg. Sein Glied zuckte und ein dicker Vorsafttropfen fiel mit einem langen Schleimfaden zu Boden.
„Was ist, Ständer-Stefan, warum hörst du auf zu wichsen?“, wollte Rüdiger wissen.
„Es kommt gleich“, murmelte Stefan. Noch immer fiel es ihm sehr schwer, ganz offen und vulgär über sexuelle Dinge zu sprechen, da wirkte seine verklemmte Erziehung noch. Und gerade jetzt, wo es um seine intimsten Körperfunktionen ging, dämpfte das Schamgefühl Stefans Stimme deutlich.
„Ich versteh‘ dich nicht“, schimpfte Rüdiger.
„Mir kommt gleich der Samen“, rief Stefan pflichtbewusst nun ganz laut und alle lachten.
„Gut, dann werden wir jetzt den Brezeltest machen“, kündigte Rüdiger an.
„Brezeltest?“, fragte Stefan erstaunt.
„Ja, wir testen, für wie viele Brezeln dein Ständer geeignet ist“, kicherte Rüdiger und bekam von Björn eine Papiertüte mit Bäckereiaufdruck gereicht.
Unter schallendem Gelächter der Zuschauer nahm Rüdiger die erste Brezel aus der Tüte und schob sie über Stefans erregtes Glied bis zur Wurzel. „Eins!“, zählte er laut.
Stefan kam sich unglaublich dämlich vor, wie er nun nackt und erregt auf der Wiese stand und eine Brezel am Penis hängen hatte.
„Zwei!“, tönte Rüdiger, als die nächste Brezel an Stefans Schaft herabgeschoben wurde.
„Drei!“, verkündete Rüdiger, als er wieder eine Brezel über Stefans Eichel schob und weiter nach unten beförderte.
„Vier! Fünf!“, trieb Rüdiger sein Spiel weiter. Es fühlte sich für Stefan ungewohnt und seltsam an, wie sein Glied von den Brezeln umschlossen wurde und es wurde noch härter und praller, weshalb es vom Gewicht der Brezeln nur wenig nach unten gedrückt wurde.
„Na, da schaut noch ein Stück Eichel raus, aber ob das hält?“, zeigte sich Rüdiger nun skeptisch. Die sechste Brezel blieb kurz an Stefans Eichel hängen, fiel dann aber zu Boden.
„Es bleibt bei fünf. Stefan hat einen Fünf-Brezel-Ständer!“, rief Rüdiger das Endergebnis zum Publikum.
„Brezel-Ständer! Brezel-Ständer! Brezel-Ständer!“, schallte es im Chor, während Stefan sich schämte, mit den fünf Brezeln am erregten Glied nackt auf der Wiese herumzustehen. Er musste sich zu mehreren Seiten drehen, damit jeder gute Bilder vom Brezel-Ständer machen konnte.
„So steil wie ohne Brezeln steht er aber nicht mehr hoch. Fehlt es etwa an Manneskraft?“, kicherte Björn, um Stefan weiter zu demütigen.
Damit reizte Björn allerdings wieder Kathrin, die sich die Vorführung ebenfalls durchaus interessiert angeschaut hatte: „Wie bedauerlich, dass wir nicht feststellen können, wie steil deiner bei dem Gewicht von fünf Brezeln noch stehen würde, weil er dafür leider zu kurz ist, Björn.“
Björn schimpfte ein paar unverständliche Wortfetzen vor sich hin. Einen Angriff auf Katrin wagte er nicht, die letzte Verteidigung von Kathrin war ihm noch in schmerzhafter Erinnerung.
„Die Sau soll abrotzen!“, rief jemand aus der Meute.
„Ja, er soll uns zeigen, wie sein Zeug rauskommt“, stimmte Oliver zu.
„Lass‘ ihn die Brezeln ficken“, brüllte Christopher, „bis er seinen Schleim nicht mehr halten kann!“
„Die Idee gefällt mir“, lachte Rüdiger, „also, Stefan, du hast es gehört, halt die Brezeln mit den Händen fest und zeig‘ mal, wie du ficken kannst.“
Stefan konnte kaum glauben, was er da hörte. Ihm war aber auch klar, dass er keine Wahl hatte. Schließlich konnte er ja nicht nackt zurück in den Unterricht, schon gar nicht mit Brezeln am steifen Glied. Also umgriff er die Brezeln mit den Händen, zog seinen Penis ein wenig zurück und schob sein Becken dann wieder etwas vor.
„Und? Geil?“, fragte Rüdiger erwartungsvoll.
„Geht so“, brummte Stefan.
„Gib dir Mühe! Und vergiss nicht, den Abgang laut und deutlich anzukündigen, damit wir nichts verpassen!“, verlangte Rüdiger.
Während Stefan sein Glied weiter durch die Brezeln schob, geriet Björn so in Begeisterung, dass er laut und schief zu singen anfing: „Wir woll‘n dein Sperma seh‘n, wir woll‘n dein Sperma seh‘n, wir woll‘n, wir woll‘n, wir woll‘n dein Sperma seh‘n!“
Im zweiten Durchgang schlossen sich die meisten Zuschauer an, sodass es klang wie schiefe Fangesänge in einem Fußballstadion. Rüdiger hob währenddessen die heruntergefallene sechste Brezel auf und berührte damit immer Stefans Eichel, wenn sie aus dem Brezeltunnel hervorstieß. Bald wurde die Brezel schmierig und glitschig und die gezielte Berührung an der Eichel steigerte Stefans sexuelle Erregung. Je glitschiger die Brezel wurde, desto intensiver rieb Rüdiger damit an Stefans Eichel, während die singende Menge noch immer forderte, Stefans Sperma sehen zu wollen.
„Es kommt“, keuchte Stefan.
„Was kommt? Sprich mal in ordentlichen Sätzen! Und lauter!“, schimpfte Rüdiger.
„Mein Sperma kommt! Ich bekomme einen Samenerguss! Ich spritze ab!“, schrie Stefan nun laut und deutlich. Der Fangesang verstummte und alle starrten auf seine Gliedspitze, die Stefan wieder aus dem Brezeltunnel nach vorne herausschob. Und dann spritzte der erste Schub Sperma aus Stefans Pissloch heraus.
„Brezelficker! Brezelficker! Brezelficker!“, war der neue Schlachtruf der Zuschauer.
Stefan stieß noch einmal kräftig zu und fühlte, wie der nächste Schub Sperma aus seinem Körper herausspritzte. Rüdiger drehte die Brezel hin und her, damit sie gleichmäßig mit Sperma bespritzt wurde, während Stefan Schub um Schub seines Samens abgab. Stefan hatte sich bereitwillig in die Opferrolle begeben und zitterte am ganzen Körper, weil er abermals einen neuartigen und intensiven Orgasmus erlebte.
Nach dem Orgasmus schaute sich Stefan um, wie er ausgelacht und fotografiert oder gefilmt wurde. Sein Schamgefühl kehrte noch intensiver als sonst nach dem Orgasmus zurück.
„Nimm die Hände weg und warte, bis die Brezeln von selbst abfallen“, teilte Rüdiger die nächste Aufgabe mit.
Mit einem lauten Seufzer gehorchte Stefan. Was ihm zum wiederholten Male große Sorgen bereitete, war die Tatsache, dass er seine Kleidungsstücke schon wieder nicht mehr sehen konnte. Schlimme Erinnerungen an den Vortag wurden in Stefan wach.
„Wo sind meine Sachen?“, fragte Stefan besorgt, während immer noch alle fünf Brezeln an seinem, nun nicht mehr ganz so harten, Penis hingen. Die letzten Tropfen seines Samens traten unwillkürlich aus und Stefans Eichel präsentierte sich feucht und glänzend in der Mittagssonne.
„Die bekommst du, sobald du dein Pausenbrot gegessen hast“, sagte Rüdiger und hielt Stefan die mit seinem eigenen Sperma vollgespritzte Brezel hin.
„Ernährungsberater empfehlen, jeden Bissen 50-mal zu kauen“, spottete Björn.
Unter brüllendem Gelächter nahm Stefan die Brezel und biss hinein. Es war weniger der Geschmack als die Demütigung, die seine Gesichtszüge verzerrte. Lautes Gejohle begleitete Stefan beim Kauen.
„Ich glaube, wir müssen uns beeilen, die Pause ist bald rum“, mahnte Christopher.
„OK, brich die Brezel mal durch und gib mir die Hälfte“, forderte Rüdiger.
Stefan war neugierig, was Rüdiger vorhatte. Dass er selbst von der spermagetränkten Brezel essen würde, erschien Stefan mehr als unwahrscheinlich. Und natürlich hatte Rüdiger auch ganz andere Pläne mit der abgebrochenen Brezelhälfte.
„Jooooooniiiiiiieee“, rief Rüdiger, „du schaust schon die ganze Zeit so sehnsüchtig. Oder hungrig? Beides gut, hier, iss!“
Jonas hob abwehrend die Hände. Trotzdem glaubte Stefan, eine große Neugier in Jonas‘ Blick zu sehen.
„N...n...nein“, stammelte Jonas.
„Hast du vor, an dieser Schule Abitur zu machen?“, fragte Björn grinsend.
„Ja, klar“, antwortete Jonas verwirrt.
„Dann iss, oder dein Leben an dieser Schule wird die Hölle“, verlieh Björn seiner Erpressung Nachdruck.
Während Stefan selbst wieder in seine Hälfte der Brezel biss, beobachtete er Jonas. Irgendwie hatte Stefan das Gefühl, dass Jonas über die Erpressung gar nicht so traurig war. So konnte er seine Neugier befriedigen, ohne sein Gesicht komplett zu verlieren, indem er mit zu viel Neugier oder gar Genuss die Brezel mit Stefans frisch abgespritztem Sperma aß.
Schallendes Gelächter begleitete das Abfallen der ersten Brezel von Stefans erschlaffendem Glied, während er und Jonas die spermagetränkte Brezel mit vereinten Kräften verzehrten. Stefan war fest überzeugt, dass Jonas seinen Ekel vor der Brezel nur spielte.
Die nächsten beiden Brezeln fielen von Stefans erschlaffendem Glied ab und die ersten Zuschauer gingen, weil die Show offensichtlich ihrem Ende entgegenging. Als Jonas und Stefan den letzten Bissen in den Mund nahmen, warf Rüdiger Stefan seine Klamotten vor die Füße und ging ebenfalls.
Stefan schob die letzten zwei Brezeln mit der Hand von seinem Glied und zog seine Unterhose an.
„Danke fürs helfen“, sagte er zu Jonas, der ebenfalls am Gehen war.
„Du Penner! Du Arschloch! Ständig bringst du mich in Schwierigkeiten“, schrie Jonas.
„He, ich hab‘ dich doch nicht gezwungen, mitzukommen und mir auf den Schwanz zu glotzen“, protestierte Stefan.
„Egal! Du bist an allem schuld! Du ganz allein bist schuld! Ich hab‘ mit dem allen hier gar nichts zu tun“, schrie Jonas und lief davon.
Stefan schüttelte den Kopf und zog sich fertig an. Offensichtlich war Jonas noch nicht so weit, sich sein Interesse an Stefans Körper wenigstens selbst offen eingestehen zu können.
Fertig angezogen musste sich Stefan ordentlich beeilen, um noch rechtzeitig zum Unterricht zurückzukommen. Zumindest schaffte es Stefan noch knapp vor dem Lehrer, der ihn bereits skeptisch anschaute. Aber da Stefan noch vor dem Lehrer durch die Türe schlüpfte, war er zumindest zum Unterrichtsbeginn pünktlich, da konnte auch der missmutigste Lehrer nichts daran ändern.
Mit ernster Miene kündigte der Lehrer schlechte Nachrichten an. Zumindest aus Sicht der Schüler klang die schlimme Botschaft dann aber doch recht positiv. Frau Tammelsberger war auf der Treppe mit dem Fuß umgeknickt und ließ sich vorsichtshalber vom Arzt untersuchen. Sie war für den Rest des Tages krankgeschrieben und kurzfristig konnte keine Vertretung gefunden werden. Deshalb musste der Nachmittagsunterricht bedauerlicherweise ausfallen.
Ein freier Nachmittag an einem sonnigen Tag erschien den meisten Schülern gar keine so schlechte Nachricht zu sein, weshalb sich das Mitleid mit der Lehrerin in überschaubaren Grenzen hielt. Bald raunte mehrfach das Wort „Badesee“ durch den Raum.
Nach der letzten Unterrichtsstunde war es dann ausgerechnet Marcel, der Stefan fragte, ob dieser nicht Lust hätte, zum Schwimmen mit an den Badesee zu kommen. Stefan war gar nicht so abgeneigt, immerhin konnte er sich mit dem vielen Bargeld in seiner Tasche sogar mal den Eintritt zum Strandbad leisten. Selbst für ein Getränk oder einen Snack wäre finanziell ausnahmsweise keine Hürde vorhanden, außer einer ganz anderen.
„Ich hab‘ aber keine Badesachen dabei“, fiel Stefan dann doch noch als Hinderungsgrund ein.
„Macht nix, ich muss meine auch noch holen, da bring‘ ich dir was mit“, schlug Marcel vor. Ein wenig unsicher, was die erneute Abhängigkeit von Marcel anging, war Stefan schon. Andererseits freute sich Stefan, dass Marcel auch mal wieder mit ihm redete. Und Lust auf einen Nachmittag am See hatte er auch.
„Wer als Letzter ankommt, muss einen Kasten Bier ausgeben“, rief Björn.
Mit dieser Herausforderung hatten es plötzlich alle sehr eilig, zum Parkplatz zu kommen. Stefan nahm auf dem Beifahrersitz von Marcels BMW M3 Platz und hielt sich vorsichtshalber schon mal am Türgriff fest, was bei Marcels Fahrstil kein Fehler war.
„Du, Marcel, der Umweg zu mir wäre doch gar nicht so groß, da könnten wir doch meine Sachen auch noch holen“, schlug Stefan vor.
„Bist du wahnsinnig? Ich will als Erster ankommen!“, empörte sich Marcel.
„Warum musst du unbedingt der Erste sein? Es reicht doch, nicht Letzter zu sein“, gab Stefan sein Vorhaben noch nicht auf.
„Kein Wunder, dass aus dir nix wird“, stöhnte Marcel, „ich werde Erster und du kannst dankbar sein, dass ich dich mitnehme.“
Marcels Ehrgeiz entsprechend war der Boxenstopp äußerst kurz. Stefan sollte einfach sitzen bleiben, damit er nicht im Weg ist, wie Marcel wenig schmeichelhaft betonte. Marcel rannte ins Haus und kam nach wenigen Augenblicken schon wieder mit einer Tasche herausgestürmt. Die Tasche flog in den Kofferraum und schon ging es mit quietschenden Reifen in Richtung Badesee.
„Warum hast du nur eine Tasche?“, fragte Stefan irritiert.
„Reicht doch für die paar Sachen, eine zweite zu suchen hätte auch zu viel Zeit gekostet“, erklärte Marcel.
Stefan war klar, dass er damit von Marcel abhängig sein würde und dass dieses Kalkül neben dem Zeitfaktor vermutlich auch Marcel durchaus bewusst war. Doch vorerst hoffte Stefan, überhaupt gesund am Badesee anzukommen.
Ein kurzes Stück Autobahn führte aus der Stadt heraus und gerade mal zwei Abfahrten später wäre der Waldsee erreicht.
„Jetzt kann ich dir endlich zeigen, was mein Baby so kann“, schwärmte Marcel, als er die Autobahnauffahrt ansteuerte.
Wie von einem Katapult abgeschossen ging es von der Hälfte des Beschleunigungsstreifens zwischen zwei 40-Tonnern hindurch direkt auf die linke Spur, wo Marcel einem VW Passat durch dichtes Auffahren und intensiven Einsatz der Lichthupe verdeutlichte, dass er noch schneller fahren wollte. Als der Passat das Feld geräumt hatte, beschleunigte Marcel weiter.
„Aaaahhh, geeeiiil, wie ein Orgasmus“, jubelte Marcel. Stefan ließ das Geschehen unkommentiert und klammerte sich an den Türgriff.
Zu Stefans Beruhigung war der Spuk an der zweiten Abfahrt schon wieder vorbei und auch die Demonstration der guten Kurvenlage in der Abfahrt war bald überstanden. Schließlich erreichten sie das Kassenhäuschen in der Einfahrt zum Parkplatz des Badesees, wo Marcel die Parkgebühr und freundlicherweise den Eintritt für beide entrichtete.
Aufmerksam schaute Marcel die anderen geparkten Autos an, bis er seinen BMW M3 in eine Parklücke lenkte. Nach einem weiteren Blick über den Parkplatz riss er die Arme hoch und rief: „Yeah, Erster!“
Stefan schüttelte den Kopf. Dafür riskiert man also sein Leben, das fand er unbegreiflich.
„Bestimmt kommt Björn als Zweiter“, sagte Marcel voraus.
Doch zu Marcels Überraschung folgten Christopher und Oliver, gemeinsam im japanischen Kleinwagen, der durch Sonderlackierung und allerlei Zubehör zwar gut aufgewertet war, aber an der Spitze der Nahrungskette stand natürlich unangefochten Marcels BMW.
Nach einigen Minuten rollte Jonas im grauen VW Polo über den Parkplatz. Stefan musste schmunzeln, sowohl das Auto als auch der Fahrstil passten perfekt zu Jonas‘ übergroßem Bedürfnis, bloß nicht aufzufallen.
Dass Rüdiger finanziell auch nicht gerade in der Oberliga spielte, war durchaus bekannt und es dauerte noch eine ganze Weile, bis der angerostete Renault Twingo sich mit knatterndem Auspuff auf den Parkplatz schleppte. Aber immerhin konnte sich Rüdiger im Gegensatz zu Stefan den Führerschein und ein eigenes Auto leisten, auch wenn es sich schon um ein sehr altersschwaches Exemplar handelte.
Etwas genervt schaute Marcel auf das Display in seinem Armaturenbrett, genauer gesagt auf die Uhrzeit: „Wo bleibt denn bloß Björn?“
Es dauerte tatsächlich noch eine Weile, bis Björn im aufgemotzten AMG Mercedes viel Staub aufwirbelnd über den Parkplatz preschte. Zumindest vom Auto her befand er sich nahezu auf Augenhöhe mit Marcel, von der heutigen Fahrzeit bildete er allerdings das Schlusslicht. Die anderen stiegen schon mal aus ihren Autos.
„Wo bleibst du?“, fragte Marcel.
Björn sprang mit hochrotem Kopf aus seinem Auto und schrie aufgeregt: „Ey, Kacke, ey, ich bin von den Scheiß-Bullen gefickt worden. Hoffentlich kriegt unser Anwalt das hin.“
Rüdiger lachte: „Zumindest ist klar, wer den Kasten Bier bezahlt.“
„Aus dem Weg, Schrottsammler!“, brüllte Björn, als er seine Tasche aus dem Kofferraum holte.
Von Natur aus war Stefan kein schadenfroher Mensch, aber dass Björn vom Schicksal doch immer wieder in seine Schranken verwiesen wurde, amüsierte Stefan doch sehr.
„Wenn der Rost von deiner Dreckskarre auf mein Auto überspringt, verklag‘ ich dich“, schnauzte Björn Rüdiger an.
„Hättest ja nicht neben mir parken müssen“, stellte Rüdiger mit einem gleichgültigen Schulterzucken fest.
„Stefan, wenn du möchtest, kannst du deine Sachen gleich in meinem Kofferraum lassen, dann wird dir nichts gestohlen“, schlug Marcel freundlich vor.
Stefan war von der Idee nicht sonderlich begeistert, immerhin würde er so schon wieder von seiner Kleidung getrennt und völlig vom guten Willen der anderen abhängig. Aber hatte er überhaupt eine andere Wahl, als das Spiel mitzuspielen?
„Oh, danke, Marcel, mein Handy liegt wohl wirklich besser in deinem Kofferraum als auf der Liegewiese“, stimmte Stefan zu, nahm das wertvolle Gerät aus seiner Hose und legte es in Marcels geöffneten Kofferraum. In der Hoffnung, damit durchzukommen, tat Stefan so, als sei er jetzt bereit, zum See zu gehen.
Marcel griff in die Sporttasche und warf Stefan zwei Badelatschen hin: „Die sind von meinem Bruder. Müsste deine Größe sein. Ich denke mal, deine Schuhe waren für deine Verhältnisse auch zu teuer, um sie unbeaufsichtigt zu lassen.“
„Oh, ja, richtig“, bestätigte Stefan und verstaute Schuhe und Strümpfe im Kofferraum. Es fühlte sich komisch an, fremde Badelatschen anzuziehen, aber die scharfkantigen Schottersteine auf dem Parkplatz ließen Stefan nicht die Wahl, einfach barfuß zu gehen.
„Den Rest auch“, sagte Marcel leise, aber sehr bestimmt. Stefan schaute sich unsicher um, die anderen waren nähergekommen, weil sie ahnten, dass Stefan bald wieder Opfer einer Gemeinheit würde.
Zögerlich zog Stefan seine restliche Kleidung aus und legte alles fein säuberlich in Marcels Kofferraum. Nur bei der Unterhose stoppte er, das konnte Marcel doch nicht erwarten, dass er mitten auf dem Parkplatz blankzieht.
„Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit“, stellte Marcel genervt fest.
Aufgeregt streifte Stefan seine Unterhose ab und legte sie in den Kofferraum, den Marcel sofort verschloss. Abgesehen von den Badelatschen splitterfasernackt stand Stefan nun auf dem Parkplatz, die anderen Jungs grinsten und Jonas gaffte schon wieder, dass ihm bald die Augen aus dem Kopf fielen. Aber wahrscheinlich würde er Stefan wieder die Schuld darangeben, wenn es jemandem auffallen sollte, wie Jonas in Stefans Intimbereich starrte.
„Was ist mit der Badehose?“, fragte Stefan vorsichtig. Wenigstens war er nach dem Samenerguss vom Vormittag noch nicht wieder vollständig steif, aber er fühlte, wie sich durch die Aufregung schon wieder das Blut in seinem Penis sammelte.
„Ach, ja, die Badehose, da war ich mir nicht sicher, ob meinem Bruder das recht wäre, wenn ich seine Badehose an fremde Jungs verleihe, ist ja schon sehr intim, der Stoff liegt direkt am Schwanz an“, erklärte Marcel ausweichend.
„Ich kann hier doch nicht nackt rumlaufen“, protestierte Stefan.
„Doch, mir ist beim Packen der Tasche zum Glück eingefallen, dass es hier auch einen textilfreien Liegebereich gibt, und aus der Schule weiß ich ja, dass du kein Problem damit hast, nackt herumzulaufen“, erklärte Marcel.
„Aber wir sind hier auf dem Parkplatz, nicht im textilfreien Liegebereich“, brachte Stefan sein letztes Argument vor, während er erneut das Kribbeln von Angst und Unsicherheit in seinem Bauch fühlte.
„Ja, ja, keine Panik, auf dem Weg kannst du dir natürlich dein Liegehandtuch umbinden“, lachte Marcel und reichte Stefan ein Handtuch aus seiner Tasche.
Die Gruppe setzte sich in Bewegung und fand bald einen Platz auf der Liegewiese, wo sich alle niederließen und ihre Sachen ausbreiteten. Stefan kam sich dabei reichlich seltsam vor, mit nichts als einem Handtuch um die Hüften.
„Du musst noch ein Stück weitergehen, da hinten ist doch der Zaun mit Zeltplane dran, dahinter fängt der textilfreie Bereich an, oben beim Kiosk ist der Durchgang. Du suchst dir einen schönen Platz, legst dein Handtuch auf die Wiese und wir treffen uns dann im Wasser auf der künstlichen Insel. Natürlich die im Textilbereich, aber im Wasser ist keine Barriere“, schilderte Marcel grinsend, was er von Stefan erwartete.
Seufzend machte sich Stefan auf den Weg zum Kiosk. Das Kichern der anderen in seinem Rücken hatte er durchaus vernommen. Bald entdeckte Stefan den Durchgang mit dem Hinweisschild: Ab hier textilfreier Bereich.
Bis jetzt hatte Stefan von FKK oder textilfreiem Baden nur gehört. Jenseits des Begriffs erschien das für ihn so unvorstellbar, dass er sich nie näher damit befasst hatte. Für ihn wäre das bis zu diesem Augenblick niemals in Frage gekommen.
Aber Marcel hatte alles so eingefädelt, dass Stefan keine andere Wahl blieb. Mit einer Mischung aus Angst, Nervosität und Neugier ging Stefan zielstrebig auf den Durchgang im Zaun zu.
Allerdings gab es auch den ein oder anderen verstohlenen Blick auf das Original, das sich wieder steif und hart als Umriss in Stefans Jeans abzeichnete. Warum Stefan sich keine Mühe mehr gab, es zu verstecken, wusste er selbst nicht so genau, es passierte ganz einfach, geradezu automatisch.
Auf dem Schulgelände ging es dann schon ganz anders zur Sache. Schon bald hörte Stefan den ersten lauten Ruf: „Hey, da kommt der Wackelpimmel!“
„Das ist doch der Ständer-Stefan, der Typ ist total notgeil und hat den ganzen Tag `nen Harten in der Hose“, korrigierte ein anderer.
„Aber im Video wackelt er“, beharrte der erste und hielt den anderen sein Smartphone vor die Nase.
„Sonst wäre das auch nicht jugendfrei“, lachte ein dritter, älterer Mitschüler.
„Guck‘ mal, wie geil der Penner nach seiner Unterhose hüpft, der is‘ echt voll peinlich“, tönte es aus einer anderen Ecke.
Stefan versuchte, die Kommentare so gut wie möglich zu ignorieren und ging zielstrebig zu seinem Unterrichtsraum. Er merkte, wie die vielen Sprüche langsam dafür sorgten, dass er äußerlich rot anlief vor Scham, aber innerlich schon fast wieder geile Gefühle bekam. Allerdings konnte er im Klassenzimmer, wo er auf alle Beteiligten von gestern treffen würde, noch weniger erwarten, nicht mit seinen Erlebnissen konfrontiert und gedemütigt zu werden.
„Ah, der Ständer-Stefan, schon wieder hart in der Hose?“, begrüßte Rüdiger laut und anzüglich den gerade durch die Türe kommenden Stefan.
„Nö, kann ja nicht ständig hart sein“, wiegelte Stefan ab.
„Das schauen wir uns in der Pause natürlich wieder etwas genauer an“, kündigte Rüdiger dreist die nächste Erektionskontrolle an. Stefan ignorierte die Ankündigung und ging weiter zu seinem Platz.
„Wann schickst du eigentlich die richtig harten Fotos rum?“, wandte sich Rüdiger an Björn.
„Da musst du dich noch gedulden“, erklärte Björn und Stefan war für einen kurzen Augenblick erleichtert. Die Softcore-Flitzeraufnahmen waren ihm schon peinlich genug.
„Hä?“, zeigte sich Rüdiger verwundert.
„Ich bin mit verschiedenen Pornovertrieben im Gespräch. Die Kamera war teuer, da will ich mit den Bildern erstmal Kohle machen“, erzählte Björn mit einer unglaublichen Beiläufigkeit, als wäre das die normalste Sache der Welt.
„Ach so“, stellte Rüdiger fest und grinste begeistert, „also richtig offiziell als Wichsvorlage?“
„Ja, seine Bilder werden dann erst einmal auf teuren Bezahlseiten zum Download angeboten, solange sie noch frisch sind und die Schwulen dafür ordentlich Moneten lockermachen. Vielleicht kommt er auch in Printmedien, Kalender und so Zeugs, oder Pornozeitungen für Frauen. Aber Schwule sind die Hauptkundengruppe. Das meiste Geld wird in den ersten drei Monaten gemacht, danach verbreiten sich die Bilder erfahrungsgemäß auch auf kostenlosen Wichsseiten, hat man mir gesagt. Ich denke mal, spätestens im Herbst hat hier jeder auch die Hardcore-Bilder auf seinem Handy“, schilderte Björn fies grinsend seine Pläne.
„Krass, das ist noch derber als die Bilder einfach so rumzuschicken“, fand Rüdiger durchaus Gefallen an den weiteren Plänen.
Stefan blickte zu Jonas, der wie immer so unbeteiligt wie möglich zu wirken versuchte, während er gleichzeitig die Ohren spitzte. Der Gesichtsausdruck war eher enttäuscht, offensichtlich hätte Jonas die Nacktfotos von Stefan gerne früher zu sehen bekommen. Dagegen war Stefan über den zeitlichen Aufschub durchaus froh, auch wenn ihm klar war, dass die Bilder bereits bald auf Bezahlseiten angeboten würden.
Und irgendwie war er auch noch sauer auf Jonas, da dieser ihm gestern so gar nicht helfen wollte. Von daher war er froh, gerade keinen Ständer in der Hose zu haben, an dem sich Jonas erfreuen könnte, und steuerte zielstrebig seinen Platz an.
Weitere Diskussionen wurden zunächst vom Unterricht unterbrochen. Doch die erste Erektionskontrolle des Tages rückte unaufhaltsam näher. Stefan hatte sich fest vorgenommen, sich diesmal nicht von Rüdiger bequatschen zu lassen und auf dem Weg zur Toilette heute keinen Ständer zu bekommen.
„Wow, Stefan, hast du dir schon mal ausgemalt wie das aussehen würde? Du, als Atlas, nackt und mit hartem Ständer, so als Hochglanz-Bild, Großformat auf einem schwulen Porno-Kalender?“, begann Rüdiger sofort nach dem Unterricht sein bewährtes Spiel, sexuell anregende Bilder in Stefans Kopf zu erzeugen.
„Rüdiger, du nervst total“, versuchte sich Stefan zu wehren.
„Schwule Bezahlseiten, Männer bezahlen richtig Geld, um sich deinen Ständer anzuschauen. Wie findest du den Gedanken, eine Wichsvorlage zu sein?“, drängte Rüdiger weiter in Stefans Verstand.
„Schön für sie“, antwortete Stefan beiläufig und versuchte, keine Bilder in seinem Kopf entstehen zu lassen.
„Wir biegen heute mal rechts ab“, sagte Rüdiger überraschend und drängte Stefan in die gewünschte Richtung.
„Was…?“, fragte Stefan verblüfft.
„Ich hab‘ keinen Bock auf die stinkende Pissbude, und die Chicks wollen dich auch mal live sehen“, lachte Rüdiger.
Schlagartig war Stefan nervös und sein Herz pochte. Rüdiger war wirklich unberechenbar. Die Erektionskontrolle würde also heute anders ablaufen als gewohnt.
„Aber, aber...“, protestierte Stefan.
„Kein aber, frische Luft in der Pause ist wichtig“, belehrte Rüdiger und drängte Stefan weiter zum Seitenausgang des Schulgebäudes und hinaus ins Freie.
Als sie sich schließlich auf eine Rabatte mit niedrigen Sträuchern zubewegten, stoppte Stefan: „Das Betreten der Rasenfläche ist doch verboten.“
„Ey, Alda, mach‘ dir net in die Hose, du bist volljährig und heute hat der dicke Grünberger Aufsicht, der holt sich jetzt am Kiosk erstmal süße Gebäckteilchen. Und ob der seine fette Wampe überhaupt hier runter schleppt, ist unwahrscheinlich. No risk, no fun“, motivierte Rüdiger zum Regelbruch und schob Stefan weiter.
Nach einem großen Schritt über die Sträucher bewegten sie sich nun im Niemandsland, auf einer Wiese, die zwischen der Rückseite des Schulgebäudes und der Rückseite eines Bürogebäudes auf dem Nachbargrundstück lag. Als sie schließlich noch um die Ecke gebogen waren, konnte man die Gruppe zumindest vom offiziellen Pausengelände aus nicht mehr sehen.
Stefan versuchte, den Abstand zum Bürogebäude einzuschätzen. Es war schon recht weit, man würde von dort nicht unbedingt Details erkennen, aber wenn er hier die Hose runterlassen müsste, wäre das schon eindeutig erkennbar. Er konnte nur hoffen, dass die Leute dort beschäftigt waren und nicht gerade aus dem Fenster schauten.
„Wir warten noch einen Moment, bis alle Zuschauer da sind, wir mussten uns in mehrere Gruppen aufteilen, um nicht zu sehr aufzufallen“, erklärte Rüdiger.
Stefan war nun verunsichert und nervös, der öffentliche Ort, das Bürogebäude, die ersten Mädchen, die eintrafen, die übliche Jungs-Gruppe um Björn und Rüdiger, ein paar fremde Jungen, die wohl irgendwie informiert worden waren, die Situation war wieder völlig ungewohnt und neu.
„Ich frage mich, für welche Bilder die Schwulen wohl das meiste Geld bezahlen, um sich einen darauf runterzuholen. Ich finde ja den Sprung im Fußballtor sehr dynamisch. Aber auch wie dein Sperma spritzt, im hohen Bogen in den offenen Mund. Erinnerst du dich noch, Stefan, wie du da auf dem Gymnastikball lagst und dein Sperma nicht mehr halten konntest? Wie du gespritzt hast? Diese riesige Samenfontäne, die du nicht halten konntest?“, redete Rüdiger auf den nervösen Stefan ein und legte dabei auch noch freundlich seine Hände auf Stefans Schulter. So konnte sich Stefan endgültig nicht mehr gegen die Bilder in seinem Kopf wehren. Schnell versteifte sich das Glied in seiner Hose.
Stefan seufzte. Er wusste, dass er wieder verloren hatte. Seine Erektion wurde mit jedem Augenblick härter.
„So, ich glaube, es sind alle da. Stefan, mach‘ doch den Chicks die Freude und zeig‘ auch deinen blanken Oberkörper, vielleicht mag ja jemand deine Hühnerbrust“, begann Rüdiger nun endgültig mit der Erniedrigung.
Mit einem leisen Grummeln zog sich Stefan T-Shirt und Unterhemd über den Kopf. Er wusste, dass er keine Hühnerbrust hatte, sondern einen schön definierten Oberkörper. Schnell wurden ihm die Kleidungsstücke aus der Hand genommen und Stefan dachte schon wieder an den Vortag. Der Gedanke, keine Kontrolle über seine Kleidungsstücke zu haben, war sehr unangenehm. Dennoch wurde sein steifes Glied in der Hose dadurch noch mehr mit Blut gefüllt.
„Ich glaube, deine Nippel sind heute spitzer als sonst. Bist du erregt, Stefan?“, bohrte Rüdiger fies grinsend nach, während immer mehr Handys auf Stefan gerichtet wurden, um die Demütigung aufzuzeichnen.
„Na ja, ein bisschen“, räumte Stefan ein und fühlte, wie seine Ohren rot wurden vor Scham.
„Nun, das werden wir gleich genauer sehen. Hat der Ständer-Stefan wieder einen Ständer?“, fragte Rüdiger in die Gruppe, die sich neugierig um Stefan herum geschart hatte.
„Ausziehn! Ausziehn! Ausziehn!“, schallte Stefan der Sprechchor entgegen.
„Für diese besondere Erektionskontrolle solltest du dich ganz nackt ausziehen, Stefan, auch die Schuhe“, ordnete Rüdiger an.
Stefan schaute sich unsicher um. Doch das vielstimmige „Ausziehn!“ ließ keinen Widerspruch zu. Vorsichtig stieg Stefan aus seinen blauen Nikes, streifte die Socken ab und stand barfuß im Gras. Stefan spürte alles viel intensiver als sonst. Was, wenn nun doch ein Lehrer kam? Es sprach alles dafür, die Sache schnell zu erledigen und keinen Widerstand zu leisten. Schnell öffnete er seine Jeans und schob sie mitsamt Unterhose nach unten. Sein vollständig versteifter Penis stand steil nach oben, die Eichel lag zur Hälfte frei.
„Ist das ein Ständer?“, fragte Rüdiger scheinheilig, während die Menge laut grölte.
„Ja, Rüdiger, das ist ein Ständer“, seufzte Stefan.
„Ständer-Stefan! Ständer-Stefan! Ständer-Stefan!“, schallte es aus dem Publikum.
Rüdiger stützte Stefan, während Björn schon an der Hose zerrte, die nur noch an Stefans nackten Fußknöcheln hing. Kaum hob Stefan seine Füße an, war die Hose auch schon ins Publikum verschwunden und Stefan wusste nicht mehr, wo sie sich befand.
„Jetzt, wo der Ständer-Stefan sowieso schon mal nackt ist, und weil er sowieso so gerne einen Ständer hat, soll er ihn auch für euch wichsen?“, heizte Rüdiger die Zuschauer weiter an.
„Wix ihn! Wix ihn! Wix ihn!“, jubelte das Publikum.
„Du hast es gehört, rubbel‘ deine harte Ficklatte, bis du fast kommst, und dann zieh‘ die Vorhaut ganz stramm zurück, damit man die Eichel gut sieht“, befahl Rüdiger.
Nervös und mit immer röter werdendem Kopf nahm Stefan sein Glied zwischen Daumen und Zeigefinger und begann dann, seine Vorhaut gleichmäßig vor und zurück zu bewegen.
„Wix ihn! Wix ihn! Wix ihn!“, feuerten ihn die anderen weiter an. Stefan schaute peinlich berührt zum Bürogebäude. Standen da Leute an den Fenstern? Zumindest, dass er gerade masturbierte, konnte man auch von dort sehen.
„Wie heißt du?“, fragte Rüdiger.
„Ständer-Stefan“, entfuhr es Stefan ganz automatisch und das Lachen wurde lauter und lauter. Stefan war überrascht, dass er seinen Spitznamen selbst, ohne darüber nachzudenken, bestätigt hatte.
Als Stefan schließlich spürte, dass es ihm bald kommen würde, zog er seine Vorhaut noch einmal ganz weit zurück, hielt sie in dieser Stellung einige Augenblicke fest und nahm dann die Hände weg. Sein Glied zuckte und ein dicker Vorsafttropfen fiel mit einem langen Schleimfaden zu Boden.
„Was ist, Ständer-Stefan, warum hörst du auf zu wichsen?“, wollte Rüdiger wissen.
„Es kommt gleich“, murmelte Stefan. Noch immer fiel es ihm sehr schwer, ganz offen und vulgär über sexuelle Dinge zu sprechen, da wirkte seine verklemmte Erziehung noch. Und gerade jetzt, wo es um seine intimsten Körperfunktionen ging, dämpfte das Schamgefühl Stefans Stimme deutlich.
„Ich versteh‘ dich nicht“, schimpfte Rüdiger.
„Mir kommt gleich der Samen“, rief Stefan pflichtbewusst nun ganz laut und alle lachten.
„Gut, dann werden wir jetzt den Brezeltest machen“, kündigte Rüdiger an.
„Brezeltest?“, fragte Stefan erstaunt.
„Ja, wir testen, für wie viele Brezeln dein Ständer geeignet ist“, kicherte Rüdiger und bekam von Björn eine Papiertüte mit Bäckereiaufdruck gereicht.
Unter schallendem Gelächter der Zuschauer nahm Rüdiger die erste Brezel aus der Tüte und schob sie über Stefans erregtes Glied bis zur Wurzel. „Eins!“, zählte er laut.
Stefan kam sich unglaublich dämlich vor, wie er nun nackt und erregt auf der Wiese stand und eine Brezel am Penis hängen hatte.
„Zwei!“, tönte Rüdiger, als die nächste Brezel an Stefans Schaft herabgeschoben wurde.
„Drei!“, verkündete Rüdiger, als er wieder eine Brezel über Stefans Eichel schob und weiter nach unten beförderte.
„Vier! Fünf!“, trieb Rüdiger sein Spiel weiter. Es fühlte sich für Stefan ungewohnt und seltsam an, wie sein Glied von den Brezeln umschlossen wurde und es wurde noch härter und praller, weshalb es vom Gewicht der Brezeln nur wenig nach unten gedrückt wurde.
„Na, da schaut noch ein Stück Eichel raus, aber ob das hält?“, zeigte sich Rüdiger nun skeptisch. Die sechste Brezel blieb kurz an Stefans Eichel hängen, fiel dann aber zu Boden.
„Es bleibt bei fünf. Stefan hat einen Fünf-Brezel-Ständer!“, rief Rüdiger das Endergebnis zum Publikum.
„Brezel-Ständer! Brezel-Ständer! Brezel-Ständer!“, schallte es im Chor, während Stefan sich schämte, mit den fünf Brezeln am erregten Glied nackt auf der Wiese herumzustehen. Er musste sich zu mehreren Seiten drehen, damit jeder gute Bilder vom Brezel-Ständer machen konnte.
„So steil wie ohne Brezeln steht er aber nicht mehr hoch. Fehlt es etwa an Manneskraft?“, kicherte Björn, um Stefan weiter zu demütigen.
Damit reizte Björn allerdings wieder Kathrin, die sich die Vorführung ebenfalls durchaus interessiert angeschaut hatte: „Wie bedauerlich, dass wir nicht feststellen können, wie steil deiner bei dem Gewicht von fünf Brezeln noch stehen würde, weil er dafür leider zu kurz ist, Björn.“
Björn schimpfte ein paar unverständliche Wortfetzen vor sich hin. Einen Angriff auf Katrin wagte er nicht, die letzte Verteidigung von Kathrin war ihm noch in schmerzhafter Erinnerung.
„Die Sau soll abrotzen!“, rief jemand aus der Meute.
„Ja, er soll uns zeigen, wie sein Zeug rauskommt“, stimmte Oliver zu.
„Lass‘ ihn die Brezeln ficken“, brüllte Christopher, „bis er seinen Schleim nicht mehr halten kann!“
„Die Idee gefällt mir“, lachte Rüdiger, „also, Stefan, du hast es gehört, halt die Brezeln mit den Händen fest und zeig‘ mal, wie du ficken kannst.“
Stefan konnte kaum glauben, was er da hörte. Ihm war aber auch klar, dass er keine Wahl hatte. Schließlich konnte er ja nicht nackt zurück in den Unterricht, schon gar nicht mit Brezeln am steifen Glied. Also umgriff er die Brezeln mit den Händen, zog seinen Penis ein wenig zurück und schob sein Becken dann wieder etwas vor.
„Und? Geil?“, fragte Rüdiger erwartungsvoll.
„Geht so“, brummte Stefan.
„Gib dir Mühe! Und vergiss nicht, den Abgang laut und deutlich anzukündigen, damit wir nichts verpassen!“, verlangte Rüdiger.
Während Stefan sein Glied weiter durch die Brezeln schob, geriet Björn so in Begeisterung, dass er laut und schief zu singen anfing: „Wir woll‘n dein Sperma seh‘n, wir woll‘n dein Sperma seh‘n, wir woll‘n, wir woll‘n, wir woll‘n dein Sperma seh‘n!“
Im zweiten Durchgang schlossen sich die meisten Zuschauer an, sodass es klang wie schiefe Fangesänge in einem Fußballstadion. Rüdiger hob währenddessen die heruntergefallene sechste Brezel auf und berührte damit immer Stefans Eichel, wenn sie aus dem Brezeltunnel hervorstieß. Bald wurde die Brezel schmierig und glitschig und die gezielte Berührung an der Eichel steigerte Stefans sexuelle Erregung. Je glitschiger die Brezel wurde, desto intensiver rieb Rüdiger damit an Stefans Eichel, während die singende Menge noch immer forderte, Stefans Sperma sehen zu wollen.
„Es kommt“, keuchte Stefan.
„Was kommt? Sprich mal in ordentlichen Sätzen! Und lauter!“, schimpfte Rüdiger.
„Mein Sperma kommt! Ich bekomme einen Samenerguss! Ich spritze ab!“, schrie Stefan nun laut und deutlich. Der Fangesang verstummte und alle starrten auf seine Gliedspitze, die Stefan wieder aus dem Brezeltunnel nach vorne herausschob. Und dann spritzte der erste Schub Sperma aus Stefans Pissloch heraus.
„Brezelficker! Brezelficker! Brezelficker!“, war der neue Schlachtruf der Zuschauer.
Stefan stieß noch einmal kräftig zu und fühlte, wie der nächste Schub Sperma aus seinem Körper herausspritzte. Rüdiger drehte die Brezel hin und her, damit sie gleichmäßig mit Sperma bespritzt wurde, während Stefan Schub um Schub seines Samens abgab. Stefan hatte sich bereitwillig in die Opferrolle begeben und zitterte am ganzen Körper, weil er abermals einen neuartigen und intensiven Orgasmus erlebte.
Nach dem Orgasmus schaute sich Stefan um, wie er ausgelacht und fotografiert oder gefilmt wurde. Sein Schamgefühl kehrte noch intensiver als sonst nach dem Orgasmus zurück.
„Nimm die Hände weg und warte, bis die Brezeln von selbst abfallen“, teilte Rüdiger die nächste Aufgabe mit.
Mit einem lauten Seufzer gehorchte Stefan. Was ihm zum wiederholten Male große Sorgen bereitete, war die Tatsache, dass er seine Kleidungsstücke schon wieder nicht mehr sehen konnte. Schlimme Erinnerungen an den Vortag wurden in Stefan wach.
„Wo sind meine Sachen?“, fragte Stefan besorgt, während immer noch alle fünf Brezeln an seinem, nun nicht mehr ganz so harten, Penis hingen. Die letzten Tropfen seines Samens traten unwillkürlich aus und Stefans Eichel präsentierte sich feucht und glänzend in der Mittagssonne.
„Die bekommst du, sobald du dein Pausenbrot gegessen hast“, sagte Rüdiger und hielt Stefan die mit seinem eigenen Sperma vollgespritzte Brezel hin.
„Ernährungsberater empfehlen, jeden Bissen 50-mal zu kauen“, spottete Björn.
Unter brüllendem Gelächter nahm Stefan die Brezel und biss hinein. Es war weniger der Geschmack als die Demütigung, die seine Gesichtszüge verzerrte. Lautes Gejohle begleitete Stefan beim Kauen.
„Ich glaube, wir müssen uns beeilen, die Pause ist bald rum“, mahnte Christopher.
„OK, brich die Brezel mal durch und gib mir die Hälfte“, forderte Rüdiger.
Stefan war neugierig, was Rüdiger vorhatte. Dass er selbst von der spermagetränkten Brezel essen würde, erschien Stefan mehr als unwahrscheinlich. Und natürlich hatte Rüdiger auch ganz andere Pläne mit der abgebrochenen Brezelhälfte.
„Jooooooniiiiiiieee“, rief Rüdiger, „du schaust schon die ganze Zeit so sehnsüchtig. Oder hungrig? Beides gut, hier, iss!“
Jonas hob abwehrend die Hände. Trotzdem glaubte Stefan, eine große Neugier in Jonas‘ Blick zu sehen.
„N...n...nein“, stammelte Jonas.
„Hast du vor, an dieser Schule Abitur zu machen?“, fragte Björn grinsend.
„Ja, klar“, antwortete Jonas verwirrt.
„Dann iss, oder dein Leben an dieser Schule wird die Hölle“, verlieh Björn seiner Erpressung Nachdruck.
Während Stefan selbst wieder in seine Hälfte der Brezel biss, beobachtete er Jonas. Irgendwie hatte Stefan das Gefühl, dass Jonas über die Erpressung gar nicht so traurig war. So konnte er seine Neugier befriedigen, ohne sein Gesicht komplett zu verlieren, indem er mit zu viel Neugier oder gar Genuss die Brezel mit Stefans frisch abgespritztem Sperma aß.
Schallendes Gelächter begleitete das Abfallen der ersten Brezel von Stefans erschlaffendem Glied, während er und Jonas die spermagetränkte Brezel mit vereinten Kräften verzehrten. Stefan war fest überzeugt, dass Jonas seinen Ekel vor der Brezel nur spielte.
Die nächsten beiden Brezeln fielen von Stefans erschlaffendem Glied ab und die ersten Zuschauer gingen, weil die Show offensichtlich ihrem Ende entgegenging. Als Jonas und Stefan den letzten Bissen in den Mund nahmen, warf Rüdiger Stefan seine Klamotten vor die Füße und ging ebenfalls.
Stefan schob die letzten zwei Brezeln mit der Hand von seinem Glied und zog seine Unterhose an.
„Danke fürs helfen“, sagte er zu Jonas, der ebenfalls am Gehen war.
„Du Penner! Du Arschloch! Ständig bringst du mich in Schwierigkeiten“, schrie Jonas.
„He, ich hab‘ dich doch nicht gezwungen, mitzukommen und mir auf den Schwanz zu glotzen“, protestierte Stefan.
„Egal! Du bist an allem schuld! Du ganz allein bist schuld! Ich hab‘ mit dem allen hier gar nichts zu tun“, schrie Jonas und lief davon.
Stefan schüttelte den Kopf und zog sich fertig an. Offensichtlich war Jonas noch nicht so weit, sich sein Interesse an Stefans Körper wenigstens selbst offen eingestehen zu können.
Fertig angezogen musste sich Stefan ordentlich beeilen, um noch rechtzeitig zum Unterricht zurückzukommen. Zumindest schaffte es Stefan noch knapp vor dem Lehrer, der ihn bereits skeptisch anschaute. Aber da Stefan noch vor dem Lehrer durch die Türe schlüpfte, war er zumindest zum Unterrichtsbeginn pünktlich, da konnte auch der missmutigste Lehrer nichts daran ändern.
Mit ernster Miene kündigte der Lehrer schlechte Nachrichten an. Zumindest aus Sicht der Schüler klang die schlimme Botschaft dann aber doch recht positiv. Frau Tammelsberger war auf der Treppe mit dem Fuß umgeknickt und ließ sich vorsichtshalber vom Arzt untersuchen. Sie war für den Rest des Tages krankgeschrieben und kurzfristig konnte keine Vertretung gefunden werden. Deshalb musste der Nachmittagsunterricht bedauerlicherweise ausfallen.
Ein freier Nachmittag an einem sonnigen Tag erschien den meisten Schülern gar keine so schlechte Nachricht zu sein, weshalb sich das Mitleid mit der Lehrerin in überschaubaren Grenzen hielt. Bald raunte mehrfach das Wort „Badesee“ durch den Raum.
Nach der letzten Unterrichtsstunde war es dann ausgerechnet Marcel, der Stefan fragte, ob dieser nicht Lust hätte, zum Schwimmen mit an den Badesee zu kommen. Stefan war gar nicht so abgeneigt, immerhin konnte er sich mit dem vielen Bargeld in seiner Tasche sogar mal den Eintritt zum Strandbad leisten. Selbst für ein Getränk oder einen Snack wäre finanziell ausnahmsweise keine Hürde vorhanden, außer einer ganz anderen.
„Ich hab‘ aber keine Badesachen dabei“, fiel Stefan dann doch noch als Hinderungsgrund ein.
„Macht nix, ich muss meine auch noch holen, da bring‘ ich dir was mit“, schlug Marcel vor. Ein wenig unsicher, was die erneute Abhängigkeit von Marcel anging, war Stefan schon. Andererseits freute sich Stefan, dass Marcel auch mal wieder mit ihm redete. Und Lust auf einen Nachmittag am See hatte er auch.
„Wer als Letzter ankommt, muss einen Kasten Bier ausgeben“, rief Björn.
Mit dieser Herausforderung hatten es plötzlich alle sehr eilig, zum Parkplatz zu kommen. Stefan nahm auf dem Beifahrersitz von Marcels BMW M3 Platz und hielt sich vorsichtshalber schon mal am Türgriff fest, was bei Marcels Fahrstil kein Fehler war.
„Du, Marcel, der Umweg zu mir wäre doch gar nicht so groß, da könnten wir doch meine Sachen auch noch holen“, schlug Stefan vor.
„Bist du wahnsinnig? Ich will als Erster ankommen!“, empörte sich Marcel.
„Warum musst du unbedingt der Erste sein? Es reicht doch, nicht Letzter zu sein“, gab Stefan sein Vorhaben noch nicht auf.
„Kein Wunder, dass aus dir nix wird“, stöhnte Marcel, „ich werde Erster und du kannst dankbar sein, dass ich dich mitnehme.“
Marcels Ehrgeiz entsprechend war der Boxenstopp äußerst kurz. Stefan sollte einfach sitzen bleiben, damit er nicht im Weg ist, wie Marcel wenig schmeichelhaft betonte. Marcel rannte ins Haus und kam nach wenigen Augenblicken schon wieder mit einer Tasche herausgestürmt. Die Tasche flog in den Kofferraum und schon ging es mit quietschenden Reifen in Richtung Badesee.
„Warum hast du nur eine Tasche?“, fragte Stefan irritiert.
„Reicht doch für die paar Sachen, eine zweite zu suchen hätte auch zu viel Zeit gekostet“, erklärte Marcel.
Stefan war klar, dass er damit von Marcel abhängig sein würde und dass dieses Kalkül neben dem Zeitfaktor vermutlich auch Marcel durchaus bewusst war. Doch vorerst hoffte Stefan, überhaupt gesund am Badesee anzukommen.
Ein kurzes Stück Autobahn führte aus der Stadt heraus und gerade mal zwei Abfahrten später wäre der Waldsee erreicht.
„Jetzt kann ich dir endlich zeigen, was mein Baby so kann“, schwärmte Marcel, als er die Autobahnauffahrt ansteuerte.
Wie von einem Katapult abgeschossen ging es von der Hälfte des Beschleunigungsstreifens zwischen zwei 40-Tonnern hindurch direkt auf die linke Spur, wo Marcel einem VW Passat durch dichtes Auffahren und intensiven Einsatz der Lichthupe verdeutlichte, dass er noch schneller fahren wollte. Als der Passat das Feld geräumt hatte, beschleunigte Marcel weiter.
„Aaaahhh, geeeiiil, wie ein Orgasmus“, jubelte Marcel. Stefan ließ das Geschehen unkommentiert und klammerte sich an den Türgriff.
Zu Stefans Beruhigung war der Spuk an der zweiten Abfahrt schon wieder vorbei und auch die Demonstration der guten Kurvenlage in der Abfahrt war bald überstanden. Schließlich erreichten sie das Kassenhäuschen in der Einfahrt zum Parkplatz des Badesees, wo Marcel die Parkgebühr und freundlicherweise den Eintritt für beide entrichtete.
Aufmerksam schaute Marcel die anderen geparkten Autos an, bis er seinen BMW M3 in eine Parklücke lenkte. Nach einem weiteren Blick über den Parkplatz riss er die Arme hoch und rief: „Yeah, Erster!“
Stefan schüttelte den Kopf. Dafür riskiert man also sein Leben, das fand er unbegreiflich.
„Bestimmt kommt Björn als Zweiter“, sagte Marcel voraus.
Doch zu Marcels Überraschung folgten Christopher und Oliver, gemeinsam im japanischen Kleinwagen, der durch Sonderlackierung und allerlei Zubehör zwar gut aufgewertet war, aber an der Spitze der Nahrungskette stand natürlich unangefochten Marcels BMW.
Nach einigen Minuten rollte Jonas im grauen VW Polo über den Parkplatz. Stefan musste schmunzeln, sowohl das Auto als auch der Fahrstil passten perfekt zu Jonas‘ übergroßem Bedürfnis, bloß nicht aufzufallen.
Dass Rüdiger finanziell auch nicht gerade in der Oberliga spielte, war durchaus bekannt und es dauerte noch eine ganze Weile, bis der angerostete Renault Twingo sich mit knatterndem Auspuff auf den Parkplatz schleppte. Aber immerhin konnte sich Rüdiger im Gegensatz zu Stefan den Führerschein und ein eigenes Auto leisten, auch wenn es sich schon um ein sehr altersschwaches Exemplar handelte.
Etwas genervt schaute Marcel auf das Display in seinem Armaturenbrett, genauer gesagt auf die Uhrzeit: „Wo bleibt denn bloß Björn?“
Es dauerte tatsächlich noch eine Weile, bis Björn im aufgemotzten AMG Mercedes viel Staub aufwirbelnd über den Parkplatz preschte. Zumindest vom Auto her befand er sich nahezu auf Augenhöhe mit Marcel, von der heutigen Fahrzeit bildete er allerdings das Schlusslicht. Die anderen stiegen schon mal aus ihren Autos.
„Wo bleibst du?“, fragte Marcel.
Björn sprang mit hochrotem Kopf aus seinem Auto und schrie aufgeregt: „Ey, Kacke, ey, ich bin von den Scheiß-Bullen gefickt worden. Hoffentlich kriegt unser Anwalt das hin.“
Rüdiger lachte: „Zumindest ist klar, wer den Kasten Bier bezahlt.“
„Aus dem Weg, Schrottsammler!“, brüllte Björn, als er seine Tasche aus dem Kofferraum holte.
Von Natur aus war Stefan kein schadenfroher Mensch, aber dass Björn vom Schicksal doch immer wieder in seine Schranken verwiesen wurde, amüsierte Stefan doch sehr.
„Wenn der Rost von deiner Dreckskarre auf mein Auto überspringt, verklag‘ ich dich“, schnauzte Björn Rüdiger an.
„Hättest ja nicht neben mir parken müssen“, stellte Rüdiger mit einem gleichgültigen Schulterzucken fest.
„Stefan, wenn du möchtest, kannst du deine Sachen gleich in meinem Kofferraum lassen, dann wird dir nichts gestohlen“, schlug Marcel freundlich vor.
Stefan war von der Idee nicht sonderlich begeistert, immerhin würde er so schon wieder von seiner Kleidung getrennt und völlig vom guten Willen der anderen abhängig. Aber hatte er überhaupt eine andere Wahl, als das Spiel mitzuspielen?
„Oh, danke, Marcel, mein Handy liegt wohl wirklich besser in deinem Kofferraum als auf der Liegewiese“, stimmte Stefan zu, nahm das wertvolle Gerät aus seiner Hose und legte es in Marcels geöffneten Kofferraum. In der Hoffnung, damit durchzukommen, tat Stefan so, als sei er jetzt bereit, zum See zu gehen.
Marcel griff in die Sporttasche und warf Stefan zwei Badelatschen hin: „Die sind von meinem Bruder. Müsste deine Größe sein. Ich denke mal, deine Schuhe waren für deine Verhältnisse auch zu teuer, um sie unbeaufsichtigt zu lassen.“
„Oh, ja, richtig“, bestätigte Stefan und verstaute Schuhe und Strümpfe im Kofferraum. Es fühlte sich komisch an, fremde Badelatschen anzuziehen, aber die scharfkantigen Schottersteine auf dem Parkplatz ließen Stefan nicht die Wahl, einfach barfuß zu gehen.
„Den Rest auch“, sagte Marcel leise, aber sehr bestimmt. Stefan schaute sich unsicher um, die anderen waren nähergekommen, weil sie ahnten, dass Stefan bald wieder Opfer einer Gemeinheit würde.
Zögerlich zog Stefan seine restliche Kleidung aus und legte alles fein säuberlich in Marcels Kofferraum. Nur bei der Unterhose stoppte er, das konnte Marcel doch nicht erwarten, dass er mitten auf dem Parkplatz blankzieht.
„Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit“, stellte Marcel genervt fest.
Aufgeregt streifte Stefan seine Unterhose ab und legte sie in den Kofferraum, den Marcel sofort verschloss. Abgesehen von den Badelatschen splitterfasernackt stand Stefan nun auf dem Parkplatz, die anderen Jungs grinsten und Jonas gaffte schon wieder, dass ihm bald die Augen aus dem Kopf fielen. Aber wahrscheinlich würde er Stefan wieder die Schuld darangeben, wenn es jemandem auffallen sollte, wie Jonas in Stefans Intimbereich starrte.
„Was ist mit der Badehose?“, fragte Stefan vorsichtig. Wenigstens war er nach dem Samenerguss vom Vormittag noch nicht wieder vollständig steif, aber er fühlte, wie sich durch die Aufregung schon wieder das Blut in seinem Penis sammelte.
„Ach, ja, die Badehose, da war ich mir nicht sicher, ob meinem Bruder das recht wäre, wenn ich seine Badehose an fremde Jungs verleihe, ist ja schon sehr intim, der Stoff liegt direkt am Schwanz an“, erklärte Marcel ausweichend.
„Ich kann hier doch nicht nackt rumlaufen“, protestierte Stefan.
„Doch, mir ist beim Packen der Tasche zum Glück eingefallen, dass es hier auch einen textilfreien Liegebereich gibt, und aus der Schule weiß ich ja, dass du kein Problem damit hast, nackt herumzulaufen“, erklärte Marcel.
„Aber wir sind hier auf dem Parkplatz, nicht im textilfreien Liegebereich“, brachte Stefan sein letztes Argument vor, während er erneut das Kribbeln von Angst und Unsicherheit in seinem Bauch fühlte.
„Ja, ja, keine Panik, auf dem Weg kannst du dir natürlich dein Liegehandtuch umbinden“, lachte Marcel und reichte Stefan ein Handtuch aus seiner Tasche.
Die Gruppe setzte sich in Bewegung und fand bald einen Platz auf der Liegewiese, wo sich alle niederließen und ihre Sachen ausbreiteten. Stefan kam sich dabei reichlich seltsam vor, mit nichts als einem Handtuch um die Hüften.
„Du musst noch ein Stück weitergehen, da hinten ist doch der Zaun mit Zeltplane dran, dahinter fängt der textilfreie Bereich an, oben beim Kiosk ist der Durchgang. Du suchst dir einen schönen Platz, legst dein Handtuch auf die Wiese und wir treffen uns dann im Wasser auf der künstlichen Insel. Natürlich die im Textilbereich, aber im Wasser ist keine Barriere“, schilderte Marcel grinsend, was er von Stefan erwartete.
Seufzend machte sich Stefan auf den Weg zum Kiosk. Das Kichern der anderen in seinem Rücken hatte er durchaus vernommen. Bald entdeckte Stefan den Durchgang mit dem Hinweisschild: Ab hier textilfreier Bereich.
Bis jetzt hatte Stefan von FKK oder textilfreiem Baden nur gehört. Jenseits des Begriffs erschien das für ihn so unvorstellbar, dass er sich nie näher damit befasst hatte. Für ihn wäre das bis zu diesem Augenblick niemals in Frage gekommen.
Aber Marcel hatte alles so eingefädelt, dass Stefan keine andere Wahl blieb. Mit einer Mischung aus Angst, Nervosität und Neugier ging Stefan zielstrebig auf den Durchgang im Zaun zu.
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